Hoffest 2019

Am 28. Juni von 14:00 - 17:00 Uhr beim Ortsamt Osterholz, Osterholzer Heerstr. 100

 

Zum 5. Mal wird auf dem Gelände des Polizeireviers sowie des Osterholzer Ortsamtes ein kleines Hoffest stattfinden. Am 28. Juni 2019 werden an der Osterholzer Heerstraße 100 zwischen 14 und 17 Uhr verschiedene Einrichtungen aus dem Stadtteil mitmachen. Mit dabei sind das Polizei-revier, die Künstlerinnen des Kutscherhauses, das Mütterzentrum Osterholz-Tenever, aber auch die Frauengruppe Schweizer Viertelund die Osterholzer Nachtwanderer sollen mitmachen, die OASE in Vertretung für Aktiv für Osterholz e. V. sowie auch das Ortsamt Osterholz. Erstmalig sind auch Mitarbeiter des Förderwerkes dabei. Es gibt Kinderschminken und auch Malmöglichkei-ten für Kinder. Zudem gibt es die Möglichkeit sein Fahrrad registrieren zu lassen, sofern Bürgerin-nen und Bürger einen gültigen Ausweis und einen Eigentumsnachweis mitbringen. Zum Selbst-kostenpreis gibt es Kaffee und Kuchen und auch Gegrilltes wird angeboten. Zudem besteht die Möglichkeit, Kunstwerke der Künstlerinnen des Kutscherhauses sich anzusehen. Auch Musik wird des geben. Schließlich können die Gäste des Festes auch in der vor kurzem gegründeten Bücherbörse stöbern und sich nach dem Fest auch Bücher entleihen. Der Eintritt ist frei. Gäste sind herzlich willkommen.

Wohnquartier Ellener Hof

Am 25. Juni 2019 um 17:00 Uhr in der Melanchthon-Gemeinde (Gemeindehaus Osterholzer Heerstr.) Osterholzer Heerstr. 124

 

Einen sogenannten Blick über den Zaun in die Nachbarschaft, genau gesagt auf das benachbarte Ellener Feld, bietet uns der Quartiersmanager von Blockdiek Stefan Kunold. Er berichtet über das neu geplante Quartier auf dem Gelände des Ellener Hof. Dort entsteht in Kürze viel neuer Wohnraum in verschiedenster Ausführung, für junge und alte Menschen, für Studenten und Familien. Dazu kommen Geschäfte, Gastronomie und vieles mehr. Das alles bei günstiger Verkehrsanbindung und doch auch im Grünen. Damit

entsteht in unserer direkten Nachbarschaft ein Modell haftes Quartier, bei dem es sich lohnt gut informiert zu sein. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Das bunte Sofa im Juni

Ausstellung Bunte Welten startet

Sommerfest im Schweizer Viertel

Arbeitskreis Blockdiek tagt

Piano Podium – Prélude

Am 23.Juni 2019 um 16 Uhr im Haus im Park

 

Mit dem Album Prélude präsentiert Karim Shehata sein Solo-Debüt mit Werken von 15 verschiedenen Komponisten wie Chopin, Rachmaninoff oder Debussy. Shehata spielt aber auch seltener gehörte Werke wie die von Siloti, Blumenfeld oder Feinberg. Der Titel Prélude ist auch als Vorspiel zu Shehatas Solo-Debut-Release-Tour durch Deutschland, Russland, Estland, Finnland, Schweden, Norwegen und Dänemark zu verstehen.

 

Eintritt frei 

245. Stadtteilgruppensitzung Tenever

Arm wählt kaum

Foto von Nick Fewings auf Unsplash
Foto von Nick Fewings auf Unsplash

Man mag es für positiv halten das die Wahlbeteiligung von 40,3% auf 53,58% im Stadtteil gestiegen ist. Beschäftigt man sich näher mit der Wahlbeteiligung beschäftigt stellt man fest das in Quartieren mit Bürger/innen mit einem Einkommen von unter 2.100,-- € brutto nur etwa 24,6% sich überhaupt noch an Wahlen beteiligen. 

 

Das zeigt sich wenn man ins Detail geht, aber alleine wenn man die Wahlbeteiligung in Tenever von 32,63% mit der vom wohlhabenderen Osterholz mit einer Wahlbeteiligung von 64,4% stellt man fest wie hoch die Parteienverdrossenheit in den ärmeren Quartieren ist. Doch wenn man noch mehr ins Detail geht man richtig ins Detail und vergleicht die Wahlbeteiligung stellt man fest das je prekärer die Lebensverhältnisse der Bewohner eines Quartiers sind um so geringer ist die Beteiligung an Wahlen. Viele in den sozialbenachteiligten Quartieren haben die Hoffnung aufgegeben das Politik ihre Lebenssituation noch mal verändert. Dabei wären sie das Zünglein an der Waage die Parteien zu klareren Mehrheiten verhelfen könnten. Doch seit der Agenda 2010 steigen immer mehr Menschen ab und das leider dauerhaft. Doch die Bundesregierung sieht einfach nur zu statt zu handeln, denn eigentlich müsste der Mindestlohn auf ein alterssicherndes Niveau angehoben werden, eine Mindestrente für Menschen die zu wenig verdient haben, Hartz IV gegen ein individuelles Modell der Darseinsfürsorge ausgewechselt werden und die sachgrundlose Befristung von Arbeitsverträgen abgeschafft werden. Ferner bräuchte es endlich sinnvoller Beschäftigungsprojekte jenseits großer Profite mit denen man Versorgungslücken in allen Stadtteilen schließt. So fehlt in immer mehr Quartieren eine kleinteilige Nahversorgung, weil sie sich angesichts der Oberzentren für große Unternehmen nicht mehr rentiert. Das übrigens trifft sowohl Tenever als auch das Nedderland in Oberneuland. Aber auch für die beiden Begegnungsstätten fehlt mindestens eine Kraft als Hausleitung, diese müsste eigentlich mindestens 30 Stunden pro Woche zur Verfügung stehen und Anprechpartner/in für die Ehrenamtlichen der AMEB sein. Auch die Cafes Blocksberg und Gabriely könnten zu einer Alternative zu den Saufkneipen im Stadtteil werden. 

 

Aber auch die Parteien müssten sich endlich intensiver um die Menschen in den Stadtteilen kümmern, das allerdings funktioniert nur mit einer grundlegenden Verjüngung der Parteien. Deutlich wichtiger wäre es auch die kritischen Stimmen mit zu nehmen, das aber gelingt den Parteien bisher nur selten. Genau wie die aktive politische Teilhabe von Menschen aus prekären Lebensverhältnissen, die müssen sich wie seit bestehen der parlamentarischen Demokratie andienen und aufsteigen um überhaupt etwas bewegen zu können. 

 

 

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Finisage "Grenzen gezogen und überscheiten"

Physische Grenzen, politische Grenzen, eigene Grenzerfahrungen. Das sind Themen der Ausstellung „Grenzen – gezogen und überschritten von Blaumeier“, die zurzeit in der Galerie im Park zu sehen ist. Am 16. Juni endet die Ausstellung mit einer Finissage, an der Künstler und Kuratoren durch die Ausstellung führen und Fragen der Besucher beantworten. Um 15 Uhr geht es los. Der Eintritt kostet 5 Euro zuzüglich Eintritt. Die Ausstellung ist an diesem Tag noch bis 18 Uhr geöffnet.

 

„Grenzen“ zeigt ganz unterschiedliche Arbeiten von etwa dreißig Künstlerinnen und Künstlern des Bremer Blaumeier- Ateliers. Zwei Jahre lang haben sich diese mit dem Thema „Grenzen“ auseinandergesetzt. Dabei hat sich jeder Künstler dem Thema auf sehr persönliche Weise genähert und eigene künstlerische Ausdrucksweisen und Techniken entwickelt. Entstanden sind eindrucksvolle Zeichnungen, Werke in Acryl und Mischtechnik, sowie Skulpturen aus Beton und Bronze, Kurzfilme und literarische Texte, die sowohl im Galerieraum als auch im Außengelände vor der Galerie zu sehen sind. Zur Ausstellung ist ein umfassender Katalog erschienen.

Betrügerische Handwerker

Zum Lachen geht es in den Weserpark

Am Samstag, den 15. Juni 2019 weht ein Hauch von Poesie durch Bremens erste Shopping-Adresse: Nachdem bereits beim Poetry Slam im März junge Künstler mit ihren wortgewaltigen Texten für ein Feuerwerk der Gefühle sorgten, präsentiert der Weserpark nun die zweite Ausgabe des Veranstaltungsformats. Bei dem literarischen Wettbewerb haben vier Wortakrobaten jeweils sieben Minuten Zeit, mit ihren selbstverfassten Gedichten oder Geschichten das Publikum zu begeistern. Besucher erwartet ein Wechselbad der Emotionen – Hier darf gelacht, geschmunzelt, gejubelt, aber auch gegrübelt und geweint werden. Nach zwei Durchgängen bestimmen die Zuschauer mit ihrem Applaus, welche zwei Teilnehmer im Finale antreten und um den Sieg kämpfen können. In der Endrunde können die beiden besten Slam Poeten ihr Talent noch einmal mit einem neuen Stück Bühnenliteratur unter Beweis stellen. Der kräftigste und lauteste Beifall entscheidet schließlich darüber, wer die begehrte Siegertrophäe mit nach Hause nehmen darf.

 

Unter den Teilnehmern finden sich einige bekannte Gesichter und Profis der Slam-Szene: Neben der 200-Kilo-Wortgranate Sven Kamin wird auch Bühnenpoetin, Förderschullehrerin und Moderatorin Marsha Richarz für ordentlich Stimmung sorgen. Ebenfalls mit dabei ist die 22-jährige fränkische U20-Poetry-Slam-Meisterin 2015 und bayrische U20-Vizemeisterin 2016 Lara Ermer. Mit Standup-Comedy, gesellschaftlichen Missgeschicken und politischen Absurditäten kennt er sich bestens aus: In der Berliner Volksbühne, im Ohnsorg-Theater oder beim Wacken Open Air ist Jörg Schwedler bereits aufgetreten und erntete mit seinen Stücken viele Lacher. Am 15. Juni wird er im Weserpark das Slam-Quartett vervollständigen. Moderiert wird das Literatur-Spektakel von Sebastian Hahn, zweifacher Halbfinalist der deutschsprachigen Meisterschaften und Träger des Kulturpreises der Stadt Bremen. Poetry Slam ist ein moderner Dichterwettstreit, bei dem selbstgeschriebene Texte innerhalb eines festgelegten Zeitlimits einem breiten Publikum präsentiert werden. Die Zuschauer entscheiden per Applaus, wer als Sieger aus dem literarischen Wettbewerb hervorgeht. Wer nun glaubt, dass es beim Poetry Slam lediglich um tiefsinnige Lyrik geht, liegt falsch. Egal ob die Bühnenliteraten mit ihren Worten zum Nachdenken anregen oder mit Humor und Wortwitz die Lachmuskeln aktivieren, beim Poetry Slam sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Es zählt jedoch nur das gesprochene Wort - Hilfsmittel in Form von Verkleidungen, Musikinstrumenten oder anderen Requisiten dürfen nicht verwendet werden. Erfunden wurde die Kunstform 1986 von dem amerikanischen Dichter Marc Smith und hat ihre Wurzeln in Chicago. Die Mischung aus Literatur, Unterhaltung und künstlerischer Performance eroberte seitdem nicht nur zahlreiche Bühnen in den USA, auch im deutschsprachigen Raum befindet sich der Poetry Slam im Aufwind und wird zunehmend populärer.

 

Der Poetry Slam findet am Samstag, den 15. Juni ab 16 Uhr im Lichthof vor P&C statt. Der Eintritt ist frei.

Parksituation im Oewerweg gefährdet Radfahrer

Immer häufiger werde ich auf die prekäre Parksituation seit der Parkraumbewirtschaftung auf dem Gelände des Klinikum-Ost angesprochen. Davon wie gefährlich die Kombination aus auf beiden Seiten parkenden Fahrzeugen und rasenden Autofahrern ist konnte ich nicht nur letzten Dienstag erleben als ein heran rasender PKW fast in mein Fahrrad fuhr.

 

Nur mit viel Glück konnte ich in die Parklücke (siehe Foto) ausweichen, von ähnlich prekären Situationen berichteten mir diverse Anwohner und Radfahrende die den Oewerweg regelmäßig nutzen. Deshalb dürfte es nur eine Frage der Zeit sein wann dort der erste schwere Unfall passiert. Was wäre zu tun? Die eine Möglichkeit wäre die Straße zur Einbahnstraße zu machen, die dann nur von der Osterholzer Landstraße aus befahren werden darf. Eine weitere Option wäre ein einseitiges Parkverbot verbunden mit rigorosen Kontrollen durch den Ordnungsdienst. Aber besonders muss man das Tempolimit leider noch stärker durchsetzen, denn häufig unterschätzen die meist ortsfremden Fahrer die Verkehrssituation in der Straße.

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Tag der Bewegung

Abfallberatung

Suche einen Raum für politischen Frühschoppen

Foto von Danielle MacInnes auf Unsplash
Foto von Danielle MacInnes auf Unsplash

Nach den Sommerferien würde ich gerne den politischen Frühschoppen in unseren Stadtteil zurück holen, deshalb bin ich auf der Suche nach einen geeigneten Raum oder einer Gaststätte. Man hat mir zwar bereits zwei Kneipen vorgeschlagen, dort würde so ein Frühschoppen von den Stammgästen wohl eher als störend empfunden. 

 

Ich möchte einmal im Monat außer in den Sommerferien und im Dezember sonntags von 11 bis 13:30 Uhr Politiker zum Gespräch einladen, dafür brauche ich einen leicht zugängigen Raum oder eine Gaststätte die man ohne große zusätzliche Kosten. Das Cafe Törtchen scheidet leider wegen der Größe aus, denn ich möchte vermeiden das sich die Teilnehmenden erst anmelden müssen. Leider kosten die meisten Veranstaltungsräume eine Menge Geld oder man muss den Schlüßel an einem festen Werktag abholen.

 

Wer einen Tipp für mich hat kann mir einen Kommentar hinterlassen oder eine E-Mail an bremerschnack@web.de schicken.

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Ein Nachbarschaftstreff für Blockdiek?

Seit Jahren stehen die ehemalige Vereinsgaststätte des SV Blockdiek und die da drüber liegende Wohnung leer. Besonders die leerstehende Wohnung ist angesichts des Wohnungsnotstands in meinen Augen völlig inakzeptabel, besonders wenn man weiß das in bürgerlich geprägten Stadtteilen solche Räumlichkeiten zur Zwischennutzung zur Verfügung gestellt werden. 

 

So mangelt es an gastronomischen Treffpunkten für die bürgerlich geprägten Einwohner in Blockdiek und den umliegenden Wohnquartieren. Da würde es sich anbieten dort für den Übergang in Form eines Cafe-Bistro Konzeptes einen Nachbarschaftstreff zu etablieren, der vielleicht sogar von einer studentischen Wohngemeinschaft betrieben wird. Dort könnte man Lesungen, kleinere Ausstellung, kleinere akustische Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen auf die Beine stellen. Im Sommer bestünde sogar die Möglichkeit den Außenbereich als Biergarten zu nutzen ohne das man Anwohnende stört. Natürlich ist mein Vorschlag nicht ganz uneigennützig, denn auch ich würde das neue Lokal zehn mal im Jahr für meine politischen Frühschoppen nutzen wollen. Denn obwohl es im Stadtteil zahlreiche Veranstaltungsräume im Stadtteil gibt wird es entweder richtig teuer oder extrem kompliziert wenn man sie für öffentliche Veranstaltungen nutzen möchte. Da bietet es sich an eine Kombination aus Gastronomie und Nutzung durch die Nachbarschaften an, besonders deshalb weil langfristig weder der Um- oder Neubau eines Jugendtreffs realistisch finanzierbar ist. Ein solche Zwischennutzung ist eine Winwin-Situation, denn der/die Betreiber binden Gäste und die Nachbarschaften haben einen Treffpunkt der einfach nutzbar ist.

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Einsamkeit – ErzählBar Einsamkeit und Freiheit?

Foto: KulturAmbulanz
Foto: KulturAmbulanz

Am 20.Juni 2019 um 19:30 Uhr im Haus im Park

 

Vier Gäste (Dr. Monika Thiele, Uwe Rasch, Dr. Marc Dupont und ein Hood-Trainer) erzählen von ihren Erfahrungen mit Einsamkeit. 

Moderation: Stefanie Beckröge und Stephan Uhlig

 

Dr. Monika Thiele (Sportwissenschaftlerin und Dozentin im Unruhestand), der Bremer Künstler und Lehrer Uwe Rasch, Dr. Marc Dupont (Chefarzt der Kinder-und Jugendpsychiatrie am Klinikum Bremen-Ost) und ein Hood-Trainer, der mit seinem Kraftsportangebot Jugendlichen aus Tenever eine Perspektive bietet.

Eintritt frei 

Woll`n wir ein Weilchen zusammengeh`n einsam zweisam dreisam

Foto: Bärbel Ahrens
Foto: Bärbel Ahrens

Mündiger Bürger lästiger Bürger

Ich weiß nicht wie es die Osterholzer/innen sehen, aber ich habe immer mehr den Eindruck das mündige Bürger/innen unserem fast unveränderten Beirat eher lästig sind. Nach dem ich den Beirat mit Anregungen, Bitten und einem Bürgerantrag zum Thema Radverkehr angeschrieben habe, hat sich mein Eindruck verstärkt das man uns Bürger/innen nicht wirklich ernst nimmt.

 

Das einzige Thema die Beleuchtungssituation entlang des Waschhauses Blockdiek zur Günther-Hafemann-Straße wurde auch nur angegangen weil Frau Sauer das Problem genauso sah wie ich. Meine Bitte den Viersener Weg wieder mit einen Poller ab zu sperren wurde an den Oberneulander Beirat überwiesen, allerdings mit dem Hinweis das man keinen akuten Handlungsbedarf sieht. Dabei fahren sogar LKW's über den verdichteten Schotterweg und erste Schäden sind nach Regen auf den vor etwa 2 Jahren sanierten Weg bereits erkennbar. Hinzu kommt das es auch Sinn machen würde den Weg auf Blockdieker Seite zu sperren, da der Verkehr hauptsächlich von Blockdiekern verursacht wird. Auch mein Bürgerantrag den Radverkehr auf den Radwegen wieder richtungsgebunden ein zu führen wurde nicht beraten, lieber wartet der Beirat ab bis es zum ersten schweren Unfall kommt. Auch bei der prekären Parksituation im Soltend und im Oewerweg sitzt unser Beirat die Probleme lieber aus als zu handeln. Da es in der kommenden Legislaturperiode wohl kaum eine Veränderung geben wird, suche ich nun Mitstreiter um bis 2023 eine Wählergemeinschaft auf die Beine zu stellen die sich wirklich für die Belange der Bürger/innen stark macht. Interessierte können sich über bremerschnack@web.de bei mir melden. Jetzt hätten wir vier Jahre Zeit um außerparlamentarische Opposition zu machen und dann 2023 mit einer eigenen Liste für den Beirat zu kandidieren. 

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Familiensonntag auf dem Kinderbauernhof

Widerstand gegen die Bebauung der Feldmark

Die Osterholzer Feldmark ist eine rund 250 Hektar große, überwiegend landwirtschaftlich und von Reiterhöfen genutzte Fläche.Neben der Landwirtschaft bietet sie bewaldete Flächen so wie eine eine unglaubliche Artenvielfalt von Flora und Fauna. Hinzu kommen bewaldete Flächen mit alten Baumbestand, hier findet man neben Fledermäusen auch Rehe und Feldhasen aber auch zahlreiche andere Arten die vom Aussterben bedroht sind. Ferner unter ihr eine Wasserblase die man als Trinkwasser nutzen kann.

 

Das alles ist jetzt in Gefahr weil eine Mehrheit besonders aus den gutbürgerlichen Stadtteilen entschieden hat das die ehemalige Galopp-Rennbahn, die übrigens ökologisch so wertvoll ist wie ein abgemähtes Maisfeld nicht bebaut werden darf. Da Bremer Politiker aus langjähriger Erfahrung wissen das der Widerstand in Osterholz und Huchting am geringsten ist, wird man nun versuchen die Osterholzer Feldmark und Brokhuchting als Bauland aus zu weisen und eine Bebauung schnellst möglich voran zu treiben. Dabei wird es so wie es aussieht egal sein in welcher Konstellation Bremen künftig regiert wird, denn bei SPD, FDP und CDU gibt es mächtige Befürworter einer Bebauung des 250 Hektar großen Areals. Als in den Neunzigern die Wohnungsnot schon einmal groß war wollte der Bremer Senat schon einmal die Feldmark bebauen, das konnte der damalige Beirat mit einen einzigartigen Kompromiss abwenden. Unter Federführung von Ingrid Reichert wies man Flächen aus die verdichtet bebaut werden sollten, noch sind nicht alle damals ausgewiesenen Flächen bebaut. Gleichzeitig begann auch die Sparpolitik der Ampel- und später großen Koalition auf dem Rücken unseres Stadtteils. Diese wurden teilweise durch Drittmittel Finanzierung und durch Privatisierung von öffentlichen Einrichtungen, das allerdings ist entgegen der weitläufigen Darstellung nur hartnäckigen Bürgern wie Joachim Barloschky und Heinrich Meyer zu verdanken. Mittlerweile stirbt auch die Nahversorgung in den Wohnquartieren. Wie lange wollen wir Osterholzer und Osterholzerinnen uns noch alles gefallen lassen, denn je mehr wir der Bremer Politik entgegen gekommen sind sank der Respekt. Deshalb müssen wir jetzt den Hintern hoch bekommen und deutlich machen das wir eine Bebauung der Osterholzer Feldmark nicht mitmachen werden. 

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Podium Gitarre

Am 09. Juni 2019 um 16:00 Uhr im Haus im Park

 

Spohia Behr, Janno Besselmann, Dustin Bleichert und Isa Kleinhempel spielen Werke von Bach, Villa-Lobos, Sor, Legnani und Weiss. Leitung: Prof. Jens Wagner Eine Kooperation mit der HfK Bremen.

 

Eintritt frei

Schlüter informiert

Bauausschuß tagt öffentlich

Sun of Jamaica, ihr habt es so gewollt

Wenn man an Jamaika denkt dann kommt man zuerst auf Sonne, Sand, blaues Meer und ein entspanntes Lebensgefühl. Anders sieht es bei einer Jamaika Koalition in unserem Bundesland aus, denn da steht sie für den Ausverkauf von landeseigenen Unternehmen. Auch wenn die Bremer CDU es im Wahlkampf immer wieder geleugnet hat, trotzdem ist der Einfluss des Wirtschaftsrates der Partei größer als man es uns weiß machen möchte. 

 

Schon der Verkauf von Unternehmen wie der SWB und den Entsorgungsbetrieben erwies sich als fataler Fehler, denn während die Preise stiegen sank die Versorgungsqualität drastisch. Man erinnere sich an die steigende Zahl von Blackouts und das man genötigt war mit einem Landesmindestlohn den sinkenden Löhnen entgegen zu wirken. Die FDP hat in ihrem Wahlprogramm klar gemacht das sie weitere Unternehmen der öffentlichen Hand privatisieren will. Das könnte uns Osterholzer knall hart treffen, denn viele arbeiten bei oder für die BLG oder wohnen in Mietwohnungen der Gewoba. Wie sich eine Privatisierung des Wohnungsbaus auswirken können wir seit Jahren anhand der Häuser in der Neuwieder Straße und der Wohnungsbaugesellschaft Vovonia erleben. Den einflußreichen Mitgliedern von CDU, FDP und Grünen kann es egal sein, schließlich können sich ihre Mitglieder teuren Wohnraum und Wohnungseigentum locker leisten. Auch nach einem Verkauf der Anteile an der BLG wäre der Weg frei die eh schon geringen Löhne weiter nach unten zu korrigieren um die Gewinne nach oben zu korrigieren. Faire Unternehmer wie Heiner Dettmer oder die Familie Henschen könnten sich den Erwerb von Anteilen wohl kaum leisten. Auch bei der sozialen Frage müssen wir in Osterholz und anderen sozialbenachteiligten Stadtteilen warm anziehen wenn Jamaika kommt, denn eins ist sicher keiner der drei Koalitionäre hat ein Herz für ärmere Menschen. Es wäre jetzt an der Zeit das wir auf die Straße gehen gegen die Jamaika Koalition bevor der soziale Ausverkauf Bremens beginnt.

Sieling hat Schuld, ist das euer ernst?

Carsten Sieling hat Schuld darüber scheinen sich die Medien seit drei Jahren einig zu sein, hier allen voran der Weser-Kurier machten Bremens Bürgermeister verantwortlich für alles was schief lief. Den Anfang nahm es als Kellogg's wegen Umsatzeinbrüchen in Deutschland seine Standortverlegung nach Spanien bekannt gab, doch die Fakten die zur Verlagerung nach Spanien führten wurden den Lesenden verschwiegen.

 

Ist es die Aufgabe eines Ministerpräsidenten die Absatzprobleme von Unternehmen zu bekämpfen? Wohl kaum. Hinzu kommt das es die Subventionspolitik der EU es attraktiv macht Unternehmensstandorte zu verlagern, das war wohl auch ein wichtiger Aspekt bei der Entscheidung für die Verlagerung von Hachez und Kellogg's neben den niedrigeren Löhnen in Polen so wie in Spanien. Gerne verschwiegen wurde das mehr Arbeitsplätze kamen als weg gefallen sind. Auch die verordnete Sparpolitik kreidete man Sieling an, doch die Schulden wurden lange vor seiner Zeit als Abgeordneter in der bremischen Bürgerschaft gemacht. Übrigens waren die höchsten Neuverschuldungen auf Kaolitionen mit CDU und FDP zurück zu führen, die unter anderen auf Teufel komm heraus die Bürgschaft für den Spacepark durch drücken müssen. Nach dem der Weyher Bürgermeister Andreas Bovenschulte 2015 abwinkte und auch kein/e andere/r Bewerber/in für das Amt des Bürgermeisters zur Verfügung stand gab er sein Bundestagsmandat auf und verzichtete dabei auf eine Karriere in der Bundespolitik. Dabei hätte ihm eine politische Aufgabe in der zweiten Reihe eher gelegen als das Amt des Bürgermeisters, denn Bürgerkontakt liegt ihm nicht besonders was an seiner Persönlichkeit liegt. Dafür mangelt es ihm nicht am Fleiß und offensichtlich scheint er auf dem Verhandlungspakett deutlich sicherer zu sein, denn mit Karoline Linnert schaffte er eine für Bremen gute Vereinbarung in Sachen Länderfinanzausgleich. Bei dem Thema Steuern müsste im Hinblick über ein neues Verteilungssystem nachdenken, denn vieles benachteiligt einige Bundesländer und das trifft kleinere Bundesländer besonders hart. Auch war es aus zwei gründen richtig das sich Sieling klar gegen eine große Koalition ausgesprochen hat, denn diese sorgt schon auf Bundesebene für Unmut der Bürger und dann kommt noch hinzu das er wohl auch vermeiden wollte das erneut ein Landesvorstandsmitglied mit einer Koalitionsaussage vorprescht. Schon 2015 war es der SPD Landesvorsitzende Dieter Reinken der eine große Koalition forderte ohne vorherige Absprache mit seiner Partei, das war sicherlich auch ein Grund für den Rücktritt von Jens Böhrnsen der immerhin den Rückhalt alleine durch die Personenstimmen hatte. Der übrigens missbraucht die Wahlschlappe seiner Partei erneut für interne Machtspiele. Egal ob Trainerfrage oder ob es um Politik geht, was bringt es nach der Wahl einzelne Personen für das Versagen verantwortlich zu machen? Man gewinnt im Team also sollte man auch im Team auch mal verlieren können. Statt jetzt vollmundige Rücktrittsforderungen zu stellen, sollte sich die SPD jetzt zusammen setzen um das Wahlergebnis analysieren und daraus die richtigen Schlüsse ziehen. Es sei noch angemerkt das ich sehr verwundert bin über den Zugewinn der Grünen, denn zwei von drei Senator/innen haben in ihrem Resort massiv versagt. In Zeiten von Wohnungsnot die leerstehenden Wohncontainer für Geflüchtete nicht zur Unterbringung von Wohnungslosen Arbeitnehmenden zu nutzen und ihnen damit bezahlbare Unterkünfte an zu bieten ist eigentlich schon ein Skandal. Spätestens nach den ersten Problemen mit Baustellen hätte der Verkehrssenator handeln müssen. Aber auch das Versagen der Sozialbehörde bei der Geschichte mit dem Vater der nicht mit einer Gruppe ins OT-Bad durfte wegen des Frauenbadetages, das ist nicht gerade ein gutes Zeichen der Kommunikation und auch wurden keine personellen Konsequenzen aus dem Fehlverhalten der Mitarbeiterin des Haus der Familie gezogen. 

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Verlängerung der Linien 2 & 10 schlecht durchdacht?

In einem Punkt scheint weitgehend Einigkeit zwischen den drei großen Parteien im Stadtteil zu bestehen, das ist beim Ausbau der Straßenbahnlinien 2 und 10 die schon lange auf Eis liegt. Doch es bestehen massive Zweifel das ein Ausbau entlang der zweispurigen Osterholzer Heerstraße eine gute Idee ist, denn diese ist bereits im Feierabendverkehr massiv überlastet. 

 

Wenn schon die Baustelle der SWB zum Ausbau der Fernwärmeleitung für massiven Unmut bei den Bürgern sorgte, dann sollte man starke Zweifel daran hegen das eine Dauerbaustelle von mindestens 9 Monaten eine gute Idee ist. Hinzu käme das alle alten Bäume entlang der Heerstraße gefällt werden müssten und Schienenverkehr deutlich lärmintensiver ist. Deutlich schneller zu realisieren wären zwei elektrifizierte Spuren, die auch von Hybrid Lastwagen die über eine Oberleitung mit Strom versorgt werden genutzt werden könnte. Die Schweiz macht es vor mit seinen Oberleitungsbussen, die mittlerweile die gleiche Personenkapazität aufnehmen wie unsere Straßenbahnen. Hinzu kommt das sie im Akkubetrieb weiterfahren können wenn ein Fahrzeug liegen bleiben sollte, das sorgt für eine deutlich größere Versorgungssicherheit. Gerade in der vergangenen Woche konnte ich zwei mal erleben was es bedeutet wenn eine Straßenbahn auf der Strecke liegen bleibt, so hatte die Linie 1 am Freitag Nachmittag an der Haltestelle Pappelstraße laut Anzeige rund 45 Minuten Verspätung. Wer Menschen dazu bewegen möchte auf öffentliche Verkehrsmittel um zu steigen muss den Mut haben auch über neuen flexiblere Verkehrsmittel um zu steigen. Ferner ist zu befürchten das mit einem Ausbau der Linie 2 und 10 nach Osterholz auch die Linie 37 wegfällt, die aber ist wichtig für die Versorgung der Kuhkamp-Siedlung. Schon beim Ausbau der Linie 1 nach Mahndorf fiel die Linie 39 nach Sebaldsbrück weg, auch die Taktzeiten der Linien 40 und 42 wurden gekürzt. Das alles muss man sich klar machen wenn man den Ausbau der Straßenbahnlinien propagiert.

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Butterkuchen-Gespräche im Schweizer Viertel?

Nach der Wahl ist vor der Wahl, deshalb dürfen wir es als Bürger/innen nicht wieder akzeptieren das sich die Parteien erneut für zwei Jahre aus dem öffentlichen Diskurs zurück ziehen. Jetzt möchte ich als Bürger mal frei nach Gerhard Schröder fördern und fordern. 

 

Was bietet sich da besser an als den internationalen Tag der Demokratie der in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, den Parteien an zu bieten einen Kaffeenachmittag auf dem Marktplatz Schweizer Viertel an zu bieten. Dort sollen Bürger in lockerer Atmosphäre das Gespräch mit den Politikern suchen. Dazu sollen Politiker aus Beirat, Bürgerschaft und Bundestag den Osterholzern in Tischgesprächen Rede und Antwort stehen. Mittlerweile habe ich Ortsamt, Parteien und Quartiersmanager über dieses Vorhaben informiert und bin gespannt über die Rückmeldungen. Aus meiner Erfahrung heraus vom letzten Kaffeenachmittag zu dem ich Politiker aller Parteien eingeladen habe, weiß ich das es sich in einer lockeren Runde sehr viel besser über Politik reden lässt als in moderierten Gesprächen. Besonders das letzte Wohnzimmergespräch zeigte wie gefährlich es ist wenn Menschen mit parteipolitischen Interessen ein solches Format moderieren. Eines meiner Kernziele ist es bis zur nächsten Bürgerschaftswahl mehr jüngere Menschen für Politik zu begeistern und günstigen Falles zu erreichen das sich unser Beirat endlich deutlich verjüngt.

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Wahlkampf auf Sparflamme setzt sich fort

Auch wenn die Parteien eine kleine Schippe drauf gelegt haben, aber so richtig Wahlkampf sieht anders aus. Keine Frage die Parteien im Stadtteil leiden unter einer massiven Überalterung und den wenigen jüngeren Parteimitgliedern geht es meist darum Karriere machen zu wollen. Den Parteien mangelt es an idealistischen Nachwuchs der bereit ist hart zu arbeiten. 

 

Aber es sind besonders dicke Bretter zu bohren um das Vertrauen der Bürger und Bürgerinnen in die beiden Volksparteien zurück zu gewinnen. Besonders in Osterholz haben sich die Parteien die früher das gesellschaftliche und soziale Leben prägten sehr zurück gezogen. Bei der SPD scheint der Neuzugang Anna Greve für etwas frischen Wind gesorgt zu haben, denn zum ersten mal kehrte die SPD mit SPD to go zurück in die Kneipe um zwanglos Kontakt zu den Stammwählern der Partei zu suchen. Auch die Aktion Schilder laufen war eine neue Idee, natürlich kann man über den Inhalt der Plakate streiten. Die CDU startete gut mit ihren Postkarten um die Bürger/innen zu animieren sich aktiv zu beteiligen, dann am Ende kam es aber nicht zu den versprochenen Bürgerdialog über das Beiratswahlprogramm. Die Linke setzte rein auf Info-Stände, dabei hätte man mit ein bis zwei Veranstaltungen im Stadtteil in Tenever und Blockdiek punkten können. Statt dessen setzte man auf zentrale Veranstaltungen und die bürgerlichen Stadtteile. Der einzige Lichtblick waren die ersten Wohnzimmergespräche der AG Wahlbeteiligung, an dem sich zwar wenige beteiligten wo aber endlich mal Bürger/innen zu Wort kamen. Europa war bei allen Parteien nur plakativ ein Thema und das trotz der Tatsache. Ferner setzten die beiden Volksparteien bei der Bürgerschaftswahl auf einen deutlich zu großen Ich fixierten aber inhaltslosen Wahlkampf. Deren Höhepunkt immer wieder der Hahnenkampf von Claas Rohmeyer und Mustafa Güngör war. Was besonders schlecht ankam war der quer geparkte Bürgermeister  Bus bei der Gewerbeschau Osterholz. Aber der Höhepunkt war das schwarz-grün moderierte Wohnzimmergesüpräch im Weserpark bei dem ausschließlich Parteimitglieder zu Wort kamen. Fazit: Wenn die Parteien das Vertrauen zurüch gewinnen wollen müssen sie sich endlich stärker um den Stadtteil und ihre Bürger kümmern.

Grönert (CDU): Feldmark statt Rennbahn

Als ich gestern Abend bei Radio-Weser-TV die Sendung BBF Live zu den anstehenden Wahlen sah fiel ich vom Glauben ab, denn als es zum Thema Rennbahn Bebauung kam brachte die CDU Bürgerschaftsabgeordnete Sigrid Grönert die Osterholzer Feldmark als Alternative ins Spiel. Es ist nicht das erste Bürgerschaftsmitglied das eine Bebauung der Feldmark auch jenseits von Arbergen nicht ausschließt. 

 

Seit Wochen hausiert die Osterholzer CDU damit daß die Landes SPD die Osterholzer Feldmark bebauen möchte, aber das ist eben nur die halbe Wahrheit weil lediglich eine Bebauuung in Arbergen "geprüft" werden soll. Nach dem Ausscheiden von Jürgen Pohlmann ist nun der letzte Sozialdemokrat raus aus der Bürgerschaft der ernsthaft eine Bebauung der Osterholzer Feldmark propagierte. Aber auch die SPD sollte sich endlich auch auf Landesebene klar zum Feldmark Kompromiss des Osterholzer Beirats bekennen, denn der hat in den Neunzigern einstimmig einer verdichteten Bebauung zugestimmt um eine Bebauung der Osterholzer Feldmark. Damit setzte erstmalig ein Beirat in Bremen ein Zeichen das Wohnungsbau nicht alternativlos ist. Wer aktuell in Osterholz unterwegs ist weiß wie viel der Stadtteil zum Wohnungsbau beiträgt. Dabei wird wenig dafür getan Osterholz zu einem attraktiven Wohnort zu machen, zahlreiche Projekte im Stadtteil hängen permanent am seidenen Faden. Trotz steigener Einwohnerzahlen bricht die Nahversorgung mehr und mehr weg, bis heute gibt es kein Konzept für eine Stabilisierung der Nahversorgung. Auch soziale Treffpunkte wie zum Beispiel bezahlbare Kneipen für eher bürgerlich geprägte Osterholzer/innen gibt es nicht wirklich. Man muss schon dankbar sein das es mutige Gastronominnen wie Anja Dambietz gibt, die mit ihrem Cafe Törtchen ein gelungenes gastronomisches Kleinod geschaffen hat. Aber das sei nur am Rande erwähnt. 

 

Fakt ist mit der Prüfung einer Bebauung auf Arberger Gebiet hält sich die SPD an die Beschlüsse des Beirats, hingegen führende CDU Politiker immer noch eine Bebauung der Feldmark für erforderlich halten. Das allerdings wird gerne verschwiegen. Als Bürger erwarte ich das in der kommenden Legislaturperiode die Osterholzer Feldmark als Naturschutz- und Wasserschutzgebiet ausgewiesen wird, denn diese Form der Wertschätzung sollte ein Kompromiss bereiter Stadtteil doch wohl erwarten dürfen. 

Podium Alte Musik – in or out?

Flüchtlinge zwischen England und dem Kontinent in der Barockzeit

Am 02.Juni 2019 um 16 Uhr im Haus im Park

 

So manche/r Konzertpianist*in entdeckt irgendwann seine Liebe zu historischen Instrumenten. So erging es auch Stanislav Gres, der dem Klavierstudium in seiner Heimatstadt Novosibirsk ein Cembalostudium in Moskau folgen ließ. Für sein Konzert im Haus im Park hat er ein spannendes Programm zusammengestellt, bestehend aus Werken von europäischen Komponisten, die in England arbeiteten, und englischen Komponisten, die es auf den Kontinent verschlug.

 

Eintritt frei 

Besuch der ATIB Moschee

Lesung: „Die Vorzüge des Alters“

Parteipolitisches Kalkül wichtiger als Wahlbeteiligung

Eigentlich war das Ziel der Wohnzimmergespräche die Wahlbeteiligung zu erhöhen, das ist bei dem gestrigen Gespräch an dem auch Bürgermeister Carsten Sieling teil genommen hat gründlich in die Hose gegangen. Schon zu Anfang lenkte Moderator Kai Ole Hausen auf die Koalitionsaussage des Bürgermeisters, dabei hat er wohl kalkuliert das es zwischen Claas Rohmeyer und Carsten Sieling eskaliert. Beide gaben souverän ihr Statement zum Thema ab. 

 

Am Rande wurde auch die Option einer Jamaika-Koalition angesprochen, hier stellte Björn Fecker klar das es wohl die größere Schnittmenge mit SPD und Linken bestünde aber man nicht ausschließen möchte auch mit den anderen demokratischen Parteien zu reden. Dann durfte ein Schüler der Helmut Schmidt Schule die Politiker befragen. Was danach kam dürfte ein Schlag ins Gesicht der ehrenamtlichen der AG Wahlbeteiligung, denn es durften fast ausschließlich parteipolitisch gebundene Bürger/innen Fragen stellen. Silvia Suchopar stellte die Frage nach der Nahversorgung in Tenever. Der Höhepunkt war als der Beiratsprecher Wolfgang Haase versuchte Claas Rohmeyer zur Osterholzer Feldmark zu provozieren. Die SPD möchte prüfen lassen ob man auf der Arberger Seite der Feldmark Wohnungsbau machen kann, was leider immer zu der öffentlichen Behauptung führt man wolle die gesamte Fläche in Osterholz bebauen wollen. Allerdings muss man sagen das im Rahmen des Feldmark Kompromisses nie mit dem zuständigen Hemelinger Beirat gesprochen wurde. Das schlimmste war das Co-Moderator Ulrich Schlüter die insgesamt acht Wortmeldungen nebst meiner zu ignorieren schien. Die ganze Veranstaltung wirkte stellenweise wie eine Pausenhof Prügelei zwischen den beiden großen Parteien. Alleine Kristina Vogt die später von Cindi Tuncel verteten wurde und Björn Fecker punkteten inhaltlich. Die FDP schickte erneut eine Kandidatin die sich weder mit dem Stadtteil auskannte noch mit dem eigenen Wahlprogramm. Die Zeit dort hin zu gehen hätte ich mir sparen können, besonders weil diese Runde wohl von den Moderatoren gewollt mit parteipolitischen Kalkül moderiert wurde. Viele sind nach der ersten Viertelstunde wieder gegangen, das hätte ich auch tun sollen. Es hätte mich nicht all zu verwundert wenn DJ Toddy der für die Technik zuständig war am Ende der Veranstaltung "Sun of Jamaika" von Boney M gespielt hätte. Wenn Kai Ole Hausen und sein Co-Moderator Menschen demotivieren wollten wählen zu gehen haben sie ihr Ziel erreicht.

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Wallokal Guter Service sieht anders aus

Es gibt immer wieder die Gaststätten die man kopfschüttelnd verlässt, das Wahllokal ist definitiv eins davon. Es fängt schon mit den unregelmäßigen Öffnungszeiten an, denn geöffnet ist nur alle zwei Jahre von 8 bis 18 Uhr. Die vier Servicekräfte sitzen zu meiner Verwunderung im Eingangsbereich, dann muss man seine Einladung und den Personalausweis vorlegen. Dann erhält man die umfangreiche Karte mit Speisen und Getränken mit extravaganten Namen, die erinnern einen eher an ein privat angelegtes Telefonverzeichnis. 

 

Dann muss man in den nicht sehr umweltfreundlichen Einwegkarten ankreuzen was man bestellt, bei meinem letzten Besuch wartete ich ganze acht Stunden bis das Lokal schließt auf meine Bestellung. Weder der Aperetif noch ein Gruß aus der Küche kam. an meinem Tisch. Dafür sitzt man stundenlang in dem spartanisch eingerichteten Lokal auf sehr unbeqemen Stühlen. Man sollte mit mangelnden Gastronmiekenntnissen kein Lokal eröffnen, besondes wenn man nicht einmal kompetentes Personal findet das Service orientiert arbeitet. Sowohl Theke als auch Küche versagt auf ganzer Linie. Trotzdem werde ich das Lokal das am 26.Mai 2019 von 8 bis 18 Uhr öffnet erneut testen, denn meine Hoffnung stirbt nie das man dazu gelernt hat und das ich endlich mal über Speisen so wie Getränke berichten kann. 

WESER-JOBS - die Bremer Azubi Messe der Wirtschaftsjunioren

Foto von mkjr_ auf Unsplash
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Starte Deine Ausbildung und Karriere in Bremen!

WESER-JOBS - die Bremer Azubi Messe der Wirtschaftsjunioren

Die erste WESER-JOBS Ausbildungsmesse öffnet ihre Pforten mit hochkarätigen Unternehmen und zahlreichen Ausbildungsberufen.

Wann: 24. und 25. Mai 2019 von 10 bis 18 Uhr

Veranstaltet wird die WESER-JOBs von den Bremer Wirtschaftsjunioren der Handelskammer unter der Schirmherrschaft von Janina Marahrens-Hashagen, Präses der Handelskammer.

Ist eine Ausbildung das Richtige für mich? Welche Ausbildungen gibt es in Bremen? Wie sieht der Alltag im Job aus? Auf all diese und weitere Fragen erhaltet ihr Antworten. An den zwei Tagen können sich Schüler, Eltern, Lehrer sowie alle Interessierten in lockerer Atmosphäre umfassend über die Ausbildungsmöglichkeiten in Bremen informieren.

Neben Informationsständen habt ihr die Chance von einem Talentjäger der Wirtschaftsjunioren auf der Messe begleitet zu werden. Dazu sendet einfach vor der Veranstaltung eure Bewerbung an bildung@wj-bremen.de und ihr bekommt vor Ort eine persönliche Beratung und Betreuung. Zudem wird es ein Business Speed Dating „Job Tinder“ zwischen Schülern und Unternehmen geben. Dabei hat jeder 2,5 Minuten Zeit seine beste Seite zu zeigen. Darüber hinaus gibt das Welt-Cafè anstatt Kaffee und Kuchen eine Informationsbrause. Es werden noch unbekannte und unterschätzte Ausbildungsberufe vorgestellt und besprochen.

Sehr gute Chancen für eine Ausbildung

Vertreter unterschiedlicher Unternehmen und Institutionen stehen als Ansprechpartner zur Verfügung. Im Rahmen eines persönlichen Gespräches geben sie gerne Auskunft über ihr Unternehmen, die Ausbildungsangebote und die möglichen Perspektiven, wie beispielsweise die Weiterentwicklung per Studium oder Meisterschule. Viele Aussteller bringen sogar ihre Auszubildenden mit, sodass sich jeder Schüler „auf Augenhöhe“ mit den Azubis über den jeweiligen Ausbildungsberuf austauschen kann.

Kostenloser Eintritt

Der Eintritt zur WESER-JOBS ist kostenlos. Nach Eröffnung durch die Wirtschaftsjunioren können die Messestände im Weserpark besucht werden. Messepläne zur besseren Orientierung werden ausgelegt. Zudem werden Berufe aus sämtlichen Bereichen wie Ernährung, Einzelhandel, öffentlicher Dienst, Industrie, Handwerk, Sicherheit, Sozialwesen oder Dienstleistung vorgestellt. 

Vielseitige Berufe entdecken

Neben dem Informationsaustausch ist insbesondere der persönliche Kontakt zwischen den künftigen Auszubildenden und den Bremer Unternehmen wichtig. Auf einer Messe gibt es die einmalige Gelegenheit viele regional ansässige Unternehmen kennenzulernen, Fragen zu Schülerpraktika, Praktika generell, Ausbildungsmöglichkeiten sowie Voraussetzungen zu stellen. Bei der Berufsorientierung helfen vort Ort erfahrene Wirtschaftsjunioren.

Quelle: Weserpark.de

Piratini Markt im Weserpark

 

Am Sonntag, 19. Mai 2019, findet wieder der von Eltern für Eltern organisierte piratini-markt, Deutschlands großer Secondhand-Markt für alles „rund ums Kind“, in den Gängen des Weserparks statt. Von 10.00 – 14.30 Uhr bietet sich so eine tolle Möglichkeit, die jeweils benötigte Kleidung, Spielzeug, Kinderbücher, Fahrräder etc.  für die Kleinen als Schnäppchen zu ergattern.

 

Viele Eltern kennen das, die Kleinen wachsen so schnell aus den Sachen raus, das neue Spielzeug ist nur für einen kurzen Zeitraum interessant, schnell stapeln sich die Dinge in Kellern oder Dachböden.

Hier bietet der piratini-markt eine tolle Möglichkeit,  dies alles – wetterunabhängig, warm und trocken – anderen Eltern zum Kauf anzubieten.

 

Für die Besucher gibt es ein sehr breites Angebot, von Umstandsmode und der Erstlingsausstattung über Kleidung bis Größe 176 (auch Zwillingseltern verkaufen), bis hin zu Kinderwagen, Buggys, Kinderfahrräder, Roller, Laufräder, Bobbycars etc.. Natürlich gibt es auch ein riesiges Angebot an Spielzeug in allen Variationen.

Der Besuch des piratini-markts wird also zum Ausflug für die ganze Familie.

Schwangere mit einer Begleitperson erhalten unter Vorlage ihres Mutterpasses schon ab 9.30 Uhr Einlass.

Die 4.700 Parkplätze des Weserparks sind natürlich für die Verkäufer und die Besucher kostenlos.

kostenlos.

Wollen wir ernsthaft das bürgerliche Stadtteile über unsere Zukunft entscheiden?

Wenn am 26. Mai gewählt wird steht für unseren Stadtteil viel auf dem Spiel, denn wenn in einem Stadtteil finanziell gekürzt wird können wir uns sicher sein das Osterholz der erste Stadtteil ist. Auch die Privatisierungsforderungen von Parteien und einflußreichen Untergliederungen von Parteien könnten für viele von uns zu einem bitteren Erwachen führen. Nicht umsonst versuchen die Medien zu suggerieren der Drops sei schon gelutscht, das ist aber aus meiner Sicht der bewusste Versuch uns in die Irre zu führen. 

 

Denn was uns Weser-Kurier, Buten & Binnen und Co. verschweigen sind die über 50 % unentschlossenen Wähler/innen, es ist den Journalisten die zur bürgerlichen Mitte gehören sehr wohl bewusst daß das veröffentlichen und interpretieren bei Wahlen zur Demobilisierung massiv beitragen. Das gibt besonders für sozialbenachteiligte Stadtteile wie Osterholz. Wenn wir nicht wählen geht stärkt es den Einfluß der bürgerlichen Stadtteile, die aber haben völlig andere Interessen als die Menschen in unserem Stadtteil. Können wir wollen das erneut bei Jugendeinrichtungen gespart wird? Können wir akzeptieren das sich durch eine Privatisierung von bremischen Unternehmen deren Arbeitnehmende noch schlechter Arbeitsbedingungen bekommen? Können wir damit leben das unsere Schulen wieder kaputt gespart werden? Das können wir wohl kaum als wünschenswert betrachten, das sollte Grund genug sein am 26.Mai wählen zu gehen. Lassen Sie egal wie frustriert man über Politik sein kann nicht die bürgerlichen Stadtteile über unsere Zukunft emtscheiden.

Tag der Nachbarn im Schweizer Viertel

Cowboy Klaus und sein Schwein Lisa

Copyright: Tulipan Verlag GmbH München
Copyright: Tulipan Verlag GmbH München

Am 25.Mai 2019 um 16:00 Uhr im Haus im Park

 

Ein besonderes Wildwest Abenteuer nach dem Kinderbuch von Eva Muszynski u. Karsten Teich, gespielt vom Wolfsburger Figurentheater für Kinder ab 4 Jahren.

 

Cowboy Klaus und sein Schwein Lisa leben im Wilden Westen auf der Farm „Kleines Glück“. Umgeben von einem undurchdringlichen, stacheligen Kaktuswald kann niemand auf die Farm gelangen. Aber auch Klaus kommt nur mit einem skurrilen Trick durch den Wald. Das nervt ihn so, dass er einen Entschluss fasst – Der Kaktuswald muss weg! Nur wie? …Cowboyromantik pur mit Livemusik auf der Ukulele.Die originelle und liebenswerte Geschichte zeigt  mit viel Charme, wie ein kleiner Junge seine Unsicherheit und Angst  überwindet und sich dem Leben stellt. Ein facettenreiches Wild-Westabenteuer mit viel Situationskomik, anspruchsvolle umgesetzt für die Figurentheaterbühne.

Ebenso bietet die Inszenierung gleichermaßen Identifikationsmöglichkeiten für Mädchen und Jungen.

 

Eintritt: 4€/2,50€

Sonntags-Matinee mit Bremer Philharmonikern

Foto: Bremer Philharmoniker
Foto: Bremer Philharmoniker

Am 25.Mai 2019 um 11:30 Uhr im Haus im Park

 

In lockerer Folge wird es jetzt im Haus im Park Kurzweiliges aus der Kammermusik mit Musiker*innen der Bremer Philharmoniker geben. Den Startschuss gibt das Quartetto con Brio mit Franz Schubert, Streichquintett C-Dur, D 956, op. Post. 163. Es spielen Oleg Douliba, Florian Baumann (Violine), Steffen Drabek (Viola), Karola von Borries und Johannes Krebs (Violoncello).

 

Eintritt frei 

ÜberLeben« Mit dem Esel ins Museum

Foto: NABU
Foto: NABU

Lange Nacht der Bremer Museen

Am 25.Mai 2019 von 18 bis 1 Uhr im Krankenhaus-Museum

 

Führungen durch das Krankenhaus-Museum und durch die Galerie im Park, Rundgang durch das denkmalgeschützte Park- und Gebäudeensemble - Gespräche, Essen & Trinken. Ab 18 Uhr pendelt halbstündig ein Minibus direkt zwischen der Kunsthalle und dem Krankenhaus-Museum.

 

PROGRAMM

18 h, 19 h, 20 h

Mit dem Esel ins Museum – ein Rundgang

Esel, Hund, Katze und Hahn waren im Märchen von den Bremer Stadtmusikanten Tiere, die nicht mehr gebraucht wurden. Um dem Tod zu entgehen, machten sie sich auf den Weg nach Bremen. Auf der Suche nach einer neuen Aufgabe fanden sie das Krankenhaus-Museum. Bei einem gemein- samen Rundgang mit den tierischen Outsidern durch den Park am Klinikum Bremen-Ost können Besucher erkunden, wie das heute denkmalgeschützte Park- und Gebäudeensemble des früheren Asyls für Geistes- und Nervenkranke entstanden ist. Und welche Rolle dabei die Natur spielte und warum sich auf dem Gelände auch ein kleiner Wald befindet.

 

19 h, 20 h, 21 h, 22 h, 23 h

Vom Narrenkäfig zur Nervenklinik

Führungen durch die Psychiatrie-Ausstellung & Gespräche mit Zeitzeugen der NS-Psychiatrie.

 

18.30 h 

GRENZEN ... gezogen und überschritten von Blaumeier

Führung in Gebärdensprache - Nur mit Voranmeldung!

 

19.30 h / 20.30 h / 21.30 h / 22.30 h

GRENZEN ... gezogen und überschritten von Blaumeier

Dialogische Kurzführungen durch die Ausstellung

 

12 € / Family: 24 € Abo-Card Weser-Kurier: 9 € Studierende, Arbeitslose: 9 € Late-Night-Ticket (ab 23 h): 6 €

Info & VVK: Veranstaltungsbüro

Chorkonzert "Classic meets Pop"

Am 18. Mai 2019 um 19:00 Uhr im Gemeindezentrum der Trinitatisgemeinde Tenever

(Einlass, Snacks und Getränke ab 18:30 Uhr)

 

Der Motettenchor und der Popchor Vocal Vibes unter der Leitung von Titi del Ponte werden Evergreens aus verschiedenen Zeiten zum Klingen bringen. Während der Motettenchor alte Madrigale aufleben lässt, wie „Innsbruck, ich muss dich lassen”, singen die Sängerinnen und Sänger von Vocal Vibes moderne Popsongs wie „Don’t stop the music”, „Virtual Insanity”, „I’m all over it now”. In einer kurzen Pause kann man bei einem Glas Wein und Snacks ins Gespräch kommen, dies wird vom Mütterzentrum Tenever organisiert.

 

Der Eintritt beträgt zwischen 5-15 Euro (nach eigenem Ermessen).

Frühlingsfest im Schweizer Viertel

Photo by Seyedeh Hamideh Kazemi on Unsplash
Photo by Seyedeh Hamideh Kazemi on Unsplash

Am Sonnabend, 25. Mai 2019 findet das 8. Frühlingsfest auf dem Grundstück des Walliser Einkaufszentrums, Walliser Straße 15, im Stadtteilzentrum Bremen-Osterholz statt. Hierzu laden die in der Interessengemeinschaft Schweizer Viertel organisierten Unternehmer an der Walliser Straße, St. Gotthard Straße, Tessiner Straße, Züricher Straße und Davoser Straße ein.

 

Für gute Stimmung und den musikalischen Rahmen sorgt in diesem Jahr der Schifferchor Rekum, unter Leitung von Hinrich Rathje. Für einen weiteren musikalischen Rahmen sorgen die Schlagergärtner, die musikalisch mit Schlager, Swing & guter Laune unterhalten. Auch in diesem Jahr wird die Ballonkünstlerin, Sarah Dietlof, auf Wunsch Ballons modelliert. Christiane Klaucke zeigt den Kindern wie sie basteln und malen können. Die Freiwillige Feuerwehr Bremen-Osterholz, unter Leitung des Wehrführers Reiner Berlips, zeigt ihre Fahrzeuge mit der umfangreichen Technik und erläutert Kindern und Erwachsenen, wie man Knoten für verschiedene Zwecke bindet. Auf Tuchfühlung können Kinder und Erwachsene auch mit der örtlichen Polizei gehen, denn das Osterholzer Polizeirevier ist mit zwei Polizeibeamten und einem Einsatzfahrzeug wieder auf dem Frühlingsfest vertreten. Nicht nur für Kinder interessant ist der Stand der DLRG, Station Bultensee und OT-Bad, an dem Frau Marie Clausen (Station Bultensee) und Carsten Nieber (DLRG Badleiter im OTe-Bad) über ihre Arbeit informieren. Für Farbe auf dem Frühlingsfest sorgen wieder Mitarbeiter*innen der Firma Pflanzen, Floristik & Phantasie Kolonko mit ihren kreativen Begrünungsideen und kleinen Geschenken. In diesem Jahr gibt es eine besondere Attraktion: unser Partner, die Nachbarschaft Bultenweg e. V., wird in diesem Jahr mit ihrem Glücksrad ein Fahrrad an den Mann oder an die Frau bringen, das von der Interessengemeinschaft Schweizer Viertel gespendet wurde. Um 12:15 Uhr wird aus der Lostrommel eine der vergebenen Nummern gezogen und so die Gewinnerin oder der Gewinner des Fahrrades ermittelt.

Die Teilnehmer des diesjährigen Festes werden durch den Vorsitzenden der Interessengemeinschaft Schweizer Viertel (IG), Herrn Siegbert Maß, um 10:00 Uhr, herzlich begrüßt. Die Eröffnung des Frühlingsfestes erfolgt anschließend durch unser Vorstandsmitglied, Herrn Markus Niendorf. Wir freuen uns sehr, daß zahlreiche Osterholzer Kommunalpolitiker ihr Kommen angekündigt haben, insbesondere die Staatsrätin für Kultur Carmen Emigholz.

Tag der Nachbarn in Tenever

Tag der Nachbarn auf dem Ellener Hof

Unverhältismäßigkeit der Mittel

Als ich am verganenen Samstag auf dem Weg zum Schweizer Viertel war um über den aktuellen Wahlkampf zu berichten ahnte ich nicht was mich erwartet. Dort eingetroffen war ich entsetzt als ich die beiden Kleinbusse der Bremer Polizei sah, die zum Schutz des Infostands der AfD abgestellt waren, hinzu kamen zwei Beamte vom Staatsschutz und zwei weitere vom BKA.

 

Die AfD konnte an diesem Tag ihren Stand weitgehend problemlos abhalten, denn er wurde von mehr als 99,9% der Besucher des Wochenmarktes im Schweizer Viertel ignoriert. Das alleine dürfte Strafe genug gewesen sein für den Hass den die AfD sät gewesen sein. Viele Bürger/innen beschwerten sich an den Infoständen von Linken, SPD, Grünen und CDU über die unangemessen hohe Präsenz der Polizei. Selbst als eine handvoll Verdi-Aktivisten zwar laut aber friedlich Erst als eine NDR Reporterin um ihr Interview mit Frank Magnitz durchziehen zu können die Polizei einschaltete eskalierte die Situation, aber selbst da blieb es bei verbalen Übergriffen. Lediglich ein Anhänger oder Mitglied der AfD zeigte auf die Verdi-Aktivisten mit einer Karte auf dem man deutlich ein Fadenkreuz erkennen konnte, dies kann man als passive Bedrohung auffassen kann. Um eine Eskalation zu vermeiden erteilte ihm die Polizei einen Platzverweis. Meiner Meinung nach wäre an diesem Tag zwei uniformierte Polizisten angemessen gewesen, ferner hätte wenn der NDR schon über eine Partei berichten muss die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten abschaffen möchte muss man es nicht auf einen öffentlichen Platz tun. Keine Frage man muss Menschen seien sie noch so ekelhaft vor Übergriffen schützen, aber der Staat muss auch die Angemessenheit der Mittel wahren. Diese war in diesem Fall meiner Meinung nach nicht gewahrt, besonders nicht wenn man die Erfahrung gemacht hat wie wenig die Polizei 2011 zum Schutz eines Stalkingopfers im Stadtteil getan hat. Auszug aus einem Artikel vom Weser-Kurier vom 05.November 2011: "Stefanie B* und ihr fünfjähriger Sohn leben weiter in Angst. Seit Monaten droht der Ex-Partner sie zu ermorden, schüchtert ihre Freunde mit einem Messer ein, zertrümmert Woche für Woche mit Steinwürfen die Scheiben der früheren, gemeinsamen Wohnung sowie die der Eltern des Opfers."

Link zum Artikel: https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-Leben-unter-Morddrohungen-_arid,178031.html?fbclid=IwAR1TUkBS0sYQi-brN_mhFTlg5XbJLNoAolT4yhAS1AjrT2bdmpP3LQYEgFQ

Damals ließ man es so weit eskalieren das ein Mann von dem Stalker in einem Suppermarkt mit einem Meser angegriffen und verletzt wurde. Nach dem Polizeiaufgebot am Samstag den 11.Mai muss sich der Innensenator die Frage gefallen lassen warum man in dem einen Fall ohne Not unangemessen viel Polizei und in den Fall einer akuten Bedrohungslage lediglich alle paar Stunden eine Streife bei dem Stalkingopfer vorbei fahren ließ.

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Kaisentour begeisterte Teilnehmer

v. l. n. r. EU-Abgeordneter Joachim Schuster, Volker Kröning ehemaliger Bundestagsabgeordneter, Innen- und Finanzsenator, Mustafa Güngör stellv. Vorsitzender der SPD-Bürgerschaftsfraktion und Beiratssprecher Wolfgang Haase
v. l. n. r. EU-Abgeordneter Joachim Schuster, Volker Kröning ehemaliger Bundestagsabgeordneter, Innen- und Finanzsenator, Mustafa Güngör stellv. Vorsitzender der SPD-Bürgerschaftsfraktion und Beiratssprecher Wolfgang Haase

Als ich im vergangenem Jahr bei Regen meine erste öffentliche Fahrradtour zur Wilhelm Kaisen Dokumentationsstätte machte, sollte es eine einmalige Veranstaltung sein. Doch es sollte anders kommen als erwartet, denn unser ehemaliger Senator Volker Kröning schenkte mir eine Broschüre zu Kaisens europapolitischen Engagements. 

 

Kurzer Hand entschied ich mich die Archive an zu schreiben um Kopien von original Dokumenten zu kommen, um so mehr ich mich mit Kaisens Ideen für ein gemeinschaftliches Europa beschäftigte kam mir der Gedanke das es eine gute Idee ist anlässlich der Europawahl erneut eine Fahrradtour zu organisieren. Also schrieb ich die Büros unserer beiden aktuellen EU-Abgeordneten Helga Trüpel (Grüne) und Joachim Schuster (SPD) an um zu klären ob der Termin möglich ist, das Büro von Joachim Schuster bestätigte den Termin sehr schnell. Es mag an dem Veranstaltungsort gelegen haben das ich selbst nach dem ich persönlich im Büro der Grünen vorgesprochen habe niemand reagierte. 

Aber in Zeiten von Politikverdrossenheit muss man den Mut haben auch einmal neue und vor allem unkonventionelle Veranstaltungen anbieten. Also stellte ich bereits im Februar den Termin bei Facebook so wie Nebenan ein und ließ Flyer drucken um auch offline auf die Fahrradtour aufmerksam zu machen. Nun wartete ich gespannt auf die Anmeldungen, zu meiner Überraschung meldeten sich neben den Ortspolitikern 26 Bürger/innen an was mich verhalten optimistisch stimmte. Angesichts des Muttertages und des kräftigen Windes fuhren weit weniger mit als sich angemeldet haben. Also starteten wir bei Sonnenschein und blauen Himmel unsere Tour nach Borgfeld, alle Beteiligten waren begeistert von der malerischen Route über den Deich. Pünktlich zur Öffnung der Dokumentationsstätte kamen wir dort an. Besonders beeindruckt zeigten sich die Teilnehmenden von dem Wohnhaus der Famlie Kaisen, in dem bis 2013 Ilse Kaisen das Vermächtnis ihrer Eltern bewahrte. Anschließend kam Volker Kröning zur offiziellen Begrüßung als Repräsentant der Kaisenstiftung. Beim Gartengespräch brachte Joachim Schuster seine Sorge zur aktuellen Entwicklung in Europa zum Ausdruck, besonders der wachsende Nationalismus bezeichnete er als Besorgnis erregend. Er sprach allen aus der Seele als er sagte das die Menschen wieder in Vordergrund treten müsse statt der wirtschaftlichen Interessen. Wie erwartet standen bei den Gästen die sozialen Fragen im Vordergrund, aber auch die Frage schaffen wir die Sozialwende auf den nationalen Ebenen. Sein Fazit war die soziale Frage entscheidet über die Zukunft Europas. Aus meiner Sicht war es trotz der geringen Beteiligung richtig ein solches Format durch zu ziehen, denn es wäre angesichts der Wahlbeteiligung und des Rechtsrucks in unserem Land ein fataler Fehler nichts zu tun um die Bürger/innen wieder für Politik zu begeistern. 

Moin, es ist Europawahl

Immer wieder äußern sich die Vertreter/innen der demokratischen Parteien besorgt über die aktuelle Situation in Europa. Hier liegt die Wahlbeteiligung seit 2009 bei 43%, deshalb verwundert es mich um so mehr wie wenig aktiver Europawahlkampf in unserem Stadtteil gemacht wird. Dabei braucht man die EU in unserem Stadtteil nicht zu verstecken, denn als ich noch selber politisch aktiv war bekamen wir Osterholzer/innen für jeden gezahlte Mark aus dem europäischen Sozialfond 3,50 DM zurück und haben somit von Europa profitiert.

 

Das bemerkt man besonders wenn man mit offenen Augen in Tenever läuft, denn dort sieht man besonders häufig auf Plaketten die Flagge der europäischen Union. Deshalb hätte ich erwartet daß die Parteien spätestens auf der Gewerbeschau Osterholz ihre Kandidierenden für das EU-Parlament präsentieren, das hätte man zum Beispiel im Rahmen eines europapolitischen Frühschoppens machen können. Aber selbst von den zentralen Veranstaltungen zur Europawahl bekommt man in Osterholz nur etwas mit wenn man Internet affin und politisch interessiert ist. Dafür engagieren sich die Parteien massiv in den bürgerlichen Stadtteilen. für die Europawahl geworben, in der Neustadt und im Findorff zum Beispiel organisierte die SPD eine europapolitische Fahrradttour durch den Stadtteil. In Arbergen lud man EU-Kandidaten Joachim Schuster zum Frühschoppen ein. Übrigens ist es der SPD wenigsetns gelungen heraus zu stellen das ihr Kandidat für Europa kandidiert, während man die grünen Kandidatin Henrike Müller für die örtliche Kandidatin für die Bürgerschaftswahl hält. Jetzt haben die Parteien noch zwei Wochen Zeit für Europa zu werben, deshalb sollten alle Parteien im Stadtteil die Chance nutzen und ihre Europakandidaten im Stadtteil präsentieren.

Waldorfschule engagiert sich beim Tag der Nachbarn

Wenn am 24.Mai 2019 der Tag der Nachbarn stattfindet ist die freie Waldorfschule Osterholz mit von der Patie. Dann wird am schwarzen Weg, das ist der Weg zwischen Kita Graubündener Straße und Waldorfschule gefeiert.

 

Es wird sicherlich ein attraktives Kulturprogramm geben, aber auch einen Flohmarkt. Ferner beteiligen sich auch die Stiftungsdörfer der Bremer Heimstiftung neben den zahlreichen kleinen Initiativen am Tag der Nachbarn. Bitte beachten sie die Aushänge. Sobald ich mehr Details erfahre berichte ich da rüber.

Filmabend in der Melanchthongemeinde - Maudie

Am 13.Mai 2019 um 19 Uhr im Gemeindehaus der Melanchthongemeinde Osterholzer Heerstr. 124

 

Regelmäßig läd die Melanchthongemeinde zu einen gemütlichen Filmabend ein, dieses mal wird der Film Maudie gezeigt. Der Film aus dem Jahre 2016 erzählt aus dem Leben der Künstlerin Maud Lewis, die zahlreiche Hindernisse überwinden musste um Anerkennung für ihre Malerei zu finden.

 

Maud Lewis (Sally Hawkins) leidet an rheumatoider Arthritis seit sie ein Kind ist. Ihre Gelenke sind zerstört, weswegen die körperlich eingeschränkte Frau von ihrer Tante Ida (Gabrielle Rose), bei der sie im kanadischen Nova Scotia lebt, als Bürde empfunden wird. Maud nimmt schließlich eine Stelle als Haushälterin des mürrischen Fischhändlers Everett Lewis (Ethan Hawke) an und bleibt bei ihm, obwohl er sie anfangs eher unwirsch behandelt. In den langen Stunden, die sie allein im winzigen Haus ihres Arbeitgebers verbringt, entdeckt Maudie ihre große Leidenschaft: die Malerei. Sie verschönert alles im Haus, von den Wänden über die Fenster bis hin zu den Holztafeln, die Everett von der Arbeit mitbringt. Als Sandra (Kari Matchett), eine Frau aus New York City, eines ihrer Bilder erwerben will, wird Maud schlagartig in der Kunstszene bekannt…

 

Der Eintritt ist frei. Spenden für Getränke sind erwünscht.

Führung durch das St.-Jürgen Asyl

Am 19.Mai 2019 um 15 Uhr am Treffpunkt Krankenhausmuseeum

 

Das Krankenhaus-Museum lädt im Rahmen des internationalen Museeumstages zu einer kostenlosen Führung mit Frank Warneke durch das Park- und Architekturensemble der alten Bremischen Irrenanstalt St. Jürgen-Asyl ein, einem überregional bedeutsamen Kulturdenkmal aus dem Jahre 1904.

 

Das St.-Jürgen-Asyl (heute Klinikum Bremen- Ost) ist die älteste selbständige Psychiatrische Anstalt in Bremen, die 1900-1915 stadtnah als eine ländliche "koloniale Anstalt" mit therapeutisch und ökonomisch motiviertem Einsatz der Kranken in der Landwirtschaft errichtet wurde. Die koloniale Anstalt hatte sich als eine Konzeption der Pflege chronisch Geisteskranker gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland etabliert. Mit der Wahl des Pavillonsystems und der bewussten Vermeidung jeglicher Anlagensymmetrie zählte das St.-Jürgen-Asyl zum Zeitpunkt seiner Erbauung innerhalb des Spektrums der deutschen Heil- und Pflegeanstalten für Geisteskranke noch zu den seltenen Ausnahmen. Hervorzuheben ist, dass es sich um eine völlig neu und daher "ideal" konzipierte Anlage handelte, bei deren Planung - sieht man einmal von einem integrierten Bauernhof ab - keine Kompromisse durch schon vorhandene ältere Bauten eingegangen werden mussten.

 

Die Anlage war als "autonomes" Gebilde konzipiert und arbeitete zwischen 1904 und 1927 nahezu kostendeckend. Die niedrigen Kosten waren ein Effekt des Konzeptes der kolonialen Anstalt, das neben den therapeutischen Aspekten (stabilisierende und sinnstiftende Betätigungsmöglichkeit für die Kranken) dessen Beliebtheit erklärt. Trotz der Aufgabe der landwirtschaftlichen Flächen und der Stationsgärten ist der Gesamtcharakter der Anlage und die unter funktionellen, aber auch gestalterischen Aspekten erfolgte Disposition der Bauten heute noch gut ablesbar, ebenso das Grundsystem der Wegeerschließung.

 

Eintritt frei

Piano Podium – Mauricio Garza Salazar

(c) Lupita Guajardo
(c) Lupita Guajardo

Am 19.Mai 2019 um 16 Uhr im Haus im Park

 

Der mexikanischer Konzertpianist Mauricio Garza Salazar ist seit seinem Studienabschluss 2004 in Wien ein international gefragter Musiker. Für sein Konzert in Bremen hat er ein ebenso virtuoses wie substantiell erlesenes Programm mit Werken von J. S. Bach, van Beethoven, Chopin und Prokofjew zusammengestellt.

 

PROGRAMM

Toccata D-Dur BWV 912 von J.S. Bach

Ein Abwechslungsreiches Werk, in dem die ganze musikalische Welt Bachs verkörpert wird. Kennzeichen dieses Stücks sind attraktive Harmonien, introspektive Polyphonie und eine fröhliche Fuge, die das Stück triumphierend zu Ende bringt.

 

Sonate Nr. 30 E-Dur Op. 109 von L. van Beethoven

Ein Absolutes Meisterwerk in drei Sätzen. Im ersten Satz hat man das Gefühl, man höre eine Improvisation, eine die frei und ungestört ins leben gebracht wird. Der zweite Satz zeigt uns einen sehr temperamentvollen Beethoven mit seinen raschen Achtel Figuren und im dritten Satz hören wir als erstes ein liebevolles und entspanntes Thema, das als Inspiration für sechs Variationen benutzt wird. Dabei gelingt es Beethoven, einen eigenständigen musikalischen Kosmos zu kreieren.

 

Ballade f-moll Nr. 4 Op. 52 von F. Chopin

Barcarolle Fis-Dur Op. 60

Zwei majestätische Werke der letzten Periode des polnischen Genies, die über eine bemerkenswerte künstlerische Reife verfügen. Starke Anwendung der Polyphonie, gewagte Harmonien und innige Phrasen sind einige Merkmale dieser Kompositionen.

 

Sonate Nr. 7 Op. 83 von S. Prokofjew

Eine der sogenannten "Kriegssonaten", es handelt von einer sehr kurzgefassten mehrsätzigen Sonate und in ihren drei Sätzen kann der Zuhörer erkunden was die musikalische Sprache von Prokofjew ausmacht. Im ersten Satz, verzichtet der Komponist immer wieder auf die Anwendungen der altmodischen Tonalität und statt dessen hören wir Musik geladen mit Sarkasmus und Scherz. Der zweite Satz präsentiert ein warmes und ausdrucksvolles Thema und der letzte Satz schließt den Klavierabend mit einer Geste voller Ekstase ab.

 

Nächsten Konzerte:

Sa 4.5. / Focke Museum um 14 h

Sa 25.5. / Musikschule Bremen - Zweigstelle Postamt 5 (am HBF)

Eintritt frei 

Werdet wie die Sahra und kümmert euch

Beiratsprecher Wolfgang Haase SPD, SPD Landesvorsitzende Sascha Aulepp, Bürgerschaftsabgeordneter Mustafa Güngör und Bundestagabgeordnete Sahra Ryglewski SPD
Beiratsprecher Wolfgang Haase SPD, SPD Landesvorsitzende Sascha Aulepp, Bürgerschaftsabgeordneter Mustafa Güngör und Bundestagabgeordnete Sahra Ryglewski SPD

Alleine acht mal war die Bundestagsabgeordnete Sahra Ryglewski mit ihrem Bürgerdialog der rote Tisch innerhalb der letzten 12 Monate in Osterholz, hinzu kommen zahlreiche Stadtteilbesuche bei Einrichtungen im Stadtteil. Spricht man mit Bürgerinnen und Bürgern im Stadtteil merkt man wie respektvoll von die meisten über sie reden. 

 

Das mag auch daran liegen das es nicht selbstverständlich ist das Politiker im Stadtteil wirklich präsent sind, sondern lediglich meist nur anwesend. Auch in allen anderen Stadtteilen ist die engagierte Bundestagsabgeordnete im ständigen Dialog mit Bürgern, dabei fällt nicht alles auf das sie angesprochen wird in ihren Kompetenzbereich. Trotzdem kümmert sich Sahra Ryglewski die Themen weiter zu geben, so das sich von zuständiger Seite weiter um das Thema gekümmert wird. Das erwarte ich auch in einem hohen Maß von den Parteien und Politikern aus unserem Stadtteil, dafür müssen aber Veranstaltende von Festen in Osterholz die Parteien wieder ins Boot holen. Leider ist es seit längeren verpönt das sich Parteien an Festen in den Quartieren aktiv beteiligen, das wurde bereits im vergangenem Jahr beim Ellener Dorffest aufgehoben. Auch sollte es jährlich pro Stadtteil eine Einwohnerversammlung geben zu der die Beiratsfraktionen einladen und man den offenen Dialog mit uns Bürgern sucht. wichtiger wären auch offene Mitgliederversammlungen zu Themen die uns Osterholzer/innen bewegen. Politik muss uns Menschen im Stadtteil wieder mitnehmen statt sich im Elfenbeinturm zu verschanzen. Eigentlich hätte das schon nach der schlechten Wahlbeteiligung 2015 konsequent angegangen werden müssen. Von Doris Achelwilm über Sahra Ryglewski und Elisabeth Motschmann haben bei meiner Veranstaltung "Reden wir mal über Zeitarbeit" alle gezeigt, das sie auch bereit sind zu Randthemen nach Osterholz zu kommen. Sicherlich war die Veranstaltung von der Besucherzahl her ein Flop, aber trotzdem bekomme ich dafür immer noch großen Zuspruch. Immer wieder reden sich Mandatsträger und Parteifunktionäre damit raus das es sich um ein Ehrenamt handelt, leider ist es nur ein Teil der Wahrheit denn aus eigener Erfahrung heraus weiß ich das es immer wieder engagierte Parteimitglieder gibt die lediglich die Arbeit tragen aber nie die Chance bekommen sich politisch zu profilieren um in Entscheidungsgremien zu gelangen. Es ist immer die primäre Aufgabe von Parteien die Bürger/innen für Politik zu begeistern, das aber geht nur wenn man uns mit nimmt. Besten falls gelingt es den Parteien sogar wieder neue und vorallen auch jüngere Mitglieder zu gewinnen

 

Deshalb müssen alle Politiker und Funktionäre in Osterholz wie Sahra werden. Die übrigens kommt mit ihrem roten Tisch am 21.Mai 2019 von 10 bis 11 Uhr auf den Marktplatz Schweizer Viertel, dort steht sie Bürger/innen Rede und Antwort.

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Der Tod gibt keine Ruhe. Faszinierende Fälle aus der Rechtsmedizin

KulturAmbulanz
KulturAmbulanz

Am 10.Mai 2019 um 15 Uhr in der Galerie im Park

 

Freitagslesung mit Prof. Dr. Klaus Püschel und der Gerichtsreporterin Bettina Mittelacher. Die Fantasie von Mördern kennt keine Grenzen. Rechtsmediziner*innen wissen: Es gibt bei Verbrechen nichts, was es nicht gibt. Die Expertin und der Experte in Sachen Tod und Misshandlung blicken in die Abgründe der menschlichen Seele, wenn sie in Leichen lesen wie in einem Buch. Ihre Arbeit ist spannender als jeder Krimi, denn sie beschäftigt sich mit realen Geschehnissen, die oft genug anmuten, als entstammten sie einem irrealen Schocker. Moderation: Frank Warneke

 

Eintritt frei 

Sozialausschuß tagt

Ellener Hof Gespräche oder wie verschwende ich 1 Stunde Lebenszeit

Foto: SPD Osterholz
Foto: SPD Osterholz

Es gibt immer wieder Veranstaltungen bei denen man es bereut hin gegangen zu sein, die Zeit hätte man sinnvoller verwenden können. Zum Beispiel ein ausgiebiges Frühstück mit der Familie oder zum Oldtimerfest nach Oberneuland fahren können. Nun kann man sich fragen ob mir Kritik an dem Veranstaltungsformat zusteht, was ich mit Ja beantworten kann.

 

Denn schließlich habe ich bereits 2017 begonnen die Kandidierenden jeder einzelnen Partei samt Spitzenkandidaten um einen Termin gebeten, das allerdings scheiterte an der Kommunikation mit den Parteien. Deshalb steht mir meiner Meinung nach auch Kritik an dem Format zu. Es fing schon mit der Auswahl des Podiums an, denn schließlich kannten zwei von den fünf Podiumsgästen unseren Stadtteil und deren Probleme kaum. Im Fall von Lea Drewes FDP konnte Yasar Kocas beispringen. Trotz das es reichlich Redebedarf von Seiten der Osterholzer/innen gibt hat man sich entschieden die Kandidierenden auf einander los gehen zu lassen. Besonders zwischen Claas Rohmeyer und Mustafa Güngör flogen die Fetzen, was wohl auch vom Moderator gewollt war. Leider hat man auch mal wieder vergessen das alle Parteien bis auf die Linke einmal mitregiert haben und sich alle dabei nicht mit Ruhm bekleckert haben. Auch bei dem FDP-Newcomer Yasar Kocas ist mir fast der Hals geplatzt als er sich zwar zu recht über die Unterfinanzierung beschwerte, aber leider vergaß zu erwähnen daß es das Jugendcafe in dem er tätig ist wenn es 1992 nach seiner Partei gegangen wäre heute nicht mehr existieren würde. Es ist mir, Herrn Rohmeyer und Herrn Dillmann zu verdanken das uns die Jugendeinrichtungen im Stadtteil mit Einschränkungen erhalten geblieben sind. Auch das gespart werden muss ist der Tatsache geschuldet das man die Schulden für den von Claus Jäger FDP durchgesetzten Spacepark übernehmen mussten. Auch das alle Beteiligten unseren Stadtteil als sozialen Brennpunkt darstellen kann man nicht so stehen lassen, denn in zahlreichen Stadtteilen Bremens sieht es deutlich schlimmer aus und das trotz der Tatsache das dort weit mehr für Bürger/innen getan wird. Wirklich verarscht fühlte ich mich als endlich die Bürger zu Wort kommen sollten, trotz das ich mich drei mal gemeldet habe durfte ich kein Statement abgeben. Und das trotz des Hinweises von Cindi Tuncel an den Moderator Rainer Gausepohl. Leider muss ich wie schon bei einer Veranstaltung in Arbergen wo ich rüde vom ehemaligen Ortsamtsleiters Ullrich Höft eines Sitzplatzes verwiesen wurde und das wohl wegen meines schlichten Kleidungsstils, den ich auch bei dieser Veranstaltung gepflegt habe. Bei der Veranstaltung in Arbergen hat sich der Veranstalter sich übrigens entschuldigt für dieses Verhalten. Hinzu kam das man die Veranstaltung schnell durchziehen wollte wo runter die Qualität drastisch gelitten hat. Mein Fazit ist: Ich werde künftig Veranstaltungen mit Rainer Gausepohl meiden, denn Sozialrassismus darf genauso wie Rassismus keine Chance haben. Leid tut es mir um die Zeit die ich verschwendet habe an einer solchen Farce teilgenommen zu haben, denn es war so sinnlos wie sich eine der politischen Talkshows an zu schauen.

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Wohnzimmergespräche mit dem Bürgermeister

Die Wohnzimmergespräche der AG Wahlbeteiligung gehen in die letzte Runde, sechs Tage vor der Bürgerschaftswahl nimmt Bürgermeister Carsten Sieling daran teil. Am 20.Mai um 17 Uhr ist es im Lichthof des Weserparks so weit, dann dürfen Bürger wieder Politiker aller großen Parteien mit Fragen und Anregungen löchern.

 

Dieses mal ist das Podium hochkarätig besetzt, denn neben dem Sieling nimmt auch die Spitzenkandidatin der Linken Kristina Vogt an der Gesprächsrunde teil. So wie Claas Rohmeyer CDU, Björn Fecker Grüne und Lea Drewes FDP. Nutzen Sie die Möglichkeit besonders die Spitzenpolitiker über Probleme im Stadtteil, Stadt und Land zu informieren. Damit Sie spätestens am 26.Mai die beste Entscheidung für Bremen treffen können.

Ulrich Schlüter informiert

Schlafen im Alter

Foto von Rodrigo Pereira auf Unsplash
Foto von Rodrigo Pereira auf Unsplash

Am 8. Mai 2019 von 15:00 - 17:00 Uhr im Gemeindehaus der Melanchthongemeinde in der Osterholzer Heerstr. 124

 

»Schlafen kann ich später, wenn ich alt bin, noch genug ?« 

Warum das bei vielen Menschen jedoch nicht immer klappt und was man für einen guten Schlaf machen kann. Zu diesem wichtigen Thema lädt die Melanchthon-Gemeinde alle Interessierten ganz herzlich ein.

Rica Poppe, Referentin in der Fachstelle Alter der Bremischen Ev. Kirche, gibt Informationen und lädt anschließend zum Austausch ein.

 

 

Weitere Informationen:

Bettina Schürg, Telefon: 0421/69 69 81 51

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich (mit Referentin Rica Poppe)

Zusammenhalt: Von Zuwanderern lernen

Foto von Olu Famule auf Unsplash
Foto von Olu Famule auf Unsplash

Ich bin es so leid immer das Gejammere von uns Deutschen zu hören das angeblich so viel für Zugewanderte getan wird, dabei ist es eine völlig falsche Wahrnehmung von unserer Seite. Denn meist organisieren und finanzieren unsere migrierten Mitbürger ihr soziales so wie kulturelles Leben eigenständig innerhalb ihrer Netzwerke. Während wir kaum noch den Kontakt zu unseren Nachbarn pflegen und erwarten das andere für uns handeln. 

 

Dabei hätten wir es selber in der Hand es ihnen nach zu machen und etwas für den sozialen Zusammenhalt in unserem Stadtteil zu tun. Statt dessen sitzen wir bequem auf der Couch und erwarten unterhalten zu werden. Schauen wir mal in die Kuhkamp Siedlung denn dort sieht man das man jährlich ein großes Fest auf die Beine stellen kann wenn viele bereit sind sich ein zu bringen. Als ich im vergangenem Jahr nach Mitstreitenden suchte um eine Silvesterfeier auf die Beine zu stellen fand sich gerade mal eine Person die bereit war mit zu machen, dabei wären mindestens 5 Leute notwendig gewesen. Zugewanderte schaffen sich eigene kulturelle Treffpunkte, wir nutzen nicht einmal die vorhandenen aus. Auch bei der Nahversorgung zeigen uns Zuwanderer wie wichtig Eigeninitiaive ist und sichern die Versorgung mit Lebensmitteln um ihre heimischen Speisen hier zubereiten zu können. Wir selber erwarten das Politik und Stadtteilmanagement etwas für uns tut, dabei hätten wir die Chance es gewachsenen Stadtteilen nach zu machen und mit viel Eigeninitiative das Leben in unserem Stadtteil reicher zu machen. Denn es gibt in der Tat eine Menge von Finanztöpfen die man anzapfen kann, alleine die große Zahl an sozialen und kulturellen Stiftungen böten vielfältige Möglichkeiten für soziales Engagement so wie Selbsthilfe.

Kino in der Kirche - "Jacques - Entdecker der Ozeane"

Am 08.Mai 2019 um 16 Uhr im Gemeindezentrum der Trinitatisgemeinde Tenever

 

Bereits um 15 Uhr kann man sich bei Kaffee, Tee und Kuchen zum Klönschnack treffen, bevor um 16 Uhr der französische Film "Jacques - Entdecker der Ozeane" gezeigt wird. 

 

Filmografie über den gleichnamigen Meeresforscher Jacques-Yves Cousteau.

 

1949 führt der Abenteurer Jacques Cousteau (Lambert Wilson) ein ruhiges Leben mit seiner Frau Simone (Audrey Tautou). Doch die beiden sehnen sich nach Abenteuern und so unternehmen sie zusammen mit ihren kleinen Söhnen Philippe und Jean-Michele zahlreiche Expeditionen auf den Weltmeeren. Dabei fängt Cousteau die beeindruckende und bis dahin unentdeckte Unterwasserwelt ein und revolutioniert mit seinen Erfindungen den Tauchsport. Viele Jahre später kehrt der inzwischen Erwachsene Philippe Cousteau (Pierre Niney) im Jahre 1963 zu seiner Familie zurück. Mit Schrecken stellt er fest, dass seinem Vater, der Pionierarbeit in der Meeresforschung geleistet hat, der Ruhm zu Kopf gestiegen ist. Jacques ist zum arroganten Superstar und Schwerenöter geworden, der sich mit immer verworreneren Fantasien beschäftigt wie dem Bau von Städten auf dem Meeresgrund. Philippe hat dagegen erkannt, dass die Ozeane durch den Einfluss des Menschen immer mehr zerstört werden. Er sieht seine Familie in der Verantwortung, den Umweltschutz voranzutreiben und die Menschen auf die Ausbeutung der Meere aufmerksam zu machen. Daraufhin begeben sich Vater und Sohn auf eine spannende Expedition in die Antarktis, die die beiden wieder zusammen führt.

Ausschuß für Bau, Verkehr und Umwelt tagt

Wählen gehen und einen kräftigen Tritt in den Hintern geben

Zugegeben ich selber hadere mit den Parteien aber wollen Sie die anderen entscheiden lassen wer in Bremen und Europa das sagen hat? Wieder werden Journalisten trotz der Selbstkritik das man mit Wahlumfragen maßgeblich zur Demobilisierung bei Wahlen beiträgt wieder versuchen der Drops sei schon gelutscht. Aber hier greift was Sepp Herberger einst sagte, denn eine Wahl ist erst entschieden wenn der Letzte seine Stimme abgegeben hat. 

 

Wir dürfen es nicht mehr den Medien und der bürgerlichen Mitte überlassen zu entscheiden was gut für Bremen ist., deshalb sollten wir alle wählen gehen. Es muss jeder für sich entscheiden was er wählt, deshalb sollte man gut überlegen mit welchen Mehrheiten man am besten leben kann. Dann nach den Wahlen brauchen alle Parteien in unserem Stadtteil einen kräftigen Tritt in den Arsch damit sie sich nicht wieder zwei Jahre bis zur Bundestagswahl in ihren inneren Zirkel zurück ziehen. Denn selbst wenn die Mehrheit der Mitglieder der Parteien ehrenamtlich arbeitet, so ist es trotzdem ein Privileg politisch gestalten zu können. Was leider bis heute keine Selbstverständlichkeit für alle Parteimitglieder ist, denn immer noch entscheidet immer noch mehr der soziale Status über die aktive politische Teilhabe und das gilt es endlich zu ändern. Als Bürger/innen sollten wir die Wahlprogramme der Parteien für die kommenden vier Jahre aufbewahren und die Punkte die uns wichtig sind immer wieder einfordern. 

 

In Richtung der Parteien sei gesagt, das wir es nicht mehr akzeptieren wenn Parteien so wie ihre Vertreter/innen sich außerhalb von Wahlkämpfen weitgehend ihrer politischen Verantwortung im Stadtteil Rede und Antwort zu stehen enziehen. 

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Podium Alte Musik – Solokantaten des Barock

Beirat tagt zum Thema Falschparker

Aufruf: Raus zum Tag der Arbeit

Gerald @ Pixabay
Gerald @ Pixabay

Seit Jahren gehen immer weniger Arbeitnehmende auf die Straßen, besonders jene die seit zwei Jahrzehnten immer mehr vom Wohlstand abgehängt werden sieht man auf den Mai-Demos kaum noch. Dabei wäre das Superwahljahr ein guter Zeitpunkt um seinen Unmut auf die Straße zu tragen. 

 

Gerade arbeitende Menschen aus Osterholz werden immer mehr vom Wohlstand unseres Landes abgekoppelt, denn in vielen Branchen steigen die Unternehmen aus Tarifverträgen aus und in den tarifgebundenen steigen die Löhne unterhalb der Preissteigerungsrate. Das alleine sollte für uns Grund genug sein den Arsch von der Couch runter zu bekommen und wieder für eine gerechtere Verteilung des Wohlstandes auf die Straße zu gehen. Prekär Beschäftigte sollten endlich für eine gerechte Mindestrente und gegen eine entwürdigende Bedürftigkeitsprüfung auf die Straße gehen. Der Mindestlohn muss drastisch erhöht werden damit er zum Leben reicht, dafür braucht es aber auch den öffentlichen Druck sonst ändert sich nichts. Auch eine gerechte Verteilung der Steuerlast erreicht man nicht in dem man auf der Couch hockt. Gerade haben uns unsere französischen Nachbarn gezeigt das man sich gegen eine ungerechte Regierung zu Wehr setzen muss, wenn auch leider dort wieder Chaoten das Anliegen kaputt gemacht haben. Deshalb bitte ich sie darum am 1.Mai gemeinsam mit den Gewerkschaften auf die Straße zu gehen und zu zeigen das es wirklich mehr sind die endlich wieder eine sozialgerechte Gesellschaft fordern. Der Demonstrationszug sammelt sich am 1.Mai ab 10:30 Uhr am Weserstadion, von dort aus geht der Zug zur Kundgebung am Domshof. 

Das Platte Kaninchen

Foto: A.Hartmann
Foto: A.Hartmann

Am 28.April 2019 um 16:30 Uhr im Haus im Park

 

Eine poetische Geschichte über Aufmerksamkeit, über Mut und Phantasie, die bis zum Ende auf dem Grat zwischen unfreiwilliger Komik und stiller Nachdenklichkeit balanciert. Kindertheater mit Theater zwischen den Dörfern für Kinder ab 4 Jahren.

 

»Hast du das gesehen?«, fragte die Ratte den Hund. »Ich habe gerade überlegt, was es da macht«, sagte der Hund, »es ist ja ganz platt«. Vorsichtig nehmen Ratte und Hund das Kaninchen mit nach Hause, und dann wird die ganze Nacht gehämmert und gezimmert ... 

Nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Bardur Oskarsson. 

Von und mit: Kian Pourian und Noa S. Wessel

Musik: Kian Pourian und Noa S. Wessel

Animation: Levi Wessel

Ausstattung: Fabian Wessel

Gefördert durch die Region Hannover und Stiftung Niedersachsen

4 € / 2,50 €

Ticket: info@kulturambulanz.de

Tel.: 0421/ 408-1757 (Mo-Do 9 - 14 Uhr)

Ellener-Hof-Gespräche zur Bürgerschaftswahl

Ausschuß für Bildung & Kultur tagt

Frühschoppen am 1.Mai

Fatima und der Traumdieb

Radtour zu Kaisens mit Gartengespräch

Auch in diesem Jahr biete ich eine Fahrradtour zur Kaisendokumentationsstätte nach Borgfeld an. Anläßlich der anstehenden Europawahl steht sie unter dem Motto "Kaisen und Europa", denn Wilhelm Kaisen war neben seiner Tätigkeit als Bürgermeister auch Mitglied des Bundesvorstandes seiner Partei. Im Rahmen dieses Amtes beschäftigte er sich unter anderem mit dem Thema Europa, schon in den fünziger Jahren war es sein Ziel eines föderalistischen europäischen Staates. Ähnlich der heute bei Anhängern der europäischen Idee wollte er eine Art von vereinigten Staaten von Europa, jedoch war ihm klar das man dafür relativ gleiche Lebensverhältnisse schaffen muss damit es von den Europäern akzeptiert wird. Davon sind wir heute weiter entfernt als je zuvor. 

 

Die Radtour geht wie bereits im vergangenem Jahr über Osterholzer Deich und Hodenberger Deich nach Borgfeld, dort führt uns das Osterholzer Urgestein Volker Kröning durch die Ausstellung und das Wohnhaus der Familie Kaisen. Im Anschluß um 12 Uhr findet ein Gartengespräch mit dem EU Abgeordneten Joachim Schuster statt. Im Rahmen des Gesprächs beantwortet er ihre Fragen zur aktuellen Situation in der EU und erklärt ihnen gerne wo Osterholz von der EU profitiert. Es ist keine Pflicht an diesem Gespräch teil zu nehmen. Und wie immer ist die Teilnahme kostenlos.

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244. Sitzung der Stadtteilgruppe Tenever

Mehr Umwelt und Wohnqualität, weniger Abfall

Foto von Hermes Rivera auf Unsplash
Foto von Hermes Rivera auf Unsplash

Das Thema Müll ist für alle Menschen von Bedeutung. Umso wichtiger ist es, für Sensibilisierung des Themas zu sorgen. Es gibt nur eine Umwelt, die gepflegt werden muss. Deshalb organisieren das Ortsamt Osterholz und das Förderwerk eine Informationsveranstaltung zum Thema „Mehr Umwelt und Wohnqualität = weniger Abfall" am 23. April 2019 von 16.30-18.00 Uhr in der AMeB Begegnungsstätte/Heinz-Hinners-Haus in der Sudwalder Straße 51, 28307 Bremen.

 

Kommen Sie vorbei- Sie sind herzlich dazu eingeladen.

Ergänzend zu der Veranstaltung bietet das Förderwerk ab dem 10. Mai 2019 an jedem 2. Freitag im Monat in der Zeit von 11.00-14.00 Uhr im Ortsamt Osterholz eine „Abfallberatung" an. Sie haben Fragen zum Thema Abfallvermeidung, Sortierungsfragen, Sperrmüllservice dann kommen Sie gerne in die Beratung ins Ortsamt.Als Ansprechpartner steht Ihnen Hartwig Leschhorn vom Förderwerk unter der Telefonnummer 0421/95851319, Handynummer 0174-6078713 oder Email: leschhorn@foerderwerk-bremen.de zur Verfügung.

Vom Schweizer Viertel ins Königsmoor

Am 28.April 2019 um 10 Uhr ab Marktplatz Schweizer Viertel

 

Die IMAGE AG Osterholz startet in ihre Touren-Saison mit einer Fahrradtour über Meyerdamm, Oyten und Sagehorn, dort holten die Osterholzer einst ihren Torf. Sicherlich bietet Herr Massmann auch in diesem Jahr wieder einige Besichtigungen an. Interessant ist es alle mal was die Guides der IMAGE AG zu erzählen haben. Alle die bereits im letzten Jahr an der Tour teilgenommen haben waren begeistert von der Tour, bei der es um den Torfabbau im Oytener Königsmoor geht.

Osterfeuer mit Musik & Tanz

Am 20.April 2019 um 18 Uhr auf dem Schimmelhof

 

Am Ostersamstag beim traditioellen Osterfeuer auf dem Schimmelhof wird für Jung und Alt einiges geboten: Kinder können in der Reithalle Ponyreiten und der Festwirt hält Getränke, Bratwurst, Pommes und Bonbons für die Gäste bereit.

 

Seit über 40 Jahren treffen sich hier alle Osterholzer zum Klönschnack mit den Nachbarn und alten Bekannten.

Alle Besucher werden gebeten, sich so zu verhalten, dass diese Veranstaltung auch für die nächsten Jahre gesichert ist: Aus Sicherheitsgründen dürfen keine Getränke mitgebracht werden. Dies gilt auch  für die Pferdeweide am Feuerplatz. Zur Gewährleistung der Sicherheit werden Kontrollen am Einlass durchgeführt. 

Der Zugang ist nur über den Ehlersdamm möglich.

 

Wer noch Büsche und Gestrüpp hat, kann diese von Montag bis Mittwoch vor Ostern auf dem Schimmelhof abgeben.

Der Eintritt ist frei.

Politiker Casting: Kleverer Schachzug der FDP

Foto von Felix Mittermeier auf Unsplash
Foto von Felix Mittermeier auf Unsplash

FDP sucht die Superkandidaten, so könnte man es nennen was die Partei in den letzten knapp zwei Jahren auch in unserem Stadtteil versucht hat. Es wurde mit diversen parteilosen engagierten Bürgern im Stadtteil geredet, wichtig dabei ist der Faktor Beliebtheit. Da war es naheliegend auf Yasar Kocas zu kommen, denn er hatte 2015 immerhin als Einzelkandidat für den Osterholzer Beirat das viert beste Wahlergebnis. 

 

Die FDP will ab Juni in Bremen mitregieren, dafür ist der Partei jedes Mittel bzw. jede/r Kandidierende recht der für Wählerstimmen sorgt. Dieser Tatsache scheint sich Kocas nicht bewusst zu sein, denn jeder der ihn kennt weiß das seine politische Einstellung völlig konträr zur Politik der FDP ist. Auch glaube ich kaum das er sich mit den Auswirkungen des FDP Wahlprogramms auf die Mehrheit in unserem Stadtteil bewusst ist, so treffen die Privatisierungsbemühungen rund 300 Mitarbeiter von BLG und GHBV. Denn für sie wird es mit größter Wahrscheinlichkeit bedeuten künftig deutlich weniger zu verdienen. Weit schlimmer finde ich das es seinen Arbeitsplatz beim Jugendcafe nicht mehr geben würde, denn wäre es 1992 in der sozial-liberalen Koalition gegangen wäre dieses Angebot eingestellt worden. Ferner streben die Liberalen nach mehr finanzieller Eigenverantwortung der Bürger/innen, wie das funktionieren soll in einem Land in dem immer mehr Menschen am Existenzminimum leben erklärt niemand. 

 

Fazit: Yasar Kocas wendet sich mit seiner Kandidatur nicht nur von seinen Werten ab, denn was viel schlimmer ist das er sich unglaubwürdig macht. Es ist für mich keine Frage das er mit seiner Kandidatur das Beste will, nur wird er es mit der FDP nicht durchsetzen können.

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Jazzahead!CLUBNIGHT Imke Johanne Spöring Trio

© Marc Brenken/Anna-Christina Karg
© Marc Brenken/Anna-Christina Karg

27.April 2019 um 17 Uhr im Haus im Park

 

»Von Inseln, Wüsten und Trampelpfaden« – Mit keineswegs nur melancholischen Eigenkompositionen und Neuinterpretationen von bekannten Stücken der Jazzliteratur beleuchtet das Trio das Alleinsein aus vielen ungewöhnlichen Blickwinkeln. Dabei steht die Improvisation um wortstarke Liedtexte und facettenreiche  Arrangements im Mittelpunkt. Mit Imke Spöring (Gesang), Marc Brenken (Piano), Alex Morsey (Drums). 1. Set: 17 h / 2. Set: 18 h

 

Imke Johanne Spöring   Marc Brenken   Alex Morsey

Pressetext

Das gesamte Programm der Jazzahead!CLUBNIGHT finden Sie hier

25 € /20 € (CLUBNIGHT Ticket)

Ticket: info@kulturambulanz.de

Tel.: 0421/ 408-1757 (Mo-Do 9 - 14 Uhr)

GO im Weserpark

Unter dem Motto „Marktplatz der Ideen“ zeigt der Weserpark in diesem Jahr erneut, wie attraktiv der Stadtteil Osterholz für Handel, Gewerbetreibende, Handwerker und Bewohner ist. Es ist die 16. Gewerbeschau, bei der zwei Tage lang eine Vielzahl an unterschiedlichen Vereinen und Betrieben aus Osterholz ihre vielfältigen Leistungen und Produkte einem breiten Publikum präsentieren. Veranstaltet wird die Gewerbeschau vom Verein Aktiv für Osterholz.

Die Gewerbeschau bietet Besuchern die Möglichkeit, sich fachlich von ortsansässigen Betrieben beraten zu lassen und die Branchenvielfalt in Osterholz kennenzulernen. Die riesige Bandbreite an teilnehmenden Betrieben unterstreicht dabei die Bedeutung der Veranstaltung für den Stadtteil. Im Außenbereich wartet zudem ein buntes und spannendes Rahmenprogramm mit viel Livemusik und Vorführungen auf die Besucher, welches zum Staunen und Mitmachen einlädt. Nähere Informationen zu den Konditionen sowie das Anmeldeformular finden interessierte Aussteller auf www.aktiv-fuer-osterholz.de.

Bei der Gewerbeschau im Weserpark gibt es auch eine sportliche Herausforderung für die Besucher. An einer speziell für die Meisterschaft gebauten Zielscheibe treten unterschiedliche Teams gegeneinander an. Das Ziel: Vom Veranstalter bereitgestellte Pümpel möglichst treffsicher auf eine Zielscheibe zu werfen. Den drei besten Teams winken attraktive Preise. Das Gewinnerteam darf sich zudem über einen Wanderpokal freuen. Für den "Pümpel GO"-Wettbewerb können sich Interessierte hier anmelden.

Die Gewerbeschau findet am Samstag, den 04. Mai 2019 und am Sonntag, den 05. Mai 2019 statt.

Podium Gitarre Solokonzert Johannes Festerling

Am 21.April 2019 um 16 Uhr im Haus im Park

 

Johannes Festerling spielt Werke von Martin, Villa-Lobos, de Visée und le Cocq. Leitung: Prof. Jens Wagner

Eine Kooperation mit der HfK Bremen.

 

Eintritt frei

Dialogische Führung mit Zeitzeugen

Am 21.April 2019 um 15 Uhr beim Krankenhausmuseeum

 

Mit Frank Warneke und einem Zeitzeugen geht es durch das denkmalgeschützte Park- und Gebäudeensemble des Klinikums. Bremen-Ost. Mit den Erinnerungen eines damals jugendlichen Bewohners tauchen wir ein in eine Lebens- und Arbeitswelt, die noch Pferde, Bäcker, Pfleger-Familienhäuser und Erntefeste kannte. Wir freuen uns über die einmalige Gelegenheit, der Geschichte der Kolonie mit anderen Augen erleben zu dürfen.

 

Eintritt frei

Robinson Crusoe in den Städten

Vom 15.April bis 19.April 2019 im Haus im Park

 

Kunstprojekt für Kinder von 6–11 Jahren mit Anja Fußbach. Die Kinder werden in ihrer Lebenswelt abgeholt, entdecken Zugänge zu künstlerischen, wissenschaftlichen, philosophischen, transkulturellen Fragestellungen, entwickeln einen Film und dazu z.B. Rauminstallationen, Figuren, Geschichten, Szenen oder Performances. Dabei bearbeiten sie prozessorientiert das Thema „Einsamkeit" in seiner ganzen Breite. Immer montags findet eine offene Werkstatt für alle Kinder im Spielhaus Ute-Meyer-Weg statt.

 

Termine/Uhrzeit Spielhaus Ute-Meyer-Weg: 18.2./25.2./4.3./11.4./18.3./ 6.5./13.5./20.5./3.6./17.6. 16–18 h Keine Anmeldung erforderlich, kostenfreiDie Werkstatt wird nach der Ferienzeit fortgesetzt und endet im Juli mit einer zweiwöchigen Ferienfreizeit. 

Termine/Uhrzeit Haus im Park Mo 15.4. - Fr 19.4. 8 h (Betreuung) 9 h (Werkstatt) – 15 h (Werkstatt) /16 h (Betreuung) Mit Anmeldung

20,25 € Verpflegung (begrenzte Teilnehmerzahl)

20,25 € Verpflegung (begrenzte Teilnehmerzahl)

info@kulturambulanz.de

Tel.: 0421/ 408-1757 (Mo-Do 9 - 14 Uhr)

Ostern im Park

Am 21.April 2019 von 11 bis 13 Uhr rundum das Haus im Park

 

Auch dieses Jahr lädt die KulturAmbulanz zum Familienfest »Ostern im Park« ein. Auf dem Programm stehen: Eierlaufen, Ostereiersuche um 12 Uhr, Kinderschminken, Kleintierzoo, Mineralien- und Fossiliensammlung, kostenlose Führungen durch das Museum und durch die Galerie. Um 15 Uhr geht es mit einem Zeitzeugen durch das denkmalgeschützte Park- und Gebäudeensemble des Klinikums Bremen-Ost.

Kleine und große Gäste können den Kleintierzoo bestaunen, leckere Preise beim Eierlaufen gewinnen und sich am Kinderschminken freuen. Die Freunde der Geowissenschaftlichen Sammlung sind mit ihrer Mineralien- und Fossiliensammlung, einem 3D-Dinosauriersekelett-Puzzle und einem spannenden Ratespiel dabei. Um 12 Uhr heißt es: alle in die Startlöcher – zur großen Ostereiersuche hinter dem Krankenhaus-Museum.

Mit kostenlosen Führungen durch das Krankenhaus-Museum und die Galerie im Park. 

Um 15 Uhr führt Frank Warneke mit einem Zeitzeugen durch das denkmalgeschützte Park- und Gebäudeensemble des Klinikums Bremen-Ost.

 

Eintritt frei

Verkehrswende: Bremen endet nicht in Schwachhausen

Es ist wieder einmal Wahlkampf in Bremen und die Parteien machen wieder einmal große Versprechen auch in Sachen Verkehr. Besonders die Partei unseres amtierenden Verkehrssenators wünscht sich einen Umstieg der Bürger/innen auf ÖPNV und Fahrrad, dort wird seit Jahren nichts getan um die gewünschte Verkehrswende voran zu bringen. Die leidtragenden Stadtteile sind jene am Rande dort wo die Bürger/innen ärmer sind und die meisten weite Wege zur Arbeit haben. 

 

Radverkehr

 

Statt vorhandene Infrastruktur offensiv zu sanieren gibt man viel Geld für verkehrspolitische Spielereien zwischen Neustadt und Schwachhausen auf. Der Höhepunkt war es 1 Millionen Euro in eine Fahrradbrücke zu investieren die wenig bringt, da die vorhandene Infrastruktur ausreichend ist wenn man endlich aufhört überall gegenläufigen Radverkehr ein zu führen. Verständnis hätte ich noch gehabt wenn man eine Fahrradbrücke entlang der Hansalinie gebaut hätte, denn die bringt von 9 bis 12 Kilometer je nach dem wo man hin will. Weit schlimmer ist der Zustand bestehender Radwege in unserem Stadtteil, hier wurde in den letzten 12 Jahren nur saniert wenn Unternehmen ihre Leitungen unter ihnen erneuert haben. besonders schlimm ist der Zustand der Osterholzer Heerstraße stadtauswärts. Der absolute Witz ist die von der Stadt empfohlende Route von Tenever über den Kinderbauernhof zum Bultenweg. Auch machen es die Doppelpfeile die eine Nutzung der Radwege in beide Richtungen das Radfahren nicht sicherer, leider vergaß das ASV das mittlerweile nicht nur normale Räder unterwegs sind sondern auch breitere Lastenräder so wie Fahrräder mit Anhängern.

 

ÖPNV

 

In den letzten 20 Jahren stieg der Preis für eine Monatskarte von ca. 20 € auf 66,30 €, das ist mehr als das dreifache. Jetzt zur Bürgerschaftswahl kommen die Parteien mit vollmundigen Versprechungen von kostenlosen ÖPNV, der aber in Wirklichkeit ein Umlage finanzierter ist. Hinzu kommt die ständig rote Welle die verhindert das man zeitnahe von A nach B kommt. Hinzu kommen die sich häufenden Baustellen entlang der Straßenbahnlinien und defekte Fahrzeuge. 

 

Fazit: Wer ernsthaft will das Bürger/innen auf alternative Verkehrsmittel umsteigen muss nachhaltig investieren. Hilfreich wäre es auch wenn unsere Bundestagsabgeordneten Sahra Ryglewski und Kirsten Kappert-Gonther sich dafür stark machen würden, das mindestens die nicht abgerufenden E-Autoprämien des Bundes als Prämien für Pedelecs für ärmere Arbeitnehmende umgewandelt werden. Denn besonders ärmere Bürger/innen haben meist lange Wege zur Arbeit und können sich solche Fahrräder nicht leisten. 

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Parteien im Stadtteil müssen sich neu aufstellen

So wie in den letzten acht Jahren kann und darf es nicht weiter gehen mit den Parteien in unserem Stadtteil. Alle zwei Jahre nur Bürgerschafts- und Bundestagswahlkampf machen reicht in einem Stadtteil wie unseren auch nicht. Deshalb braucht es einen Neuanfang um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger zurück zu gewinnen. 

 

Dafür müssten die Parteien Osterholz in kleine Bereiche aufteilen für die einzelne Mitglieder direkte Ansprechpartner/in sind, diese organisieren einmal pro viertel Jahr eine Bürgersprechstunde zum Beispiel in einer Bäckerei. Dabei sollen sie sich für ihre Partei, die Beiratsmitglieder und die Bürgerschaftsabgeordeneten über aktuelle Probleme in ihren Bereich informieren. Auch sollte es machbar sein zumindest für die beiden großen Parteien machbar sein zwei öffentliche Mitgliederversammlungen zu einen aktuellen Thema zu veranstalten. Nehmen wir mal die Grundrenten Vorschläge der SPD als Beispiel, man läd einen Referenten ein der das ganze vorstellt und anschließend gibt es eine Diskussion mit den Bürgern. Ferner sollten die Parteien über eigene Modelle der Bürgerbeteiligung nachdenken. Es reicht nicht sich hinter den Sitzungen des Beirates und den Quartiersmanagern zu verstecken, die Parteien müssen wieder raus an die Basis um das Vertrauen der Bürger/innen zurück zu gewinnen. Weit wichtiger wäre es um wieder mehr Menschen dazu zu bringen politisch aktiv zu werden, das aber funktioniert nur dann wenn sie sich ernst genommen fühlen. Also liebe Parteivorstände jetzt Gas geben im Wahlkampf und dann schnell über Maßnahmen nachdenken wie man Vertrauen zurück gewinnen kann.

Wohnmzimmergespräche werden fort gesetzt

Foto von Paolo Nicolello auf Unsplash
Foto von Paolo Nicolello auf Unsplash

Die Wohnzimmergespräche in Tenever und im Schweizer Vietel gehen in die zweite Runde. Aber das ganze ist wieder einmal so geheim das man selbst im Newsletter des Ortsamtsleiters nur Ort und Datum zu finden ist, fast könnte man meinen das man will das es kein Erfolg wird denn weder on- noch offline findet man Informationen zu der Veranstaltung. 

 

Das erste Wohnzimmergespräch findet am 24.April 2019 von 15 bis 17 Uhr im Pfälzer Weg, am 25.April 2019 von 11 bis 13 Uhr auf dem Marktplatz Schweizer Viertel und am 26.April 2019 von 11 bis 13 Uhr im Einkaufzentrum Blockdiek statt. An diesen Tagen stehen ihnen Abgeordnete der bremischen Bürgerschaft Rede und Antwort.

Guerilla Gardening im Schevemoor könnte Schule machen

Anna Greve und Hans-Werner Böschen
Anna Greve und Hans-Werner Böschen

Es freut mich immer wieder wenn meine Beiträge dazu beitragen den Stadtteil liebens- und lebenswert zu machen. Als ich auf meiner wöchentlichen Tour durch Osterholz war entdeckte ich in der Schevemoorer Landstraße einen hohlen Baumstumpf den einige Zeitgenossen mittlerweile als Müllkübel benutzten und dachte mir es wäre doch schön wenn man ihn bepflanzen würde.

 

Also machte ich ein Foto und fragte die Besucher/innen meiner Facebookseite was sie von meiner Idee halten. Viele fanden die Idee gut, so auch die Neuosterholzerin und SPD Beiratskandidatin Anna Greve machte sich spontan auf, besorgte das erste Pflänzchen und musste feststellen das sie sich der Größe des Hohlraumes nicht bewusst war. Also suchte sie sich Verstärkung, besorgte vier große Säcke Erde zum auffüllen des hohlen Stumpfes und Stiefmütterchen. Dann machte sie sich gemeinsam mit Hans-Werner Böschen auf um den Stamm zu bepflanzen. Anna Greve war sich wohl nicht bewusst das sie damit eine schöne Tradition ihrer Partei im Stadtteil fortsetzt, denn von den Siebziger bis weit in die Neunziger Jahre konnten mit Hilfe der Stiftung grüne Stadt rund 190 Bäume gepflanzt werden. Aber auch zahlreiche kleinere Pflanzaktionen der damals drei SPD Ortsvereine sorgten für eine Aufwertung des Stadtteils. Man muss aus Fairness gegenüber den anderen Parteien im Stadtteil erwähnen daß die SPD die Mitglieder stärkste Partei in Osterholz war und somit natürlich die personellen Kapazitäten für solche Aktionen hatte. Hinzu kam das man mit Dieter Klink, Claus Dittbrenner und Volker Kröning damals drei einflußreiche Gönner hatte. Übrigens ware es die SPD Blockdiek/Ellener-Feld die dafür sorgte das Mieter der Gewoba auch heute noch Mietergärten anlegen dürfen. 

 

Nun werden sie sich fragen ob solche Aktionen legal sind, was ich mit jein beantworten muss. Umwelt Bremen teilte mir mit das man solche Initiativen grundsätzlich begrüßt aber nur mit niederflurigen Pflanzen. Ferner muss man es im Falle des Baumstumpfes hinnehmen das er irgendwann ausgefräßt wird. In diesen Fall sorgte ich mit meiner Anfrage bei Umwelt Bremen dafür das es legal war. Ich freue mich über jede Initiative die unseren Stadtteil lebenswert macht und finde es auch in Ordnung wenn man damit ein wenig Eigenwerbung macht. So sorgt zum Beispiel die Osterholzer CDU gemeinsam mit der freiwilligen Feuerwehr dafür das auf dem Markplatz Schweizer Viertel ein Weihnachtsbaum steht.

Parkraumbewirtschaftung: Ein grüner Fetisch mit fatalen Folgen

Im Kampf gegen das Auto wurde bei den Grünen die Parkraumbewirtschaftung zum Fetischobjekt, die Wirklichkeit rundum das Klinikum-Ost zeigt welche fatale Folgen das hat. Nicht nur die Anwohner sind rundum das Klinikum sind frustriert über die Parksituation sondern auch die Mitarbeiter des Klinikums, die genau wie Gäste des Klinikums nun zur Kasse gebeten werden wenn sie dort parken wollen. 

 

Während Parkraum des Klinikums leer steht, klagen Anwohner, Zufußgehende und Radfahrende auch hier über Falschparker und Raser. Davon besonders betroffen ist der Oewerweg, auf den schon von je her ein Teil der Fahrzeuge auf der Straße parkte. Doch heute ist es so schlimm das man als Radfahrender aufpassen muss nicht von entgegen kommenden Autos über den Haufen gefahren zu werden. Auch vor Gehwegen und Einfahrten machen die Falschparker wohl wissend das es in der Regel keine Konsequenzen nach sich trägt keinen Halt. Einige Anwohnende wünschen sich das man den Oewerweg zur Einbahstraße macht. Meiner Meinung nach verhalten sich bei den Thema die Grünen wie Kleinkinder die ihre Hände vor das Gesicht halten und denken sie wären unsichtbar. Im Falle der Parkraumbewirtschaftung verlagert man das Problem weitgehend auf jene Verkehrsteilnehmende die man eigentlich fördern möchte. Ginge es nach mir würde man auf die Parkraumbewirtschaftung verzichten und statt dessen über eine Förderung der gewünschten Verkehrsarten nachdenkt. Marode Rad- und Gehwege sind genau so wenig ein gutes Argument wie ein unzuverlässiger ÖPNV. 

Newsletter April des Ortsamtsleiters

Warum kandidieren Sie nicht?

In letzter Zeit werde ich öfter angesprochen warum ich mich nicht um ein politisches Mandat bewerbe. Auch schmeichelt es mir wenn man mich als kreativ und lösungsorientiert ansieht.

 

Es ist nicht so das man es mir nicht angeboten hätte, alleine drei mal wurde mir eine Kandidatur für den Beirat von der FDP angetragen. Auch die Partei bot mir an für die Bürgerschaft zu kandidieren. allerdings müssen für mich die Grundwerte einer Partei zu mir passen. Aber selbst wenn es gepasst hätte bin ich was Parteien angeht ein gebranntes Kind, zu letzt engagierte ich mich 2017 bei der neu gegründeten Partei Demokratie in Bewegung bei der ich schnell erkannte das es nicht passt weil ich parteipolitisch ein Gegner von Netzwerken bin, diese bildeten sich aber trotz der Netz aktiven Struktur der Partei recht schnell. Nach dem der Landesvorsitzende in Bremen die Partei verließ wählten die Mitglieder eine Vorsitzende, die der Meinung ist man müsse sich nur zu Themen informieren die einen interessieren. Dann saß ich mit meinen Stammtisch ehemaliger Parteimitglieder von SPD, CDU, Grünen, FDP und Linken zusammen, was uns verbindet ist das wir alle mal die Erfahrung gemacht haben wie es ist aus kleinen Verhältnissen stammend in einer Partei aktiv politisch gestalten zu wollen. An diesen Abend entschieden wir es zu versuchen eine Wählergemeinschaft zu gründen, das sollte sich aber angesichts des Parteiengesetzes schwierig gestalten weil man grundsätzlich niemanden ausgrenzen darf. Wir aber wollten verhindern daß die gehobene Mittelschicht wie bei allen anderen Parteien eine dominante Rolle übernimmt, trotzdem schafften wir es die Satzung so ab zu fassen das sie vom Landeswahlleiter abgesegnet wurde. Schnell waren auch kompetente Bewerber/innen für die bremische Bürgerschaft gefunden, trotz das wir auf eine Quotenregelung verzichtet haben fanden sich für die ersten vier Listenplätze Frauen und ich konnte mit dem Listenplatz 5 gut leben. Mit 34 Kandidierenden aus Bremen und Bremerhaven waren wir gut aufgestellt, also machten wir uns ran anhand von unseren Diskussionen unserer Stammtische an einen Wahlprogramm zu schreiben. Zusammen kam ein Programm für Bremen und Bremerhaven mit vielen Alleinstellungsmerkmalen, auch mit vielen Punkten die man angesichts der Haushaltslage eher über die kommende Legislaturperiode hinaus gehen. Nach dem wir im Mai 2018 den Rahmen für das Wahlprogramm beschlossen haben, gingen wir mit dem Lastwagen eines Mitglieds auf Umfragetour durch das Land Bremen um zu schauen wo wir nachbessern konnten und bekamen viel positives Feedback so wie Anregungen für die Nachbesserung. Auch der Wahlkampf war schnell vorbereitet, nun hieß es abwarten auf Antwort der Landeswahlleitung wann wir mit den sammeln der für eine Kandidatur  notwendigen Unterstützerunterschriften loslegen können. Als wir Ende Dezember nichts mehr von der Landeswahlleitung hörten schrieben wir sie noch mal an, dann Mitte Februar standen wir vor der Entscheidung weiter zu machen und zu riskieren den Einzug in die Bürgerschaft zu verpassen oder auf zu geben. Leider mussten wir entscheiden das wir unsere Bewerbung für die Bremenwahl zurück zu ziehen, denn als Partei deren Mitglieder überwiegend kleine Einkommen haben ist ein kurzfristiger Wahlkampf mit wenig fianziellen Mitteln nicht zu stemmen ist. Besonders wenn man seine potentiellen Wählenden bei den eh schon frustrierten Nichtwählenden sucht, war es für uns sinnvoll erst Wahlkampf zu machen wenn fest steht das wir auch wirklich antreten dürfen. 

Piano Podium – Klavier zu vier Händen

Am 14.April 2019 um 16 Uhr im Haus im Park

 

Das Duo Ileana Botescu und Lena Seidl interpretiert in seinem kontrastreichen und kurzweiligen Programm Werke von W. A. Mozart und Astor Piazolla, dem Großmeister des argentinischen Tangos.

 

Eintritt frei

Kino in der Kirche: La Melodie der Klang von Paris

Am 10.April 2019 um 16 Uhr im Gemeindezentrum der Trinitatisgemeinde Tenever

 

Vor dem Kino Nachmittag kann man sich bei Kaffee, Tee und Kuchen ab 15 Uhr auf einen Klönschnack treffen. Dann ab 16 Uhr dürfen sie sich auf eine Wohlfühlkomödie über einen ausgebrannten Geiger freuen.

 

Handlung:

Eine Wohlfühl-Komödie über einen ausgebrannten Violonisten, der als Lehrer an einer Pariser Schule die Liebe zur Musik und die Freude am Leben wiederentdeckt. Für Musiker wie den 50-jährigen Violinisten Simon Daoud (Kad Merad) gibt es nicht viele Möglichkeiten, Geld zu verdienen, also nimmt er einen Vertrag als Lehrer an einer Pariser Schule an. Dort soll er Geigenunterricht für Kinder mit Migationshintergrund geben. Natürlich hat die Rasselbande überhaupt keine Lust auf klassische Musik. Die Kinder zeigen keinen Respekt für Musik, Lehrer oder die teuren Instrumente. Nur ein Junge, der ruhige Arnold (Alfred Renely), reagiert anders. Es dauert nicht lange, bis Simon bemerkt, dass in Arnold ein echtes Naturtalent steckt – und ein gutes Beispiel für den Rest der Klasse. Durch Arnolds Vorbild gelingt es dem Lehrer, die anderen Kinder Stück für Stück an die Geige heranzuführen und auf ihr erstes Konzert in der Pariser Philharmonie vorzubereiten. Nebenbei bemerkt er auch eine Veränderung an sich selbst: Der ehemals ausgebrannte Musiker hat endlich neue Lebensenergie gefunden und findet neue Lust an der Musik.

50 Jahre Bultensee - Was machen wir mit den Baumstümpfen?

Über die Baumfäll und Grünschnitt Aktion am Bultensee habe ich ja bereits ausgiebig berichtet, nun soll im Sommer am Bultesee das 50 jährige bestehen des Sees gefeiert werden. Aber wie sieht das aus wenn dort die Überreste der gefällten Bäume sichtbar sind?

 

Mein Vorschlag wäre es zu prüfen ob es irgend einen Topf gibt den man anzapfen kann, dann könnte man die Stümpfe aushöhlen und sie mit sommerlichen Blumen bepflanzen. Auch wäre es schön gewesen wenn man einen Teil der Baumstämme genommen hätte und diese für die Projektwochen der Osterholzer Schulen zur Verfügung gestellt hätte. So hätten die Schüler/innen im Rahmen dieser Projektwoche da raus Kunstwerke, Tische, Bänke oder Spielgeräte für den Bultensee schaffen können, die die Aufenthaltsqualität dort deutlich verbessern. All das macht sichrlich den schmerzlichen Verlust des Grüns am Bultensee nicht wett, aber es hätte ihn gemildert.

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Ortsamtsleiter hält Poller am Viersener Weg für unnötig

Laut ASV ist das gewerbliche und private befahren des Weges verboten.
Laut ASV ist das gewerbliche und private befahren des Weges verboten.

Auf der Beiratssitzung in der Trinitatisgemeinde Blockdiek bat ich den Beirat darum, daß der Poller am Ende des gepflasterten Weges wieder ein Poller gesetzt wird. Immer wieder lassen die Anwohner der Müller & Bremermann Siedlung über den verdichteten Schotterweg anliefern.

 

Dabei ist das private befahren laut Aussage des ASV verboten, trotzdem lassen sich die Anwohnenden teilweise auch aus Unwissenheit sich ihre Baumaterialien und vieles andere über die Rückseite ihrer Häuser anliefern. Der Weg wurde vor knapp zwei Jahren komplett saniert und weißt schon wieder so viele Schlaglöcher auf das man nach Regen kaum trockenen Fußes den Weg passieren kann. Trotzdem sieht unser Ortsamtsleiter keinen Handlungsbedarf und das obwohl ich in der Beiratssitzung da rauf aufmerksam machte das auf dem ehemaligen Kaemena Hof bald eine Senioren Residenz entsteht. Trotzdem hat er mein Anliegen an den zuständigen Beirat Oberneuland weiter gegeben. Jetzt hoffe ich, das ich wegen des anstehenden Wahlkampfes eine schnelle Entscheidung bekomme bevor der Weg wieder komplett kaputt gefahren wurde. 

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Blockdiek spielt im April

Soltend: Verflixt und zugeparkt

Oft wenn ich mit kommunalpolitisch Aktiven rede kommt schnell der Vorwurf, das ich nur Probleme sehen würde. Aktuelle Lösung von Polizei und Beirat bei den Parkproblemen im Soltend ist es das Problem sollen die Bürger/innen doch bitte mit den falsch parkenden Personen selber klären. 

 

Doch eigentlich weiß man das unabhängig von der Herkunft Menschen aggressiv reagieren, wenn sie auf ihr Fehlverhalten aufmerksam macht. Es ist nicht hinnehmbar wenn Gehwege so zugeparkt werden das niemand mehr mit Rollator, Rollstuhl oder Kinderwagen nutzen kann. Das aber ist eine Tatsache die Anwohner im Soltend jeden Freitag und bei jeder Veranstaltung ausgesetzt sind. Wie auf einigen der Bilder zu erkennen ist steht der Parkplatz der AES ziemlich leer, der Grund dafür liegt an der Beschilderung an der Einfahrt. Vor rund 1 1/2 Jahren habe ich vorgeschlagen dort die Parkregelung zu lockern, so das ab Freitag Mittag so wie außerhalb der Schulzeiten  dort ohne Haftung geparkt werden darf. Das würde wohl nicht gänzlich die Parkprobleme lösen, aber zumindest würde es zu einer Enspannung zwischen Moschee-Verein und Anwohnenden sorgen. Wer die Situation Vorort kennt, dem sollte klar sein das beim derzeitg regelmäßigen Zustand kein größeres Feuerwehrfahrzeug zu einen Brandort gelangen würde. Die Anwohnenden haben immer wieder den Dialog mit dem Verein gesucht, das führte jedoch immer wieder zur Verbalen Eskalation auf beiden Seiten. Es sei noch erwähnt das sich auch muslime Anwohner über diesen mindestens einmal wöchentlichen Zustand beschwert haben. Sie sehen wenn man will findet man nicht nur Probleme, sondern man findet auch Lösungen dafür. Da die Zeiten in denen es problematisch ist bekannt sind, wäre es übrigens auch kein Problem das Polizeistreifen auch mal Knöllchen schreiben und das egal ob beim Dorffest oder den Veranstaltungen im Umfeld des Soltend zu schreiben. Das gleiche gilt auch für andere Straßen die durch die Parkraumbewirtschaftung von Falschparkenden betroffen sind. 

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Podium Alte Musik - Tempro la cetra - Scherzi, Arien und Madrigale

Am 07.April 2019 um 16 Uhr im Haus im Park

 

Musik von C. Monteverdi, G. Frescobaldi, T. Merula, Rognoni u.a., gespielt von Enrico Busia (Tenor), Hans Fröhlich (Blockflöte), Daniel Seminara (Arciliuto)

 

Eintritt frei

Adipöse Kinder unerwünscht

Foto von Adrià Crehuet Cano auf Unsplash
Foto von Adrià Crehuet Cano auf Unsplash

Am vergangenen Donnerstag debattierte die bremische Bürgerschaft über Strategien gegen Übergewicht, Adipositas und Diabetes. Natürlich eine sinnvolle Debatte über Ernährung, doch sie hilft nicht schon heute adipösen Kindern wirklich etwas gegen ihr Übergewicht zu tun. 

 

Da ist es wenig hilfreich wenn staatlich geförderte Sportvereine dafür sorgen diese Kinder zu demoralisieren, viel mehr sollte es die Aufgabe solcher Vereine sein Kinder und Jugendliche zu ermutigen Sport zu treiben. Doch immer noch verfolgen Sportvereine das Leistungsprinzip, besonders bei Teamsportarten. Welches Kind hat schon lust trotz des Trainings wenn es um das aktive spielen geht auf der Reservebank sitzen? Ich schreibe da aus eigener Erfahrung und kann mich deshalb in diese Kinder hinein versetzen. Denn ich weiß wie viel Frust sich bei jungen adipösen Menschen aufbaut wenn man ständig die Erfahrung macht wegen seines Übergewichts diskriminiert zu werden. Es sollte die Aufgabe von Sportvereinen sein gerade jungen Menschen Spaß am Sport zu vermitteln, doch das Gegenteil ist der Fall woran Eltern nicht ganz unschuldig sind. Denn diese machen Druck auf die Trainer das ihre Teams erfolgreich sind. 

 

Dem müsste die Politik entgegen wirken, in dem Vereine die der Diskriminierung entgegen wirken stärker gefördert werden als Vereine bei denen ausschließlich das Leistungsprinzip gilt. Es sollte in unser aller Interesse liegen das auch allen Kindern einmal selbstbewusste und starke Menschen werden die ihr Leben so wie ihre Gesundheit im Griff haben.