Beirat tagt zum Thema Falschparker

Aufruf: Raus zum Tag der Arbeit

Gerald @ Pixabay
Gerald @ Pixabay

Seit Jahren gehen immer weniger Arbeitnehmende auf die Straßen, besonders jene die seit zwei Jahrzehnten immer mehr vom Wohlstand abgehängt werden sieht man auf den Mai-Demos kaum noch. Dabei wäre das Superwahljahr ein guter Zeitpunkt um seinen Unmut auf die Straße zu tragen. 

 

Gerade arbeitende Menschen aus Osterholz werden immer mehr vom Wohlstand unseres Landes abgekoppelt, denn in vielen Branchen steigen die Unternehmen aus Tarifverträgen aus und in den tarifgebundenen steigen die Löhne unterhalb der Preissteigerungsrate. Das alleine sollte für uns Grund genug sein den Arsch von der Couch runter zu bekommen und wieder für eine gerechtere Verteilung des Wohlstandes auf die Straße zu gehen. Prekär Beschäftigte sollten endlich für eine gerechte Mindestrente und gegen eine entwürdigende Bedürftigkeitsprüfung auf die Straße gehen. Der Mindestlohn muss drastisch erhöht werden damit er zum Leben reicht, dafür braucht es aber auch den öffentlichen Druck sonst ändert sich nichts. Auch eine gerechte Verteilung der Steuerlast erreicht man nicht in dem man auf der Couch hockt. Gerade haben uns unsere französischen Nachbarn gezeigt das man sich gegen eine ungerechte Regierung zu Wehr setzen muss, wenn auch leider dort wieder Chaoten das Anliegen kaputt gemacht haben. Deshalb bitte ich sie darum am 1.Mai gemeinsam mit den Gewerkschaften auf die Straße zu gehen und zu zeigen das es wirklich mehr sind die endlich wieder eine sozialgerechte Gesellschaft fordern. Der Demonstrationszug sammelt sich am 1.Mai ab 10:30 Uhr am Weserstadion, von dort aus geht der Zug zur Kundgebung am Domshof. 

Das Platte Kaninchen

Foto: A.Hartmann
Foto: A.Hartmann

Am 28.April 2019 um 16:30 Uhr im Haus im Park

 

Eine poetische Geschichte über Aufmerksamkeit, über Mut und Phantasie, die bis zum Ende auf dem Grat zwischen unfreiwilliger Komik und stiller Nachdenklichkeit balanciert. Kindertheater mit Theater zwischen den Dörfern für Kinder ab 4 Jahren.

 

»Hast du das gesehen?«, fragte die Ratte den Hund. »Ich habe gerade überlegt, was es da macht«, sagte der Hund, »es ist ja ganz platt«. Vorsichtig nehmen Ratte und Hund das Kaninchen mit nach Hause, und dann wird die ganze Nacht gehämmert und gezimmert ... 

Nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Bardur Oskarsson. 

Von und mit: Kian Pourian und Noa S. Wessel

Musik: Kian Pourian und Noa S. Wessel

Animation: Levi Wessel

Ausstattung: Fabian Wessel

Gefördert durch die Region Hannover und Stiftung Niedersachsen

4 € / 2,50 €

Ticket: info@kulturambulanz.de

Tel.: 0421/ 408-1757 (Mo-Do 9 - 14 Uhr)

Ellener-Hof-Gespräche zur Bürgerschaftswahl

Ausschuß für Bildung & Kultur tagt

Frühschoppen am 1.Mai

Fatima und der Traumdieb

Radtour zu Kaisens mit Gartengespräch

Auch in diesem Jahr biete ich eine Fahrradtour zur Kaisendokumentationsstätte nach Borgfeld an. Anläßlich der anstehenden Europawahl steht sie unter dem Motto "Kaisen und Europa", denn Wilhelm Kaisen war neben seiner Tätigkeit als Bürgermeister auch Mitglied des Bundesvorstandes seiner Partei. Im Rahmen dieses Amtes beschäftigte er sich unter anderem mit dem Thema Europa, schon in den fünziger Jahren war es sein Ziel eines föderalistischen europäischen Staates. Ähnlich der heute bei Anhängern der europäischen Idee wollte er eine Art von vereinigten Staaten von Europa, jedoch war ihm klar das man dafür relativ gleiche Lebensverhältnisse schaffen muss damit es von den Europäern akzeptiert wird. Davon sind wir heute weiter entfernt als je zuvor. 

 

Die Radtour geht wie bereits im vergangenem Jahr über Osterholzer Deich und Hodenberger Deich nach Borgfeld, dort führt uns das Osterholzer Urgestein Volker Kröning durch die Ausstellung und das Wohnhaus der Familie Kaisen. Im Anschluß um 12 Uhr findet ein Gartengespräch mit dem EU Abgeordneten Joachim Schuster statt. Im Rahmen des Gesprächs beantwortet er ihre Fragen zur aktuellen Situation in der EU und erklärt ihnen gerne wo Osterholz von der EU profitiert. Es ist keine Pflicht an diesem Gespräch teil zu nehmen. Und wie immer ist die Teilnahme kostenlos.

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244. Sitzung der Stadtteilgruppe Tenever

Mehr Umwelt und Wohnqualität, weniger Abfall

Foto von Hermes Rivera auf Unsplash
Foto von Hermes Rivera auf Unsplash

Das Thema Müll ist für alle Menschen von Bedeutung. Umso wichtiger ist es, für Sensibilisierung des Themas zu sorgen. Es gibt nur eine Umwelt, die gepflegt werden muss. Deshalb organisieren das Ortsamt Osterholz und das Förderwerk eine Informationsveranstaltung zum Thema „Mehr Umwelt und Wohnqualität = weniger Abfall" am 23. April 2019 von 16.30-18.00 Uhr in der AMeB Begegnungsstätte/Heinz-Hinners-Haus in der Sudwalder Straße 51, 28307 Bremen.

 

Kommen Sie vorbei- Sie sind herzlich dazu eingeladen.

Ergänzend zu der Veranstaltung bietet das Förderwerk ab dem 10. Mai 2019 an jedem 2. Freitag im Monat in der Zeit von 11.00-14.00 Uhr im Ortsamt Osterholz eine „Abfallberatung" an. Sie haben Fragen zum Thema Abfallvermeidung, Sortierungsfragen, Sperrmüllservice dann kommen Sie gerne in die Beratung ins Ortsamt.Als Ansprechpartner steht Ihnen Hartwig Leschhorn vom Förderwerk unter der Telefonnummer 0421/95851319, Handynummer 0174-6078713 oder Email: leschhorn@foerderwerk-bremen.de zur Verfügung.

Vom Schweizer Viertel ins Königsmoor

Am 28.April 2019 um 10 Uhr ab Marktplatz Schweizer Viertel

 

Die IMAGE AG Osterholz startet in ihre Touren-Saison mit einer Fahrradtour über Meyerdamm, Oyten und Sagehorn, dort holten die Osterholzer einst ihren Torf. Sicherlich bietet Herr Massmann auch in diesem Jahr wieder einige Besichtigungen an. Interessant ist es alle mal was die Guides der IMAGE AG zu erzählen haben. Alle die bereits im letzten Jahr an der Tour teilgenommen haben waren begeistert von der Tour, bei der es um den Torfabbau im Oytener Königsmoor geht.

Osterfeuer mit Musik & Tanz

Am 20.April 2019 um 18 Uhr auf dem Schimmelhof

 

Am Ostersamstag beim traditioellen Osterfeuer auf dem Schimmelhof wird für Jung und Alt einiges geboten: Kinder können in der Reithalle Ponyreiten und der Festwirt hält Getränke, Bratwurst, Pommes und Bonbons für die Gäste bereit.

 

Seit über 40 Jahren treffen sich hier alle Osterholzer zum Klönschnack mit den Nachbarn und alten Bekannten.

Alle Besucher werden gebeten, sich so zu verhalten, dass diese Veranstaltung auch für die nächsten Jahre gesichert ist: Aus Sicherheitsgründen dürfen keine Getränke mitgebracht werden. Dies gilt auch  für die Pferdeweide am Feuerplatz. Zur Gewährleistung der Sicherheit werden Kontrollen am Einlass durchgeführt. 

Der Zugang ist nur über den Ehlersdamm möglich.

 

Wer noch Büsche und Gestrüpp hat, kann diese von Montag bis Mittwoch vor Ostern auf dem Schimmelhof abgeben.

Der Eintritt ist frei.

Politiker Casting: Kleverer Schachzug der FDP

Foto von Felix Mittermeier auf Unsplash
Foto von Felix Mittermeier auf Unsplash

FDP sucht die Superkandidaten, so könnte man es nennen was die Partei in den letzten knapp zwei Jahren auch in unserem Stadtteil versucht hat. Es wurde mit diversen parteilosen engagierten Bürgern im Stadtteil geredet, wichtig dabei ist der Faktor Beliebtheit. Da war es naheliegend auf Yasar Kocas zu kommen, denn er hatte 2015 immerhin als Einzelkandidat für den Osterholzer Beirat das viert beste Wahlergebnis. 

 

Die FDP will ab Juni in Bremen mitregieren, dafür ist der Partei jedes Mittel bzw. jede/r Kandidierende recht der für Wählerstimmen sorgt. Dieser Tatsache scheint sich Kocas nicht bewusst zu sein, denn jeder der ihn kennt weiß das seine politische Einstellung völlig konträr zur Politik der FDP ist. Auch glaube ich kaum das er sich mit den Auswirkungen des FDP Wahlprogramms auf die Mehrheit in unserem Stadtteil bewusst ist, so treffen die Privatisierungsbemühungen rund 300 Mitarbeiter von BLG und GHBV. Denn für sie wird es mit größter Wahrscheinlichkeit bedeuten künftig deutlich weniger zu verdienen. Weit schlimmer finde ich das es seinen Arbeitsplatz beim Jugendcafe nicht mehr geben würde, denn wäre es 1992 in der sozial-liberalen Koalition gegangen wäre dieses Angebot eingestellt worden. Ferner streben die Liberalen nach mehr finanzieller Eigenverantwortung der Bürger/innen, wie das funktionieren soll in einem Land in dem immer mehr Menschen am Existenzminimum leben erklärt niemand. 

 

Fazit: Yasar Kocas wendet sich mit seiner Kandidatur nicht nur von seinen Werten ab, denn was viel schlimmer ist das er sich unglaubwürdig macht. Es ist für mich keine Frage das er mit seiner Kandidatur das Beste will, nur wird er es mit der FDP nicht durchsetzen können.

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Jazzahead!CLUBNIGHT Imke Johanne Spöring Trio

© Marc Brenken/Anna-Christina Karg
© Marc Brenken/Anna-Christina Karg

»Von Inseln, Wüsten und Trampelpfaden« – Mit keineswegs nur melancholischen Eigenkompositionen und Neuinterpretationen von bekannten Stücken der Jazzliteratur beleuchtet das Trio das Alleinsein aus vielen ungewöhnlichen Blickwinkeln. Dabei steht die Improvisation um wortstarke Liedtexte und facettenreiche  Arrangements im Mittelpunkt. Mit Imke Spöring (Gesang), Marc Brenken (Piano), Alex Morsey (Drums). 1. Set: 17 h / 2. Set: 18 h

 

Imke Johanne Spöring   Marc Brenken   Alex Morsey

Pressetext

Das gesamte Programm der Jazzahead!CLUBNIGHT finden Sie hier

25 € /20 € (CLUBNIGHT Ticket)

Ticket: info@kulturambulanz.de

Tel.: 0421/ 408-1757 (Mo-Do 9 - 14 Uhr)

Podium Gitarre Solokonzert Johannes Festerling

Am 21.April 2019 um 16 Uhr im Haus im Park

 

Johannes Festerling spielt Werke von Martin, Villa-Lobos, de Visée und le Cocq. Leitung: Prof. Jens Wagner

Eine Kooperation mit der HfK Bremen.

 

Eintritt frei

Dialogische Führung mit Zeitzeugen

Am 21.April 2019 um 15 Uhr beim Krankenhausmuseeum

 

Mit Frank Warneke und einem Zeitzeugen geht es durch das denkmalgeschützte Park- und Gebäudeensemble des Klinikums. Bremen-Ost. Mit den Erinnerungen eines damals jugendlichen Bewohners tauchen wir ein in eine Lebens- und Arbeitswelt, die noch Pferde, Bäcker, Pfleger-Familienhäuser und Erntefeste kannte. Wir freuen uns über die einmalige Gelegenheit, der Geschichte der Kolonie mit anderen Augen erleben zu dürfen.

 

Eintritt frei

Robinson Crusoe in den Städten

Vom 15.April bis 19.April 2019 im Haus im Park

 

Kunstprojekt für Kinder von 6–11 Jahren mit Anja Fußbach. Die Kinder werden in ihrer Lebenswelt abgeholt, entdecken Zugänge zu künstlerischen, wissenschaftlichen, philosophischen, transkulturellen Fragestellungen, entwickeln einen Film und dazu z.B. Rauminstallationen, Figuren, Geschichten, Szenen oder Performances. Dabei bearbeiten sie prozessorientiert das Thema „Einsamkeit" in seiner ganzen Breite. Immer montags findet eine offene Werkstatt für alle Kinder im Spielhaus Ute-Meyer-Weg statt.

 

Termine/Uhrzeit Spielhaus Ute-Meyer-Weg: 18.2./25.2./4.3./11.4./18.3./ 6.5./13.5./20.5./3.6./17.6. 16–18 h Keine Anmeldung erforderlich, kostenfreiDie Werkstatt wird nach der Ferienzeit fortgesetzt und endet im Juli mit einer zweiwöchigen Ferienfreizeit. 

Termine/Uhrzeit Haus im Park Mo 15.4. - Fr 19.4. 8 h (Betreuung) 9 h (Werkstatt) – 15 h (Werkstatt) /16 h (Betreuung) Mit Anmeldung

20,25 € Verpflegung (begrenzte Teilnehmerzahl)

20,25 € Verpflegung (begrenzte Teilnehmerzahl)

info@kulturambulanz.de

Tel.: 0421/ 408-1757 (Mo-Do 9 - 14 Uhr)

Ostern im Park

Am 21.April 2019 von 11 bis 13 Uhr rundum das Haus im Park

 

Auch dieses Jahr lädt die KulturAmbulanz zum Familienfest »Ostern im Park« ein. Auf dem Programm stehen: Eierlaufen, Ostereiersuche um 12 Uhr, Kinderschminken, Kleintierzoo, Mineralien- und Fossiliensammlung, kostenlose Führungen durch das Museum und durch die Galerie. Um 15 Uhr geht es mit einem Zeitzeugen durch das denkmalgeschützte Park- und Gebäudeensemble des Klinikums Bremen-Ost.

Kleine und große Gäste können den Kleintierzoo bestaunen, leckere Preise beim Eierlaufen gewinnen und sich am Kinderschminken freuen. Die Freunde der Geowissenschaftlichen Sammlung sind mit ihrer Mineralien- und Fossiliensammlung, einem 3D-Dinosauriersekelett-Puzzle und einem spannenden Ratespiel dabei. Um 12 Uhr heißt es: alle in die Startlöcher – zur großen Ostereiersuche hinter dem Krankenhaus-Museum.

Mit kostenlosen Führungen durch das Krankenhaus-Museum und die Galerie im Park. 

Um 15 Uhr führt Frank Warneke mit einem Zeitzeugen durch das denkmalgeschützte Park- und Gebäudeensemble des Klinikums Bremen-Ost.

 

Eintritt frei

Verkehrswende: Bremen endet nicht in Schwachhausen

Es ist wieder einmal Wahlkampf in Bremen und die Parteien machen wieder einmal große Versprechen auch in Sachen Verkehr. Besonders die Partei unseres amtierenden Verkehrssenators wünscht sich einen Umstieg der Bürger/innen auf ÖPNV und Fahrrad, dort wird seit Jahren nichts getan um die gewünschte Verkehrswende voran zu bringen. Die leidtragenden Stadtteile sind jene am Rande dort wo die Bürger/innen ärmer sind und die meisten weite Wege zur Arbeit haben. 

 

Radverkehr

 

Statt vorhandene Infrastruktur offensiv zu sanieren gibt man viel Geld für verkehrspolitische Spielereien zwischen Neustadt und Schwachhausen auf. Der Höhepunkt war es 1 Millionen Euro in eine Fahrradbrücke zu investieren die wenig bringt, da die vorhandene Infrastruktur ausreichend ist wenn man endlich aufhört überall gegenläufigen Radverkehr ein zu führen. Verständnis hätte ich noch gehabt wenn man eine Fahrradbrücke entlang der Hansalinie gebaut hätte, denn die bringt von 9 bis 12 Kilometer je nach dem wo man hin will. Weit schlimmer ist der Zustand bestehender Radwege in unserem Stadtteil, hier wurde in den letzten 12 Jahren nur saniert wenn Unternehmen ihre Leitungen unter ihnen erneuert haben. besonders schlimm ist der Zustand der Osterholzer Heerstraße stadtauswärts. Der absolute Witz ist die von der Stadt empfohlende Route von Tenever über den Kinderbauernhof zum Bultenweg. Auch machen es die Doppelpfeile die eine Nutzung der Radwege in beide Richtungen das Radfahren nicht sicherer, leider vergaß das ASV das mittlerweile nicht nur normale Räder unterwegs sind sondern auch breitere Lastenräder so wie Fahrräder mit Anhängern.

 

ÖPNV

 

In den letzten 20 Jahren stieg der Preis für eine Monatskarte von ca. 20 € auf 66,30 €, das ist mehr als das dreifache. Jetzt zur Bürgerschaftswahl kommen die Parteien mit vollmundigen Versprechungen von kostenlosen ÖPNV, der aber in Wirklichkeit ein Umlage finanzierter ist. Hinzu kommt die ständig rote Welle die verhindert das man zeitnahe von A nach B kommt. Hinzu kommen die sich häufenden Baustellen entlang der Straßenbahnlinien und defekte Fahrzeuge. 

 

Fazit: Wer ernsthaft will das Bürger/innen auf alternative Verkehrsmittel umsteigen muss nachhaltig investieren. Hilfreich wäre es auch wenn unsere Bundestagsabgeordneten Sahra Ryglewski und Kirsten Kappert-Gonther sich dafür stark machen würden, das mindestens die nicht abgerufenden E-Autoprämien des Bundes als Prämien für Pedelecs für ärmere Arbeitnehmende umgewandelt werden. Denn besonders ärmere Bürger/innen haben meist lange Wege zur Arbeit und können sich solche Fahrräder nicht leisten. 

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Parteien im Stadtteil müssen sich neu aufstellen

So wie in den letzten acht Jahren kann und darf es nicht weiter gehen mit den Parteien in unserem Stadtteil. Alle zwei Jahre nur Bürgerschafts- und Bundestagswahlkampf machen reicht in einem Stadtteil wie unseren auch nicht. Deshalb braucht es einen Neuanfang um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger zurück zu gewinnen. 

 

Dafür müssten die Parteien Osterholz in kleine Bereiche aufteilen für die einzelne Mitglieder direkte Ansprechpartner/in sind, diese organisieren einmal pro viertel Jahr eine Bürgersprechstunde zum Beispiel in einer Bäckerei. Dabei sollen sie sich für ihre Partei, die Beiratsmitglieder und die Bürgerschaftsabgeordeneten über aktuelle Probleme in ihren Bereich informieren. Auch sollte es machbar sein zumindest für die beiden großen Parteien machbar sein zwei öffentliche Mitgliederversammlungen zu einen aktuellen Thema zu veranstalten. Nehmen wir mal die Grundrenten Vorschläge der SPD als Beispiel, man läd einen Referenten ein der das ganze vorstellt und anschließend gibt es eine Diskussion mit den Bürgern. Ferner sollten die Parteien über eigene Modelle der Bürgerbeteiligung nachdenken. Es reicht nicht sich hinter den Sitzungen des Beirates und den Quartiersmanagern zu verstecken, die Parteien müssen wieder raus an die Basis um das Vertrauen der Bürger/innen zurück zu gewinnen. Weit wichtiger wäre es um wieder mehr Menschen dazu zu bringen politisch aktiv zu werden, das aber funktioniert nur dann wenn sie sich ernst genommen fühlen. Also liebe Parteivorstände jetzt Gas geben im Wahlkampf und dann schnell über Maßnahmen nachdenken wie man Vertrauen zurück gewinnen kann.

Wohnmzimmergespräche werden fort gesetzt

Foto von Paolo Nicolello auf Unsplash
Foto von Paolo Nicolello auf Unsplash

Die Wohnzimmergespräche in Tenever und im Schweizer Vietel gehen in die zweite Runde. Aber das ganze ist wieder einmal so geheim das man selbst im Newsletter des Ortsamtsleiters nur Ort und Datum zu finden ist, fast könnte man meinen das man will das es kein Erfolg wird denn weder on- noch offline findet man Informationen zu der Veranstaltung. 

 

Das erste Wohnzimmergespräch findet am 24.April 2019 von 15 bis 17 Uhr im Pfälzer Weg, am 25.April 2019 von 11 bis 13 Uhr auf dem Marktplatz Schweizer Viertel und am 26.April 2019 von 11 bis 13 Uhr im Einkaufzentrum Blockdiek statt. An diesen Tagen stehen ihnen Abgeordnete der bremischen Bürgerschaft Rede und Antwort.

Guerilla Gardening im Schevemoor könnte Schule machen

Anna Greve und Hans-Werner Böschen
Anna Greve und Hans-Werner Böschen

Es freut mich immer wieder wenn meine Beiträge dazu beitragen den Stadtteil liebens- und lebenswert zu machen. Als ich auf meiner wöchentlichen Tour durch Osterholz war entdeckte ich in der Schevemoorer Landstraße einen hohlen Baumstumpf den einige Zeitgenossen mittlerweile als Müllkübel benutzten und dachte mir es wäre doch schön wenn man ihn bepflanzen würde.

 

Also machte ich ein Foto und fragte die Besucher/innen meiner Facebookseite was sie von meiner Idee halten. Viele fanden die Idee gut, so auch die Neuosterholzerin und SPD Beiratskandidatin Anna Greve machte sich spontan auf, besorgte das erste Pflänzchen und musste feststellen das sie sich der Größe des Hohlraumes nicht bewusst war. Also suchte sie sich Verstärkung, besorgte vier große Säcke Erde zum auffüllen des hohlen Stumpfes und Stiefmütterchen. Dann machte sie sich gemeinsam mit Hans-Werner Böschen auf um den Stamm zu bepflanzen. Anna Greve war sich wohl nicht bewusst das sie damit eine schöne Tradition ihrer Partei im Stadtteil fortsetzt, denn von den Siebziger bis weit in die Neunziger Jahre konnten mit Hilfe der Stiftung grüne Stadt rund 190 Bäume gepflanzt werden. Aber auch zahlreiche kleinere Pflanzaktionen der damals drei SPD Ortsvereine sorgten für eine Aufwertung des Stadtteils. Man muss aus Fairness gegenüber den anderen Parteien im Stadtteil erwähnen daß die SPD die Mitglieder stärkste Partei in Osterholz war und somit natürlich die personellen Kapazitäten für solche Aktionen hatte. Hinzu kam das man mit Dieter Klink, Claus Dittbrenner und Volker Kröning damals drei einflußreiche Gönner hatte. Übrigens ware es die SPD Blockdiek/Ellener-Feld die dafür sorgte das Mieter der Gewoba auch heute noch Mietergärten anlegen dürfen. 

 

Nun werden sie sich fragen ob solche Aktionen legal sind, was ich mit jein beantworten muss. Umwelt Bremen teilte mir mit das man solche Initiativen grundsätzlich begrüßt aber nur mit niederflurigen Pflanzen. Ferner muss man es im Falle des Baumstumpfes hinnehmen das er irgendwann ausgefräßt wird. In diesen Fall sorgte ich mit meiner Anfrage bei Umwelt Bremen dafür das es legal war. Ich freue mich über jede Initiative die unseren Stadtteil lebenswert macht und finde es auch in Ordnung wenn man damit ein wenig Eigenwerbung macht. So sorgt zum Beispiel die Osterholzer CDU gemeinsam mit der freiwilligen Feuerwehr dafür das auf dem Markplatz Schweizer Viertel ein Weihnachtsbaum steht.

Parkraumbewirtschaftung: Ein grüner Fetisch mit fatalen Folgen

Im Kampf gegen das Auto wurde bei den Grünen die Parkraumbewirtschaftung zum Fetischobjekt, die Wirklichkeit rundum das Klinikum-Ost zeigt welche fatale Folgen das hat. Nicht nur die Anwohner sind rundum das Klinikum sind frustriert über die Parksituation sondern auch die Mitarbeiter des Klinikums, die genau wie Gäste des Klinikums nun zur Kasse gebeten werden wenn sie dort parken wollen. 

 

Während Parkraum des Klinikums leer steht, klagen Anwohner, Zufußgehende und Radfahrende auch hier über Falschparker und Raser. Davon besonders betroffen ist der Oewerweg, auf den schon von je her ein Teil der Fahrzeuge auf der Straße parkte. Doch heute ist es so schlimm das man als Radfahrender aufpassen muss nicht von entgegen kommenden Autos über den Haufen gefahren zu werden. Auch vor Gehwegen und Einfahrten machen die Falschparker wohl wissend das es in der Regel keine Konsequenzen nach sich trägt keinen Halt. Einige Anwohnende wünschen sich das man den Oewerweg zur Einbahstraße macht. Meiner Meinung nach verhalten sich bei den Thema die Grünen wie Kleinkinder die ihre Hände vor das Gesicht halten und denken sie wären unsichtbar. Im Falle der Parkraumbewirtschaftung verlagert man das Problem weitgehend auf jene Verkehrsteilnehmende die man eigentlich fördern möchte. Ginge es nach mir würde man auf die Parkraumbewirtschaftung verzichten und statt dessen über eine Förderung der gewünschten Verkehrsarten nachdenkt. Marode Rad- und Gehwege sind genau so wenig ein gutes Argument wie ein unzuverlässiger ÖPNV. 

Newsletter April des Ortsamtsleiters

Warum kandidieren Sie nicht?

In letzter Zeit werde ich öfter angesprochen warum ich mich nicht um ein politisches Mandat bewerbe. Auch schmeichelt es mir wenn man mich als kreativ und lösungsorientiert ansieht.

 

Es ist nicht so das man es mir nicht angeboten hätte, alleine drei mal wurde mir eine Kandidatur für den Beirat von der FDP angetragen. Auch die Partei bot mir an für die Bürgerschaft zu kandidieren. allerdings müssen für mich die Grundwerte einer Partei zu mir passen. Aber selbst wenn es gepasst hätte bin ich was Parteien angeht ein gebranntes Kind, zu letzt engagierte ich mich 2017 bei der neu gegründeten Partei Demokratie in Bewegung bei der ich schnell erkannte das es nicht passt weil ich parteipolitisch ein Gegner von Netzwerken bin, diese bildeten sich aber trotz der Netz aktiven Struktur der Partei recht schnell. Nach dem der Landesvorsitzende in Bremen die Partei verließ wählten die Mitglieder eine Vorsitzende, die der Meinung ist man müsse sich nur zu Themen informieren die einen interessieren. Dann saß ich mit meinen Stammtisch ehemaliger Parteimitglieder von SPD, CDU, Grünen, FDP und Linken zusammen, was uns verbindet ist das wir alle mal die Erfahrung gemacht haben wie es ist aus kleinen Verhältnissen stammend in einer Partei aktiv politisch gestalten zu wollen. An diesen Abend entschieden wir es zu versuchen eine Wählergemeinschaft zu gründen, das sollte sich aber angesichts des Parteiengesetzes schwierig gestalten weil man grundsätzlich niemanden ausgrenzen darf. Wir aber wollten verhindern daß die gehobene Mittelschicht wie bei allen anderen Parteien eine dominante Rolle übernimmt, trotzdem schafften wir es die Satzung so ab zu fassen das sie vom Landeswahlleiter abgesegnet wurde. Schnell waren auch kompetente Bewerber/innen für die bremische Bürgerschaft gefunden, trotz das wir auf eine Quotenregelung verzichtet haben fanden sich für die ersten vier Listenplätze Frauen und ich konnte mit dem Listenplatz 5 gut leben. Mit 34 Kandidierenden aus Bremen und Bremerhaven waren wir gut aufgestellt, also machten wir uns ran anhand von unseren Diskussionen unserer Stammtische an einen Wahlprogramm zu schreiben. Zusammen kam ein Programm für Bremen und Bremerhaven mit vielen Alleinstellungsmerkmalen, auch mit vielen Punkten die man angesichts der Haushaltslage eher über die kommende Legislaturperiode hinaus gehen. Nach dem wir im Mai 2018 den Rahmen für das Wahlprogramm beschlossen haben, gingen wir mit dem Lastwagen eines Mitglieds auf Umfragetour durch das Land Bremen um zu schauen wo wir nachbessern konnten und bekamen viel positives Feedback so wie Anregungen für die Nachbesserung. Auch der Wahlkampf war schnell vorbereitet, nun hieß es abwarten auf Antwort der Landeswahlleitung wann wir mit den sammeln der für eine Kandidatur  notwendigen Unterstützerunterschriften loslegen können. Als wir Ende Dezember nichts mehr von der Landeswahlleitung hörten schrieben wir sie noch mal an, dann Mitte Februar standen wir vor der Entscheidung weiter zu machen und zu riskieren den Einzug in die Bürgerschaft zu verpassen oder auf zu geben. Leider mussten wir entscheiden das wir unsere Bewerbung für die Bremenwahl zurück zu ziehen, denn als Partei deren Mitglieder überwiegend kleine Einkommen haben ist ein kurzfristiger Wahlkampf mit wenig fianziellen Mitteln nicht zu stemmen ist. Besonders wenn man seine potentiellen Wählenden bei den eh schon frustrierten Nichtwählenden sucht, war es für uns sinnvoll erst Wahlkampf zu machen wenn fest steht das wir auch wirklich antreten dürfen. 

Piano Podium – Klavier zu vier Händen

Am 14.April 2019 um 16 Uhr im Haus im Park

 

Das Duo Ileana Botescu und Lena Seidl interpretiert in seinem kontrastreichen und kurzweiligen Programm Werke von W. A. Mozart und Astor Piazolla, dem Großmeister des argentinischen Tangos.

 

Eintritt frei

Kino in der Kirche: La Melodie der Klang von Paris

Am 10.April 2019 um 16 Uhr im Gemeindezentrum der Trinitatisgemeinde Tenever

 

Vor dem Kino Nachmittag kann man sich bei Kaffee, Tee und Kuchen ab 15 Uhr auf einen Klönschnack treffen. Dann ab 16 Uhr dürfen sie sich auf eine Wohlfühlkomödie über einen ausgebrannten Geiger freuen.

 

Handlung:

Eine Wohlfühl-Komödie über einen ausgebrannten Violonisten, der als Lehrer an einer Pariser Schule die Liebe zur Musik und die Freude am Leben wiederentdeckt. Für Musiker wie den 50-jährigen Violinisten Simon Daoud (Kad Merad) gibt es nicht viele Möglichkeiten, Geld zu verdienen, also nimmt er einen Vertrag als Lehrer an einer Pariser Schule an. Dort soll er Geigenunterricht für Kinder mit Migationshintergrund geben. Natürlich hat die Rasselbande überhaupt keine Lust auf klassische Musik. Die Kinder zeigen keinen Respekt für Musik, Lehrer oder die teuren Instrumente. Nur ein Junge, der ruhige Arnold (Alfred Renely), reagiert anders. Es dauert nicht lange, bis Simon bemerkt, dass in Arnold ein echtes Naturtalent steckt – und ein gutes Beispiel für den Rest der Klasse. Durch Arnolds Vorbild gelingt es dem Lehrer, die anderen Kinder Stück für Stück an die Geige heranzuführen und auf ihr erstes Konzert in der Pariser Philharmonie vorzubereiten. Nebenbei bemerkt er auch eine Veränderung an sich selbst: Der ehemals ausgebrannte Musiker hat endlich neue Lebensenergie gefunden und findet neue Lust an der Musik.

50 Jahre Bultensee - Was machen wir mit den Baumstümpfen?

Über die Baumfäll und Grünschnitt Aktion am Bultensee habe ich ja bereits ausgiebig berichtet, nun soll im Sommer am Bultesee das 50 jährige bestehen des Sees gefeiert werden. Aber wie sieht das aus wenn dort die Überreste der gefällten Bäume sichtbar sind?

 

Mein Vorschlag wäre es zu prüfen ob es irgend einen Topf gibt den man anzapfen kann, dann könnte man die Stümpfe aushöhlen und sie mit sommerlichen Blumen bepflanzen. Auch wäre es schön gewesen wenn man einen Teil der Baumstämme genommen hätte und diese für die Projektwochen der Osterholzer Schulen zur Verfügung gestellt hätte. So hätten die Schüler/innen im Rahmen dieser Projektwoche da raus Kunstwerke, Tische, Bänke oder Spielgeräte für den Bultensee schaffen können, die die Aufenthaltsqualität dort deutlich verbessern. All das macht sichrlich den schmerzlichen Verlust des Grüns am Bultensee nicht wett, aber es hätte ihn gemildert.

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Ortsamtsleiter hält Poller am Viersener Weg für unnötig

Laut ASV ist das gewerbliche und private befahren des Weges verboten.
Laut ASV ist das gewerbliche und private befahren des Weges verboten.

Auf der Beiratssitzung in der Trinitatisgemeinde Blockdiek bat ich den Beirat darum, daß der Poller am Ende des gepflasterten Weges wieder ein Poller gesetzt wird. Immer wieder lassen die Anwohner der Müller & Bremermann Siedlung über den verdichteten Schotterweg anliefern.

 

Dabei ist das private befahren laut Aussage des ASV verboten, trotzdem lassen sich die Anwohnenden teilweise auch aus Unwissenheit sich ihre Baumaterialien und vieles andere über die Rückseite ihrer Häuser anliefern. Der Weg wurde vor knapp zwei Jahren komplett saniert und weißt schon wieder so viele Schlaglöcher auf das man nach Regen kaum trockenen Fußes den Weg passieren kann. Trotzdem sieht unser Ortsamtsleiter keinen Handlungsbedarf und das obwohl ich in der Beiratssitzung da rauf aufmerksam machte das auf dem ehemaligen Kaemena Hof bald eine Senioren Residenz entsteht. Trotzdem hat er mein Anliegen an den zuständigen Beirat Oberneuland weiter gegeben. Jetzt hoffe ich, das ich wegen des anstehenden Wahlkampfes eine schnelle Entscheidung bekomme bevor der Weg wieder komplett kaputt gefahren wurde. 

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Blockdiek spielt im April

Soltend: Verflixt und zugeparkt

Oft wenn ich mit kommunalpolitisch Aktiven rede kommt schnell der Vorwurf, das ich nur Probleme sehen würde. Aktuelle Lösung von Polizei und Beirat bei den Parkproblemen im Soltend ist es das Problem sollen die Bürger/innen doch bitte mit den falsch parkenden Personen selber klären. 

 

Doch eigentlich weiß man das unabhängig von der Herkunft Menschen aggressiv reagieren, wenn sie auf ihr Fehlverhalten aufmerksam macht. Es ist nicht hinnehmbar wenn Gehwege so zugeparkt werden das niemand mehr mit Rollator, Rollstuhl oder Kinderwagen nutzen kann. Das aber ist eine Tatsache die Anwohner im Soltend jeden Freitag und bei jeder Veranstaltung ausgesetzt sind. Wie auf einigen der Bilder zu erkennen ist steht der Parkplatz der AES ziemlich leer, der Grund dafür liegt an der Beschilderung an der Einfahrt. Vor rund 1 1/2 Jahren habe ich vorgeschlagen dort die Parkregelung zu lockern, so das ab Freitag Mittag so wie außerhalb der Schulzeiten  dort ohne Haftung geparkt werden darf. Das würde wohl nicht gänzlich die Parkprobleme lösen, aber zumindest würde es zu einer Enspannung zwischen Moschee-Verein und Anwohnenden sorgen. Wer die Situation Vorort kennt, dem sollte klar sein das beim derzeitg regelmäßigen Zustand kein größeres Feuerwehrfahrzeug zu einen Brandort gelangen würde. Die Anwohnenden haben immer wieder den Dialog mit dem Verein gesucht, das führte jedoch immer wieder zur Verbalen Eskalation auf beiden Seiten. Es sei noch erwähnt das sich auch muslime Anwohner über diesen mindestens einmal wöchentlichen Zustand beschwert haben. Sie sehen wenn man will findet man nicht nur Probleme, sondern man findet auch Lösungen dafür. Da die Zeiten in denen es problematisch ist bekannt sind, wäre es übrigens auch kein Problem das Polizeistreifen auch mal Knöllchen schreiben und das egal ob beim Dorffest oder den Veranstaltungen im Umfeld des Soltend zu schreiben. Das gleiche gilt auch für andere Straßen die durch die Parkraumbewirtschaftung von Falschparkenden betroffen sind. 

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Podium Alte Musik - Tempro la cetra - Scherzi, Arien und Madrigale

Am 07.April 2019 um 16 Uhr im Haus im Park

 

Musik von C. Monteverdi, G. Frescobaldi, T. Merula, Rognoni u.a., gespielt von Enrico Busia (Tenor), Hans Fröhlich (Blockflöte), Daniel Seminara (Arciliuto)

 

Eintritt frei

Adipöse Kinder unerwünscht

Foto von Adrià Crehuet Cano auf Unsplash
Foto von Adrià Crehuet Cano auf Unsplash

Am vergangenen Donnerstag debattierte die bremische Bürgerschaft über Strategien gegen Übergewicht, Adipositas und Diabetes. Natürlich eine sinnvolle Debatte über Ernährung, doch sie hilft nicht schon heute adipösen Kindern wirklich etwas gegen ihr Übergewicht zu tun. 

 

Da ist es wenig hilfreich wenn staatlich geförderte Sportvereine dafür sorgen diese Kinder zu demoralisieren, viel mehr sollte es die Aufgabe solcher Vereine sein Kinder und Jugendliche zu ermutigen Sport zu treiben. Doch immer noch verfolgen Sportvereine das Leistungsprinzip, besonders bei Teamsportarten. Welches Kind hat schon lust trotz des Trainings wenn es um das aktive spielen geht auf der Reservebank sitzen? Ich schreibe da aus eigener Erfahrung und kann mich deshalb in diese Kinder hinein versetzen. Denn ich weiß wie viel Frust sich bei jungen adipösen Menschen aufbaut wenn man ständig die Erfahrung macht wegen seines Übergewichts diskriminiert zu werden. Es sollte die Aufgabe von Sportvereinen sein gerade jungen Menschen Spaß am Sport zu vermitteln, doch das Gegenteil ist der Fall woran Eltern nicht ganz unschuldig sind. Denn diese machen Druck auf die Trainer das ihre Teams erfolgreich sind. 

 

Dem müsste die Politik entgegen wirken, in dem Vereine die der Diskriminierung entgegen wirken stärker gefördert werden als Vereine bei denen ausschließlich das Leistungsprinzip gilt. Es sollte in unser aller Interesse liegen das auch allen Kindern einmal selbstbewusste und starke Menschen werden die ihr Leben so wie ihre Gesundheit im Griff haben. 

Meine Seite schließt vorraussichtlich

Foto von Markus Spiske auf Unsplash
Foto von Markus Spiske auf Unsplash

Gestern wurde im EU Parlament die Copyright Direktive mit knapper Mehrheit beschlossen, diese stellt mich nach dem ich gerade zwei Wochendendseminare zur DSGVO und zum DSGVO konformen fotografieren besucht. Seit in Kraft treten der DSGVO belagern mich und andere Blogger windige Anwälte die meinen sie könnten mit vermeintlichen Abmahnungen ordentlich Kasse machen.

 

Mittlerweile bekomme ich zwei Abmahnungen im Monat von denen bisher nicht eine gerechtfertigt war, was aber jede Menge Schreibarbeit mit sich bringt. Mittlerweile konnte ich es erreichen das einer dieser Anwälte nicht mehr praktizieren darf. Hinzu kommt das es immer noch keine rechtliche Klarheit gibt ob Blogger nun Journalisten gleich gestellte Personen sind, schon das schränkt einen beim Fotografieren drastisch ein. Selbst dann wenn ein Thema von öffentlichen Interesse ist, das zeigt sich besonders bei verkehrspolitischen Themen wenn man über Fehlverhalten von Verkehrsteilnehmenden berichten will. So muss z.B. ein Foto von einem KFZ so gemacht werden das Personen im Fahrzeug selbst durch Bildbearbeitung nicht sichtbar gemacht werden können. Ich selber versuche es sogar zu vermeiden daß das Kennzeichen zu erkennen ist, aber es gibt Menschen die meinen es gäbe das Recht am Bild auch für Dinge. Aber das ist ein juristischer Irrglaube wenn sich diese im öffentlichen Raum befinden. 

 

Nun zurück zur gestern beschlossenen Copyright Direktive, diese trifft mich besonders weil ich bei meinem Blog bei Facebook auf Bilder angewiesen bin. Das wäre mit Uploadfiltern deutlich schwieriger selbst wenn ich auf lizenzfreie Fotos zurück greife (siehe Bild) und selbst meine eigenen Bilder könnte ich nicht mehr mehrfach verwenden. Bisher habe ich wenn ich keine Fotos gefunden habe die lizenzfrei waren einfach per E-Mail beim Urheber bzw, Rechteinhaber nach gefragt, selbst das wäre nicht mehr möglich. Mittlerweile braucht man gefühlt ein Jura Studium um sich im Internet sozial oder politisch zu engagieren zu können. Deshalb überlege ich ob ich meine Facebookseite und Webseite in den nächsten Wochen einstelle. 

 

Anmerkung zur Copyright Direktive:

 

Wer sich mit ihr intensiv beschäftigt hat, dem fällt auf das es weniger um die Urheber selber geht sondern viel mehr um Rechteverwerter. Es ist keine Frage das kommerzielle Anbieter ihr Geld verdienen müssen, aber das hätte man über eine Digitalabgabe regeln können. Aber lieber hat man nach dem Unmut über die DSGVO noch kurz vor Ende der Legislaturperiode etwas oben drauf gesetzt und somit den Unmut über die EU weiter verschärft. Ich möchte mich herzlich bei unserem EU-Abgeordneten Joachim Schuster bedanken der nicht nur gegen die Richtlinie gestimmt hat, sondern auch im Gegensatz zu Helga Trüpel (Grüne) zum Gespräch bereit war und sich erklären lies wo die Finten in der Richtlinie sind.

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Piano Podium extra – KLANK-Reise und Schuberts Winterreise

Am 31.März 2019 um 16:00 Uhr im Haus im Park

 

Interpretation von Angelika Scholl (Klavier) und Stephan Uhlig (Gesang). Zu Beginn des Konzertes spielt das Ensemble KLANK in einem abgedunkelten Raum eine 20-minütige KLANK-Performance.

»Muss selbst den Weg mehr weisen«, erkennt der Erzähler im ersten Lied dieses wohl bedeutendsten Liederzyklus der Einsamkeit, die er – nicht ganz freiwillig – als notwendige Voraussetzung für seinen Weg der Selbstbestimmung für sich annimmt. Kein einfacher Weg, der ihn dann doch im 24. und letzten Lied zu neuen Perspektiven führt? Diesem Grundgedanken folgt die Interpretation von Stephan Uhlig (Gesang) und Angelika Scholl (Klavier). 

»Im Dunkeln wird mir wohler sein«, heißt es in dem vorletzten Lied. Dies ist das Motiv der KLANK-Reise, die zu Beginn dieses Konzertes mit der ganz eigenen KLANK-Logik des Ensembles KLANK auf analoge Weise in die Stimmung des Wanderers von Wilhelm Mueller einführen will.

 

Das Angebot der synchronen Übersetzung für Gehörlose müssen wir leider absagen.

 

Eintritt frei

Verkehrsausschuß tagt öffentlich

Das bunte Sofa - Dem Glück auf der Spur

Bildungsausschuß tagt in der GSO

Beirat tagt Montag

Breaking Salsa Show im Weserpark

BS-Live
BS-Live

Im Weserpark wird demnächst das Tanzbein geschwungen: Am 23. März verschmelzen internationale Profitänzer im Weserpark auf eine bezaubernde Weise die beiden Tanzstile Breakdance und Salsa miteinander und sorgen damit für einen mitreißenden Auftritt. Im Rahmen der Show erzählen Salsa-Weltmeisterin Kim Wojtera und die Breakdance-Brüder Tom2Rock einen Teil ihrer eigenen Lebensgeschichte. Die Breaking Salsa Show nimmt die Zuschauer dabei in eine abwechslungsreiche Welt des Tanzens: Ob Hip-Hop, Modern Dance oder Tango – in Bremens erster Shopping-Adresse präsentiert das talentierte Trio verschiedenste Einflüsse und zieht die Zuschauer damit in ihren Bann. Los geht es ab 13 Uhr im Lichthof vor P&C.

Besucher haben die Möglichkeit, die Tänzer im Rahmen eines „Meet & Greets“ persönlich kennenzulernen. Außerdem werden vier Mal zwei Karten für die Show am 26.04.2019 im Metropol Theater Bremen verlost.

Getroffen haben sich Kim Wojtera und die Breakdance-Brüder Tom2Rock erstmalig bei der TV-Sendung „Got to Dance“. Es dauerte nicht lang und das Tanztrio hatte ein neuartiges Konzept mit einem Mix aus Breakdance und Salsa auf die Beine gestellt. „Nachdem wir unsere Showidee in kleinem Format zu dritt deutschlandweit gezeigt hatten, war uns klar, dass mit unserem Konzept eine ganz große Show möglich ist“, so das Dreiergespann. In diesem Jahr startet die erste Deutschlandtour. Einen ersten Vorgeschmack auf die Breaking Salsa Show erhalten Besucher des Weserparks am 23. März 2019 ab 13 Uhr im Lichthof vor P&C. Der Eintritt ist frei.

#Fridays4Future mehr als Schulschwänzerei

Foto von Mika Baumeister auf Unsplash
Foto von Mika Baumeister auf Unsplash

Seit Monaten streiken zahlreiche Schülerinnen und Schüler weil die Regierungen der Welt nicht genügend gegen den Klimawandel tun und somit ihre Zukunft verspielen. Das trifft bei vielen Erwachsenen auf Kritik, besonders Politiker von CDU und FDP bezeichnen diese Jugendlichen als Schulschwänzer. Der FDP Vorsitzende Christian Lindner forderte das man es den Profis überlassen solle, doch die haben in den letzten zwanzig Jahren nichts zustande gebracht. 

 

Was hat das nun mit Osterholz zu tun werden sich manche fragen, nun ist es auch so das sich auch junge Menschen aus unserem Stadtteil dort engagieren. Aber sie wollen mehr tun als nur zu protestieren, deshalb haben sich 12 Schüler/innen zusammen getan um gemeinsam über die Schulen hinaus zu forschen wie man ohne Verlust an Lebensqualität etwas gegen den Klimawandel tun kann. Ihre Forschung geht von verbesserten Antrieben für Fahrräder bis hin zum Elektroauto mit eigenen Microkraftwerk. In der Tat scheint vier dieser Nachwuchsforscher etwas im kleinen gelungen zu sein was möglicherweise die Elektromobilität revolutionieren kann. Sollte es sich als machbar erweisen was bei einem Modellauto bereits funktioniert ist ihnen ein echter Durchbruch gelungen ist, Details möchte ich im Interesse der jungen Forscher nicht berichten. Es zeigt aber das es diesen Leuten ernst ist mit ihrem Anliegen, deshalb wünsche ich ihnen bei ihrer Forschungsarbeit viel Erfolg und bin ein wenig stolz auf sie.

Henning Scherf fordert Präsenz zeigen

Es war wörtlich ein stürmischer Mittwoch Abend an dem die Osterholzer SPD ihren Wahlkampfauftakt in der Aula der Gesamtschule Bremen Ost veranstaltete. Trotzdem war die Aula gut gefüllt, das lag sicherlich auch an den Gastredner Henning Scherf.

 

Der Bremer Altbürgermeister erzählte moderiert von Mustafa Güngör von seinem Werdegang in der Politik, aber auch privates aus seinen bewegten Lebens. Denn immerhin erlebte er als Kind den zweiten Weltkrieg, dessen Familie zwei mal ausgebombt wurde. Scherf wurde wegen seiner Mitgliedschaft im SDS aus der SPD ausgeschlossen, es ist nur einen pfiffigen SPD Vorsitzenden zu verdanken das man ihn wieder aufnahm. Er erzählte von seiner Zeit im Senat und zahlreiche Annekdoten aus seinen Leben. Seinen Genossen gab er den Rat angesichts der niedrigen Wahlbeteiligung präsenz zu zeigen und zeigte Möglichkeiten auf wie das mit kleinen Mitteln möglich ist. Auch zeigte er auf wie wichtig in Bremen das Understatement ist, so erzählte er das er zunächst skeptisch war wie es ankommen wird wen er als Präsident des Senates mit dem Fahrrad fährt. Übrigens hat er sein Rennrad bei Jakst in unserem Stadtteil gekauft. Wie viele Politiker seiner Generation hat ihn der Mangel wärend und nach dem Krieg geprägt, so das er noch heute nichts so leicht weg werfen mag. 

Der Polnische Nachmittag

Am 24.März 2019 um 16:00 Uhr im Haus im Park

 

1000 Jahre deutsch-polnische Nachbarschaft Junge herausragende Künstler*innen der Organisation Culture Connects spielen Kompositionen beider Länder.

 

Ehrengäste sind die Gewinner des 20. Internationalen Kammermusikwettbewerbs in Jawor (Polen) und junge Ensembles aus Krakau und Lodz. Daneben hören Sie das Beste aus den in Bremen zur Tradition gewordenen polnischen Abenden und deutsch-polnischen Konzerten der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Bremen e.V. / Konzept: Roman Ohem. Eine Kooperation der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Bremen e. V. und Culture Connects.

Eintritt frei

GRENZEN... gezogen und überschritten von Blaumeier

Film, Malerei, Skulptur, Literatur

Vom 24.März bis 16.Juni 2019 in der Galerie im Park

 

Zwei Jahre lang haben sich dreißig Künstler*innen des Blaumeier-Ateliers mit dem Thema "Grenzen" auseinandergesetzt und im letzten Jahr in der Unteren Rathaushalle präsentiert. Dabei hat sich jede Künstler*in dem Thema auf sehr persönliche Weise genähert und eigene künstlerische Ausdrucksweisen und Techniken entwickelt. Entstanden sind eindrucksvolle Zeichnungen, Werke in Acryl und Mischtechnik, sowie Skulpturen aus Beton und Bronze, Kurzfilme und literarische Texte.

 

Die Eröffnung der Ausstellung findet am 24.März um 15:00 Uhr statt. Es sprechen Dr. Carsten Sieling (Erster Bürgermeister und Kultursenator), Jutta Dernedde (Medizinische Geschäftsführerin der Gesundheit Nord), Karolin Oesker (Blaumeier-Atelier), Achim Tischer (KulturAmbulanz). Musik: Uli Beckerhoff.

 

Eintritt frei

Der Sozialauschuß tagt

Wahl des Ortsamtsleiters

SPD to go

Zum aktuellen Bürgerschaftswahlkampf hat sich die Osterholzer SPD ein neues Format des Bürgerdialogs einfallen lassen, dabei möchten die Kandidierenden für Beirat und Bürgerschaft mit ihnen in lockerer Runde ins Gespräch kommen. An wechselnden Orten und zu wechselnden Zeiten trifft man sich in Form eines lockeren Stammtisches um über Probleme in und über den Stadtteil hinaus zu sprechen. Der nächste SPD to go Stammtisch findet am 05.04.2019 um 19 Uhr im Osterholzer Tor in der Osterholzer Heerstr. 112 statt. Weitere Temine: 10.04.2019 um 12:30 Uhr im Cafe Gabriely. am 03.05.2019 um 19:00 Uhr im Osterholzer Tor und am 17.05.2019 um 15:00 Uhr im Cafe im Park. Natürlich gibt es auch die im Wahlkampf üblichen Infostände, die Termine finden sie hier: 29.März in Blockdiek, 30.März auf dem Marktplatz Schweizer Viertel, 26.April in Blockdiek. 27.April, 03.Mai in Blockdiek, 04. - 05. Mai auf der GO im Weserpark, am 10.Mai in Blockdiek, am 11.Mai auf dem Marktplatz Schweizer Viertel, 17.Mai in Blockdiek, am 18.Mai auf dem Marktplatz Schweizer Viertel, am 24.Mai in Blockdiek und am 25.Mai auf dem Marktplatz Schweizer Viertel. Dort bekommen sie Informationen rundum die Wahlprogramme rundum den Beirat und die Bürgerschaft. Nutzen sie die Chance egal bei welcher Partei sich über politische Abläufe, den Politik in einer Demokratie ist meist komplexer als man es sich als Bürger/in vorstellt. 

 

Anmerkung: Es wäre wünschenswert wenn alle Beiratsfraktionen ihre Mitgliedern ein Quartier zuteilen für das sie zuständig sind und in dem sie alle zwei bis drei Monate einen solchen Dialog Vorort veranstalten. Denn die Zeiten in dem Parteien in unserem Stadtteil personell und finanziell stemmen können sind lange vorbei.

Arbeitskreis Blockdiek tagt

Touren der IMAGE AG 2019

Nord Kurve - Kabarett jetzt auch im Bremer Osten! Alex Burkhard & Sulaiman Masoni

Am 18.März 2019 um 19:30 Uhr im Haus im Park

 

NEU! Neuestes aus der Kabarettszene! Zweimal im Jahr präsentiert die „Nord Kurve", ein Kooperationsmodell renommierter norddeutscher Spielstätten, eine Auswahl junger  erfolgversprechender Kabarettkünstler*innen mit jeweils sehr eigenem Profil. Dieses Mal dabei: Alex Burkhard mit „Man kennt das ja" und Sulaiman Masoni mit „Morgen – Land".

 

SULAIMAN MASOMI „Morgen - Land"

Sulaiman Masomis Stücke sind wie trojanische Pferde. Sie wirken unterhaltsam und harmlos, aber sind sie erst einmal in die Köpfe der Zuhörer eingedrungen, entfalten sie ihre volle Wirkung und die in ihnen befindliche Botschaft. Denn egal wie kurzweilig, witzig und nahbar seine Worte wirken: Immer versteckt sich seine ganz eigene Sicht auf die Welt und eine durchdachte Botschaft zwischen den Zeilen. Schon der Titel seines neuen Programmes „Morgen - Land" spiegelt seine Art der Bühnenkunst wieder. Es vereint Herkunft und Zukunft mit einem Wort und verortet gleichzeitig seine Sicht auf die heutige Gesellschaft. Und genau darum geht es auch in seinem Programm. Seine Zuhörer erwartet eine Gratwanderung zwischen klugen Beobachtungen und witzigen Alltagsgeschichten, die mit Sicherheit ihren ganz eigenen Abdruck in den trojanischen Köpfen der Menschen hinterlassen wird. Der studierte Literaturwissenschaftler und frisch gekürte Gewinner des Dresdner Satire Preises ist darüber hinaus auch Landesmeister im Poetry Slam, Jurymitglied beim Treffen der jungen Autoren der Berliner Festspiele und immer wieder kultureller Botschafter für das Goethe Institut. Er tanzt auf allen Hochzeiten und bittet nun Sie zum Tanz. Und wer ihn einmal erlebt hat, tanzt mit.

 

Alex Burkhard „Man kennt das ja"

Literarisches Kabarett. Ob in Island, Schweden oder Oberbayern: Sprache ist immer ganz besonders – und schafft Besonderes. Sie hilft beim präzisen Philosophieren über den Tod in einem lauten Club oder beim aalglatten Ausweichen im Interview nach dem Fußballspiel. Doch nicht nur mit den unzähligen Nuancen der Sprache beschäftigt sich der gebürtige Westallgäuer Alex Burkhard in seinem Programm „Man kennt das ja" – auch andere alltägliche Themen wie Dating-Apps für Hunde, die zunehmende Unverbindlichkeit der Gesellschaft und die Leistungsfähigkeit von Rentieren werden originell beleuchtet. Alex Burkhard ist ein wahrer Meister der Worte. Der Wahlmünchner und studierte Skandinavist verwebt seine Geschichten mit viel hintersinnigem Humor und feiner Sprache zu einem intimen Blick auf die Welt. Dabei fügen sich geschliffene Texte aus dem Poetry Slam wie von selbst in sein entspanntes Plaudern ein und eröffnen dem Zuschauer neue und überraschende Ideen fernab der gewohnten Denkmuster. Wie würden die Streiche von Max und Moritz heute ausgehen? Wie viel von dem, was das Herz nach dem ersten Date sagen möchte, schreibt man dem oder der Angebeteten wirklich? Und was lieber nicht? Und was kann man mit Skandinavistik eigentlich später mal machen? Ein wortgewaltiger Kabarettabend zwischen Rentieren und Alpen, zwischen Philipp Lahm und nicht erledigten To-Do-Listen. Man kennt das ja!

12 € / 5 €

Robbi, Tobbi und das FlieWaTüüt

Am 17.März 2019 um 16:00 Uhr im Haus im Park

 

Nach dem Bestseller von Boy Lornsen und der gleichnamigen Kultserie des WDR für Kinder ab 4 Jahren, gespielt vom Kindertheater con Curore. In Co-Produktion mit dem PuK-Museum für Puppentheaterkultur in Bad Kreuznach enstand eine fantasievolle Neuinszenierung des 70er Jahre Klassikers in der sich im wahrsten Sinne des Wortes alles um das FlieWaTüüt dreht.

 

»Liebe Mama, lieber Papa, macht euch keine Sorgen. Ich bin mit Robbi unterwegs. Er ist Roboter der dritten Robotklasse und hat mein FlieWaTüüt nachgebaut. Ich helfe ihm seine  Roboterprüfungs-aufgaben zu lösen. Sowie wir den Gelb-Schwarzen Leuchtturm entdeckt und herausgefunden haben, wer am Nordpol steht und mit Z anfängt und das Geheimnis der 3eckigen Burg gelöst haben, kommen wir sofort wieder zurück.« Tobbi & Robbi.  Die Originalfiguren und -bühnenbilder aus der Kultserie des WDR sind im PuK-Museum Bad Kreuznach zudem ständig ausgestellt. Ein Besuch der sich wirklich lohnt

 

Presse:

"Die Schulkinder wie auch die Erwachsenen waren hin und weg von den Geschehen, ... . Für das Puppenspiel-Ehepaar, das bei PuK-Freunden für seine besonderen Inszenierungen auf hohem Niveau bekannt ist, war das Drehbuch eine Herausforderung. Die erste PuK-Produktion sieht Musemsleiter Markus Dorner als hervorragende Werbung für das Museum und die Stadt." AZ 2012

Spieler: Virginia & Stefan P. Maatz

Text & Regie: Stefan P. Maatz

Figuren: Monika Seibold

Bühne: Jürgen Hohmut

Musik: Ingfried Hoffmann

Kostüme: Virginia Maatz

4 € / 2,50 €

Ticket: info@kulturambulanz.de

Tel.: 0421/ 408-1757 (Mo-Do 9 - 14 Uhr)

Henning Scherf kommt zum Wahlkampfauftakt

Die Osterholzer SPD läd am 13.März um 18:30 Uhr zu ihren Wahlkampfauftakt in der Aula der Gesamtschule Bremen Ost. Dazu haben sie den wohl markantesten und beliebtesten Altbürgermeister eingeladen, der selbst von seinen politischen Gegnern fast schon liebevoll als Oma Kuschler bezeichnet wurde. Er ist immer noch der bürgernaheste Politiker in Bremen, denn immer noch begegnet man ihm egal ob beim einkaufen auf dem Domshof oder mit dem Fahrrad auf seinen Wegen durch die Stadt. 

Kino in der Kirche - „Hampstead Park - Aussicht auf Liebe“

Am 13. März 2019 um 16 Uhr in der Trinitatisgemeinde Tenever

 

Regelmäßig zeigt die Trinitatisgemeinde Tenever in ihrem Gemeindesaal einen Kinofilm, diesen Monat ist es "Hampsteaad Park - Aussicht auf Liebe". Bereits ab 15 Uhr kann man wieder bei Tee, Kaffee und Kuchen mit anderen ins Gespräch kommen. 

 

Hampstead Park - Aussicht auf Liebe: Romanze um die Witwe Emily, die sich in den Obdachlosen Donald verliebt, der in einer Hütte in einem Park lebt. Doch das Grundstück soll geräumt werden.Seit dem Tod ihres Mannes findet die exzentrische Witwe Emily Walters (Diane Keaton) kein Glück mehr. Die Amerikanerin ist gemeinsam mit ihrem Mann in den Londoner Nobelstadtteil Hampstead gezogen – inzwischen fühlt sie sich dort jedoch zunehmend unwohl. Während ihr Umfeld versucht, die Witwe wieder zu verkuppeln, zieht sich Emily immer weiter zurück. Doch dann beobachtet sie den Obdachlosen Donald (Brendan Gleeson), der in einer selbstgebauten Hütte im Hampstead Park wohnt.

 

17 Jahren lang lebte Donald ganz unbehelligt im Park des Nobelstadtteils. Bisher hat sich niemand an seiner Hütte gestört. Doch als Immobilieninvestoren auf das wertvolle Grundstück aufmerksam werden, versuchen sie Donald mit allen Mitteln zu verdrängen. Schließlich engagieren sie dafür sogar Schläger. Doch mit dem aufrichtigen Protest von Emily hatten sie nicht gerechnet. Während sich Donald und Emily näher kommen, kämpfen sie für den Erhalt der Hütte und können bald auch die britische Öffentlichkeit für ihre Anliegen gewinnen. Schließlich entscheidet das Gericht darüber, ob Donald seine Hütte räumen muss.

Konzert mit dem Chor der Waldorfschule

Circus Montana gastiert in Osterholz

Vom 07. bis 11.März 2019 je um 16 Uhr auf dem Festplatz Osterholzer Heerstraße 99

 

Der aus Oldenburg stammende Zirkus gastiert wieder in Bremen. Geboten wird ein buntes und liebvoll inszeniertes

 

Nachmittagsprogramm für die ganze Familie:

Akrobatik, Bauchtänzerinnen, Feuerspucker, Pferdereiten und Clowseinlagen. In die Manege kommen Ziegen, Lamas, Alpakas, Miniponys, Esel und edle Friesenhengste, die ihr Können zeigen wollen. Natürlich dürfen sie in einer 15-minütigen Pause auch gestreichelt werden. Als besonderes Highlight gelten der Schneemann Olaf und die Eisprinzessin Elsa, die zu Gast sind.

 

Fast 500 Sitzgelegenheiten stehen im geheizten Zelt zur Verfügung. Der Eintritt kostet für Kinder 12 und für Erwachsene 14 Euro. Dienstag und Mittwoch sind Familientage, da kosten die Tickets 10 Euro bzw. 15 Euro für die Loge. Sonntag ist Muttertag, dann haben Mamas freien Eintritt in Begleitung einer zahlenden Person.

Benedikt Vermeer: In Vino Veritas

Biografien von NS Opfern

Die Bildungsreferentin Anke Büttger vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge führt am 07. März 2019 um 15 Uhr zu den Kriegsgräberstätten des Osterholzer Friedhofs. Insgesamt liegen 6.192 Kriegstote verschiedener Nationalitäten der beiden Weltkriege begraben, unter ihnen neben Soldaten auch Bombenopfer, Kriegsgefangene, Zwangsarbeitende und KZ-Häftlinge. Im Mittelpunkt der Führung stehen die Gräberfelder K und NN, auf denen Häftlinge der Konzentrationslager und Zwangsarbeitende beerdigt wurden. Im Rahmen dieser Spurensuche werden die Geschichten hinter den Opfern vorgestellt. Unter anderen die der polnischen Zwangsarbeiterin Janina Juscak, die genau wie ihre wenige Monate alt gewordene Tochter auf dem Gräberfeld NN bestattet wurde.

Der Treffpunkt ist um 15 Uhr am Haupteingang des Osterholzer Friedhofs in der Osterholzer Heerstr. 32.

Plötzlich Kontrolle am Deich

Kaum stellte ich meine Anfrage an die Pressestelle des Innensenators beantwortet wurde urplötzlich am Osterholzer Deich eine Fahrzeugkontrolle durch geführt, dabei wurde nach dem Berechtigungsschein gefragt. Es scheint so als hätte man in ein Wespennest gefasst, denn besonders der Tunnel am Bultenweg ist eine beliebte Abkürzung nach Oyten. Was bei den Anwohnern des Bultenweges und den Naherholungsuchenden Osterholzern sauer aufstößt.

 

Besonders störend sind dabei die Autoposer und Raser die nicht nur die Unfallgefahr erhöhen sondern für zusätzlichen Verkehrslärm sorgen und von denen nutzen reichlich viele diese Abkürzung. Alleine an den Samstagen an denen ich eine Stunde lang die Fahrzeuge zählte ich durchschnittlich 127 Kraftfahrzeuge alleine durch den Tunnel am Bultenweg für den man eine spezielle Durchfahrtsgenehmigung braucht die im sogenannten Deichschein vermerkt ist. Über die Zahl der Berechtigten konnte das Innenresort keine Auskunft geben und verwies an das Amt für Straßen und Verkehr. Auch über die Zahl an Verkehrsunfällen auf dem Deich wollte man keine Auskunft erteilen. Bekannt sind mir acht Unfälle innerhalb von 6 Monaten, von denen einer nur mit Glück nicht tödlich endete aber auch die anderen Unfälle verliefen mit leichten Verletzungen. Mein Vorschlag den Deich bis Borgfeld ab zu pollern ist finanziell erst ab 2022 zu realisieren wenn Bremen wieder in der Lage ist zu investieren, dann könnte der Deichschein ganz simpel per Smartphone App beantragt werden, diese App weißt den Fahrenden die kürzeste Route über die Deichstraßen zu und öffnet dann auch die Poller für die Durchfahrt. So hätte Bremen die Kontrolle zurück wer über den Deich fährt und könnte bei groben Verstößen dort ein örtliches Fahrverbot aussprechen. Das der Verkehr hier nach klaren Regeln verläuft sollte auch im Interesse der anliegenden Reiterhöfe sein, besonders weil ihre Kunden gerne auch mal auf der Deichstraße reiten.

Rundgang wirft neue Fragen auf

Am vergangenem Samstag wollte ich Interessierte rundum den Bultensee führen um über die Gründe für die Baumfällmaßnahmen auf zu klären, leider kam keiner von denen die mich angeschrieben haben. Dafür aber einige Mitglieder der Initiative gegen das Windrad am Bultensee. Doch entgegen meiner Information vom Senator für Umwelt das die Baumstämme frühstens am kommenden Mittwoch abgefahren werden, wurden die Stämme bereits abgeholt.

 

Einigkeit bestand bei allen Beteiligten über die Rechtmäßigkeit der Fällaktion, was den Anwohnenden nur sauer aufstößt ist die massive Rodung von alten aber gesunden Bäumen und Büschen an der Südseite des Bultensees. Denn dadurch sinkt durch steigenen Verkehrslärm durch die Autobahn die Aufenthaltsqualität am Bultensee. Auch gibt es bisher keine Planung von Ersatzpflanzungen die aber zur Sicherung des Dammes der Autobahn dringend erforderlich wäre, denn unbepflanzte Dämme birgen die Gefahr des Abrutschens. Deshalb sollte man entlang von stark befahrenen Dämmen leicht zu pflegene Hecken pflanzen und dahinter heimische Büsche, dieses zusammen bildet einen natürlichen Lärmschutz. Erst mit 10 Meter Abstand sollten Bäume gepflanzt werden, dabei wäre es optimal wenn man eine gute Mischung von einheimischen Bäumen fände. 

 

Nun aber wieder zum ursprünglichen Thema. Die Kritik das Jahrzehnte lang nichts gemacht wurde und jetzt wo das Windrad gebaut wird innerhalb von 2 1/2 Jahren so massiv gerodet wird ist nachvollziehbar. So berichtete eine Bürgerin das sie beobachtet hat das Fledermäuse in den Bäumen süd-östlich des Bultensees ausgeruht haben, es war wohl meinen Denkfehler geschuldet bei meinen Rundgängen mit Fachleuten vom BUND und Nabu keinen ortskundigen Bürger mit zu nehmen. Denn man könnte angesichts dieser Tatsache in der Tat darauf schließen das man die Fledermäuse vergrämen will, wäre da nicht die Tatsache das unter den scheidenen Senator Lohse sich im Land Bremen sich ein regider Grünschnitt und auch die Fällung von Bäumen massiv zugenommen hat. Aber leider besteht auch eine meiner Meinung nach ungesunde Nähe des Umweltresorts zur Windkraftbranche, so war der Staatsrat Ronny Meyer vor seiner Tätigkeit Geschäftsführer des Windenergie-Agentur Bremen/Bremerhaven. Auch kursieren bestätigte und unbestätigte Gerüchte über den beruflichen Verbleib des Senators selber als Lobbyist in die Windenergiebranche. Leider lässt es sich nicht abschließend belegen das man gezielt versucht die Fledermäuse zu vergraulen um Abschaltzeiten des Windrades zu vermeiden. 

 

Fazit: Es wäre klüger gewesen gerade in einem Bereich in dem ein sensibles Thema für Fehlinterpretationen sorgen könnte die Bürger im Rahmen einer Führung von der Notwendigkeit solcher Maßnahmen zu informieren. So könnte man beim Umweltsenator im Rahmen einer öffentlichen Beschäftigungsmaßnahme einen interessierten ältere Langzeitarbeitslose einstellen, deren Aufgabe es ist Schilder zu fertigen in denen die Notwendigkeit der Fällung oder des Grünschnittes erklärt wird. 

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Stadtteilgruppe Tenever tagt

März Newsletter des Ortsamtsleiters

Familiensonntag startet in die Saison

16. BREMER ROTKREUZTAGE

Das Emblem des Deutschen Roten Kreuzes hat jeder schon einmal gesehen. Das Symbol verfügt in Deutschland somit über einen hohen Bekanntheitsgrad – doch was und wer steckt eigentlich dahinter? Wer schon immer einmal wissen wollte, was es mit dem berühmten Zeichen auf sich hat, sollte am 1. und 2. März unbedingt im Weserpark Halt machen.

Bei den 16. Bremer Rotkreuztagen haben Besucher die Möglichkeit, sich umfassend über die Aktivitäten der weltweit größten Hilfsorganisation zu informieren. An zahlreichen Ständen werden die vielfältigen Aufgaben und Leistungen des Bremer Roten Kreuzes vorgestellt – Vom Suchdienst, über die Altkameradschaft und das Jugendrotkreuz bis hin zum Institut für Chinesische Medizin präsentiert eine Vielzahl an Einrichtungen ihre umfangreiche Leistungspalette. Auch der Sanitäts- und Rettungsdienst, welcher in Notfällen für die medizinische Erstversorgung zuständig ist, bietet einen Einblick in die herausfordernde und sehr wichtige Tätigkeit.

Wertvolle Hinweise zum körperlichen Wohlergehen gibt es im Rahmen von Faszientrainings am Freitag in der Zeit von 14 – 16 Uhr und am Samstag von 12 – 14 Uhr. Das Ziel des Trainings ist es, das muskuläre Bindegewebe, so genannte Faszien, gezielt zu fördern. Außerdem informiert das Deutsche Rote Kreuz über verschiedene Reiseangebote und Besucher haben die Chance, historische Rotkreuz-Gegenstände in den Händen zu halten und umfassend zu begutachten – Vorbeischauen lohnt sich!

Während der Shopping-Tour etwas Gutes tun? An beiden Aktionstagen steht das Blutspendemobil des DRK von 11 bis 19 Uhr für spontane und geplante „Lebensrettungen“ bereit. Durch einen Unfall oder eine Krankheit – jeder kann schlagartig auf eine Spende angewiesen sein. Der Bestand an Blutkonserven ist schnell erschöpft und nur ein kleiner Pieks kann in letzter Konsequenz Leben retten. Eine besondere Ehrung erhalten verdiente Blutspender am Freitag um 16 Uhr. Zu diesem Event begrüßt der Weserpark Gesundheitssenatorin Eva Quante-Brandt.

Am Samstag haben Werder-Fans ab 13 Uhr zudem die einmalige Chance, drei Original-Werder-Trikots der Torschützen Kevin Möhwald, Martin Harnik und Joshua Sargent zu ersteigern. Nach amerikanischer Art wird in 10 Euro-Schritten geboten. Hierbei zahlt der Bieter immer nur die Differenz zum vorherigen Angebot. Wer geschickt ist und den richtigen Augenblick erwischt, kann ein Trikot also zum Schnäppchenpreis erbeuten. Der Gesamterlös kommt einem guten Zweck zugute. Zur Auktion werden DRK-Ehrenpräsident Dr. Rudolf Seiters und Bremer Rotkreuzbotschafter Frank Baumann als Ehrengäste erwartet.

Piano Podium – Musik auf der Schwarzen Liste

 v. li.o. Erwin Schulhoff, Alexandre Tansman, Erich W. Korngold, Fritz Kreisler
v. li.o. Erwin Schulhoff, Alexandre Tansman, Erich W. Korngold, Fritz Kreisler

Am 03.März 2019 um 16:00 Uhr im Haus im Park

 

Junge Künstler*innen des Netzwerks Culture Connects spielen Werke von verfolgten, ins Exil gedrängten und ermordeten Komponisten. Unter den von den Nationalsozialisten als ‚entartet' gelisteten Künstlern finden sich prominente Persönlichkeiten wie Fritz Kreisler, Paul Hindemith und Erich Wolfgang Korngold. Das Programm bietet spannende Kammermusikwerke der 1920er bis 1940er Jahre, u. a. aus Deutschland, Polen und Tschechien auf höchstem Niveau. Darunter Premieren von zu Unrecht vergessenen Werken. Eine Kooperation von Culture Connects mit der KulturAmbulanz.

 

Eintritt frei

Danke liebe Autofahrer für 1,5 Meter

Nach dem im vergangenem Jahr viel über den Mindestabstand von 1,5 Meter öffentlich diskutiert wurde habe ich einmal sehr viel bewusster darauf geachtet wie es in unserem Stadtteil damit aussieht.

 

Zu meiner großen Freude musste ich feststellen das sich die meisten Fahrenden den Abstand einhalten, was offensichtlich auch in unserer Stadt keine Selbstverständlichkeit zu sein scheint. Besonders freut es mich das man sich in Osterholz auf den meisten Straßen als Radfahrender sicherer bewegen kann als auf den maroden Radwegen. Das ist besonders erwähnenswert weil viele ältere Straßen deutlich zu schmal ausfallen und es besonders auf den Nebenstraßen nicht so einfach ist den Abstand ein zu halten. Aber auch in den Ausfahrtsbereichen der Nebenstraßen auf die Hauptstraßen stelle ich zu meiner großen Freude fest das deutlich mehr Rücksicht auf schwächere Verkehrsteilnehmer genommen wird. Problematisch bleibt der Bereich zwischen Ludwig-Roselius-Allee - Osterholzer Landstraße -Osterholzer Heerstraße - Osterholzer Möhlendamm und Züricher Straße wo viele Ortsfremde keinerlei Rücksicht auf schwächere Verkehrsteilnehmer nehmen. Dort bleibt das queren von Straßen und das Abbiegen als Radfahrer problematisch. 

Computertreff für Seniorinnen und Senioren

Foto von John Schnobrich auf Unsplash
Foto von John Schnobrich auf Unsplash

Oft erlernen Senioren/innen in Grund- und Aufbaukursen die Bedienung von PCs und Laptops. Aber durch die große Auswahl an Computern und Software ergeben sich immer wieder Fragen die durch solche Kurse nicht abgedeckt werden können, deshalb bietet der Verein Aktive Menschen in Bremen (AMEB) für solche Nutzer/innen einen PC-Treff an. Man kann zu den Treffen auch seinen eigenes Laptop oder Tablet mitbringen, um sich Probleme im Umgang mit Hard- und Software Problemen zu lösen. Die Treffen finden jeden letzten Mittwoch im Monat von 14 bis 16 Uhr statt. Es wird um einen Beitrag von 3 € gebeten. Übrigens findet das nächste Treffen am 27.Februar in der AMEB-Begegnungsstätte Sundwalder Straße 51 statt. Wer fragen zum PC-Treff hat darf sich gerne an den Leiter Arno Jensen unter der Telefonnummer 42 04 05 wenden. 

Baumfällaktion sorgt für Unmut und Spekulationen

Über die Fällung von Bäumen entlang der A27 habe ich ja bereits berichtet, aber auch rundum den Bultensee kam es zu einer großen Zahl an gefällten Bäumen. Das sorgt besonders bei den Windradgegnern für Unmut und Spekulationen, wofür ich großes Verständnis habe denn viele der gefällten Bäume weisen keinerlei sichtbarer Schädigungen auf. 

 

Bereits in den vergangenen Jahren wurden dort zahlreiche Pappeln gefällt, davon betroffen sind meist ältere Bäume die laut dem Senator für Bau, Umwelt und Verkehr prophylaktisch gefällt wurden. Leider neigen Pappeln die älter als 60 Jahre sind dazu ohne große Anzeichen bei Stürmen um zu kippen oder zu Astbruch. Was zu einer massiven Gefährdung der Verkehrssicherhheit führt. Hier folgt das ASV einem Urteil des BGH zur Verkehrssicherungspflicht: 

http://www.baeumeundrecht.de/vsp/ziffer26.htm Leider sind individuelle Prüfungen von Bäumen deutlich zu kostspielig als das sie sich bei Pappeln lohnen würde. 

 

Bereits im November 2018 stellte die Linke eine kleine Anfrage zu den Baumfällungen am Bultensee: https://www.bremische-buergerschaft.de/drs_abo/2018-12-11_Drs-19-892%20S_7439a.pdf?fbclid=IwAR0uWchCvJ_ihf4oAGkPfaMDu8jlL4SiyDtOvEGXNzn3Sp6SqoWCV-aI63k

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100 Jahre Frauenwahlrecht und was jetzt?

Ponyspielgruppe für Kinder ab 3 Jahren auf dem Schimmelhof

Ab Mittwoch dem 06.03.19 beginnt eine Neue Ponyspielgruppe auf dem Schimmelhof. Späterer Einstieg ist auch möglich.

 

Kinder ab 3 Jahren lernen in diesen Gruppen spielerisch den Umgang mit dem Pony. Hierzu gehören z.B. das Führen, Putzen und sogar das Reiten oder Voltigieren an der Longe. Die fortgeschrittenen Kinder können sogar im Trab und Galopp „ reiten „ und lernen dabei das Gleichgewicht auf dem Pony zu halten. Bei schönem Wetter wird auch schon einmal ein kleiner „ Ausritt „ oder bei Schnee eine Schlittenfahrt mit dem Pony in die Osterholzer Feldmark gewagt.

 Eine Gruppe besteht aus 5-7 Kindern, die von einer erfahrenen Ausbilderin betreut wird.Informationen Di-Fr von 15.00-18.00 Uhr unter Tel 451148 oder www.schimmelhof.net

OT sucht Volleyball-interessierte Damen und Mädchen

OT Bremen sucht für seine neue Volleyball-Damenmannschaft Spielerinnen im Alter von 17-30 Jahren. Die Mannschaft soll evtl. wieder am Ligabetreib teilnehmen, weshalb es von Vorteil wäre, wenn du schon etwas Volleyballerfahrung mitbringen würdest.

Das erste Training soll am 28.02.2019 in der Sporthalle der Andernacher Straße stattfinden. Die Trainingszeiten werden montags und donnerstags von 20:00 – 21:30 Uhr in der Halle Andernacher Straße sein.

Außerdem sucht OT noch weitere Mädchen im Alter von 13-16 Jahren zum weiteren Ausbau der weiblichen Jugendmannschaft. Wenn du noch keine Erfahrung hast ist das kein Problem. Hauptsache du bringst Spaß am Volleyball Spielen mit.

Das Training findet immer montags und donnerstags von 18:30 – 20:00 Uhr in der Halle Andernacher Straße statt.

Wenn du interessiert bist, dann schnappe dir gerne auch eine Freundin und kommt vorbei!

Für einen reibungslosen Ablauf ist eine vorherige Anmeldung in der Geschäftsstelle erforderlich. Bitte meldet euch unter Tel: 42 54 71 oder per Mail an ot@otbremen.de unverbindlich an.

Weitere Informationen gibt es in der Geschäftsstelle des OT Bremen, Walliser Str. 119, Telefon 42 54 71 oder im Internet unter

www.otbremen.de.

Kinderpool Party im OT-Bad

Baumfällungen entlang der A27

Am Freitag und Samstag wendeten sich einige irritierte Osterholzer/innen an mich, sie machten mich auf die massiven Rodungen entlang der A27 aufmerksam. Besonders bei den Einwohnern vom Quartier Bultenweg und Tenever kam der Verdacht auf das es mit dem Windrad zusammen hängen würde.

 

Die Wirklichkeit sieht ganz anders aus, denn nach den letzten Unwettern sahen es die Autobahnmeistereien, die Deutsche Bahn AG und die BSAG als dringend erforderlich an massiv Bäume zu fällen die die Verkehrssicherheit gefährden könnten. Über diese Maßnahme wurde auch der Beirat in Kenntnis gesetzt. In diesem Jahr war der Bereich von Tenever bis zur Autobahnabfahrt Vahr dran. Besonders der letzte Sommer hat vielen Bäumen so stark zu gesetzt das solch massive Rodungsmaßnahmen wohl die einzig sinnvolle Lösung war, hinzu kommt das viele Bäume unter Pilzbefall und Fäulnis im Stamm leiden. Jetzt wäre es wünschenswert das man zügig aufforstet. Ich würde auf den ersten 4 Metern empfehlen das man dort Hecken so wie Büsche anpflanzt und erst dahinter sollte man neue Bäume pflanzen. Mit den Hecken und Büschen könnte man viele Wildvögel glücklich machen, die aber fehlen leider in unserem Stadtteil immer mehr. 

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Premium Radroute für Arme

Zahlreiche von der Stadt empfohlenen Fahrrad-Routen sind mit einen grünen Pfeil und grünen Hinweisschildern gekennzeichnet. So wird man auch wenn man von Tenever aus zum Bultensee radeln möchte auf eine solche Route geleitet. Schon auf dem gepflasterten Weg zum Kinderbauernhof erweist sich die Route als sehr unkomfortabel, dann kommt der Feldweg mit seinen bis zu 35 Zentimeter tiefen Schlaglöchern.

 

Während anderen Orts in Bremen Geld für kostspielige Verkehrsexperimente da ist werden in unserem Stadtteil Rad- und Fußwege nur dann saniert wenn da runter Versorgungsleitungen liegen. Im Bürgerschaftswahlkampf 2015 forderten die Osterholzer Grünen mehr Radverkehr aber wie soll das gehen wenn der grüne Verkehrssenator auf der Ignore-Taste sitzt wenn es um die Sanierung von Radwegen geht? Mit dem Umzug von Aldi in den Weserpark ist dieser Weg wichtiger den je um schnell von der Neuwieder Straße zu den gleichmäßiger frequentierten Discountern in der Schevemorer Landstraße und zum Bultensee zu kommen. Um so verständnisloser ist der Zustand dieses Weges der fast ausschließlich von Radfahrenden und Zufußgehenden genutzt wird. Ich bin so langsam geneigt die ca. 520,-- € für Schotter plus Miete für eine Rüttelplatte für eine öffentlichkeitswirksame Sanierungsaktion um auf den Sanierungsstau aufmerksam zu machen. Denn langfristig ist dieser Zustand unserer Rad- und Fußwege nicht hin zu nehmen. Selbst beim vor einigen Jahren sanierten Viersener Weg sieht die Kommunalpolitik keinen Handlungsbedarf den Weg vor weiteren Schäden durch Kraftverkehr zu schützen, dabei soll an der Rockwinkler Landstraße bald auf dem Kaemena Hof ein Seniorenheim entstehen. Da wäre es richtig jetzt das Geld für einen klappbaren Poller in die Hand zu nehmen um weitere private Anlieferungen über diesen Weg zu verhindern.

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Elektronische Poller für den Deich

Der Osterholzer Deich ist eigentlich eine Anliegerstraße aber wird auch immer massiver als Abkürzung in Richtung Oyten und Lilienthal genutzt, dabei nutzen viele die die Straße nutzen deutlich zu schnell. Das allerdings gefährdet all jene die den Deich als Naherholungsgebiet nutzen. Dort sind Leute mit Inlinern, auf Pferden, zu Fuß und zahlreiche Fahrräder unterwegs, deshalb wäre es gut wenn die Kontrolle über den Kraftverkehr zurück bekäme. 

 

Aber wie kann man das Problem lösen? Die einfachste Lösung wären elektronisch versenkbare Poller an den Zufahrten, diese können von Berechtigten per Smartphone App gesteuert werden. Anlieger und Wirtschaftsverkehr könnten  kostenlos den gesamten Deich nutzen, Besucher könnten kostenpflichtig eine virtuelle Vignette buchen über die Orte die sie besuchen. Allerdings müssten Besucher den kürzesten Weg über den Deich nehmen. Gut wäre es wenn sich die Beiräte Osterholz, Oberneuland und Borgfeld zu einer Gemeinschaftsintitiative zusammen schließen würden, so wäre der Deich vom Bultensee bis zum Hollerdeich endlich eine reine Anwohnerstraße. Denn deutlich weniger Verkehr würde den Wert als Naherholungsgebiet deutlich erhöhen und den Kraftverkehr dazu nötigen sich an das Tempolimit zu halten. Sollte sich dieses Pilotprojekt erfolgreich sein könnte es bis ins Blockland fort geführt werden, so würde eine Premium-Radroute nach Gröpelingen und Osterholz-Scharmbeck entstehen ohne das Kosten für den Neubau entstehen. denn durch die Minimierung des Kraftverkehrs entlang der Deiche würde das Radfahren deutlich sicherer und durch minimale Anzahl von Querungen würde sich der längere Weg für Radfahrende lohnen. Hinzu kommt das diese Route sehr malerisch ist und zahlreiche Gastronomien zum verweilen einladen, die sich sicherlich über Gäste sehr freuen würden. 

 

Jetzt würde es mich sehr freuen wenn meine Gedanken in das eine oder andere Wahlprogramm zu den anstehenden Beirats- und Bürgerschaftswahlen einfließen würden. Auch ist mir klar das es wegen der Haushaltslage eher ein Projekt ist das zum Ende der neuen Legislaturperiode umgesetzt werden kann. Von einer solchen Maßnahme würden besonders Familien mit Kindern profitieren die dort gerne das malerisch Naherholungsgebiet nutzen.

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Kino in der Kirche - "Das Leuchten der Erinnerung"

Am  27. Februar 2019 von 16:00 - 17:00 Uhr in der Trinitatisgemeinde Tenever

  

(Frankreich, Italien 2017) mit Helen Mirren und Donald Sutherland. Ein älteres Ehepaar, das viel Zeit bei Ärzten verbringt, macht sich in einem Oldtimer-Wohnmobil auf, um quer durch die USA zu fahren und das Haus von Earnest Hemingway zu besuchen.

Herzlich Willkommen. Eintritt frei!

Ab 15.00 Uhr gibt es Kaffee, Tee und Kuchen! 

 

Schon seit vielen Jahren sind Ella (Helen Mirren) und John (Donald Sutherland) glücklich miteinander verheiratet, doch mittlerweile macht sich das Alter bemerkbar. Die beiden haben das Gefühl, dass ihnen nicht mehr viel Zeit bleibt, zumal ein Großteil ihrer Freizeit von Arztbesuchen und den Bedürfnissen und Forderungen ihrer mittlerweile längst erwachsenen Kinder verschlungen wird. Doch ihre verbleibenden Tage auf der Erde sollen nicht ungenutzt verstreichen und so begeben sich die beiden in einem Oldtimer-Wohnmobil auf einen Road-Trip entlang der amerikanischen Ostküste, um das Haus von Ernest Hemingway in Key West zu besuchen. Ihre Ärzte und ihre Kinder halten den Trip von Boston bis nach Florida für keine gute Idee, aber Ella und John brechen dennoch auf zu ihrer Reise ins Ungewisse, bei der sie tagsüber allerlei skurrile und amüsante Situationen erleben und nachts die gemeinsame Vergangenheit Revue passieren lassen…

Wie das Leben so spielt

Osterholz ist wenn Parteien nicht aus Fehlern lernen

Der Schock der Parteien nach der Bürgerschaftswahl 2015 war groß angesichts einer Wahlbeteiligung von gerade mal 50% im Land Bremen. Besonders schlimm war die Wahlbeteiligung von 40,2% im Stadtteil Osterholz, die Konsequenzen der vier großen Parteien war es sich weitgehend bis zu Bundestagswahl 2017 aus dem aktiven Dialog mit den Bürger/innen zurück zu ziehen. Dabei wäre es eine logische Konsequenz gewesen offensiv auf die Osterholzer und Osterholzerinnen zu zu gehen.

 

Viel zu spät begannen man Ende letzten Jahres schon in Vorwahlkampfzeiten mit den Wohnzimmergesprächen in Tenever und im Schweizer Viertel, doch das reicht bei weiten nicht um das verloren gegangene Vertrauen der Bürger/innen zurück zu gewinnen. Klar ist es zu begrüßen das nun auch die Grünen erkennen das Bremen weit über Schwachhausen hinaus geht, besonders ihre Politik sorgt für viel Unmut und Unverständnis im Stadtteil. Denn die Partei möchte aus berechtigten Gründen eine Verkehrswende herbei führen, aber dafür braucht es massiver Investitionen in die Sanierung von Radwegen und in den öffentlichen Personen Nahverkehr. Die Grünen aber setzen auf kleine kostspielige Maßnahmen für die viele hier keinerlei Verständnis haben, deshalb ist es gut das die Partei jetzt endlich den Dialog zur Verkehrspolitik auch in unserem Stadtteil sucht. Wenig Verständnis habe ich allerdings für den Rückzug der beiden großen Parteien die sich immer seltener den aktiven Dialog im Stadtteil, aber auch der Auftritt im Internet lässt sehr zu wünschen übrig. Dabei bietet es sich an in der Kombination mit Blogs und Social Media um über die Arbeit von Beiräten und Abgeordneten zu berichten. Ferner müsste der Beirat intensiver mit der Mitmachredaktion BORIS zusammen arbeiten um über aktuelle Tagespolitik im Stadtteil zu informieren und so auch online den Dialog zu führen, denn nicht jede/r hat die Zeit an den öffentlichen Sitzungen des Beirates teil zu nehmen. 

 

Wie gute politische Arbeit im Stadtteil aussieht zeigt zum Beispiel die SPD in der Vahr, in Hemelingen, in Mahndorf/Arbergen und Oberneuland. In der Vahr und Hemelingen nutzen die Parteien jede Gelegenheit um sich mit den Bürger/innen aus zu tauschen und sie zu informieren. So gibt es einen regelmäßigen partiübergreidenden Dialog zur Entwicklung der Rennbahn der noch dazu von der Presse begleitet wird. Die SPD Arbergen/Mahndorf läd die Bürger/innen fast jeden Monat einen Frühschoppen mit einem Bremer SPD Politiker, ferner stellen sich die Parteien auch hier der Öffentlichkeit bei den zahlreichen Aktivitäten im Stadtteil. Besonders her vor heben möchte ich die Oberneulander SPD die mit ihren monatlichen Bürgerdialogen und modernen Formen der Bürgerbeteiligung zeigt das ihnen die Meinungen und Ideen der Bürger/innen wichtig sind. 

 

Fazit: Die letzten vier Jahre haben sich die Parteien in unserem Stadtteil wenig bemüht das verloren gegangene Vertrauen zurück zu gewinnen, selbst dann nicht wenn man wie ich auf die Parteien zu gegangen ist.

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Piano Podium – Polina Nagy

Am 24.Februar 2019 um 16 Uhr im Haus im Park

 

Polina Nagy wird Werke von Chopin, Beethoven, Rachmaninow, Schubert, Liszt sowie eigene Kompositionen interpretieren.

 

Die Pianistin/Komponistin Polina Nagy wurde 1990 in Budapest geboren. Nach ihrem Bachelorstudium nahm sie ihr Studium bei Patrick O'Byrne an der Hochschule für Künste Bremen auf. Sie spielte bereits auf diversen Festivals, Wettbewerben, gab Konzerte in Ungarn und Deutschland.

»Die Musik ist für mich nicht nur einfach viele verschiedene Töne, sondern ein Spiel von Farben, Gefühlen, Fantasie. Die gibt Energie und Kraft.« Polina Nagy

Eintritt frei

Einstieg zum Jahresthema EINSAMKEIT

Am 23.Februar 2019 um 19:30 Uhr im Haus im Park

 

Vortrag, Gespräch Tanz- und Medienperformance - Eröffnungsveranstaltung mit Sonia Lippke, Professorin für Gesundheitspsychologie, Verhaltensmedizin und Einsamkeitsexpertin. Dazu gibt es Auszüge aus #pictureoftheday, einem Tanz- und Medienprojekt von Moves mit Jugendlichen des Schweizer Viertels.

 

Eintritt frei

#pictureoftheday – Was ist dein Bild des Tages?

Am 21.Februar 2019 um 19 Uhr im Haus im Park

 

Tanztheater-, Film- und Medienprojekt von Moves mit Jugendlichen aus dem Schweizer Viertel. Schülervorstellungen um 10 und 12 Uhr.

Nur mit Voranmeldung!

 

Das heutige (soziale) Leben Jugendlicher spielt sich zu einem großen Teil in den sozialen Netzwerken ab, vor allem in Form von Bildern. Aber was steckt hinter diesen Bildern? Ist man mit vielen »Likes« weniger allein? Kann man im Netz Zugehörigkeit finden und seine eigene Community bilden? Lässt sich die Community auf das

»reale« Leben übertragen?

Künstlerische Leitung: Arton Veljiu

Eintritt frei

Öffentliche Beiratsitzung im Februar

Radtour zu Kaisens #Europa

Am 12.Mai 2019 um 10 Uhr startet bei Bäckerei Tönjes in der Schevemoorer Landstr. 82 meine zweite Fahrradtour zur Kaisen Dokumentationsstätte in Borgfeld. Dann radeln wir wieder über den malerischen Hodenberger Deich nach Borgfeld um uns einen Überblick über einen der wohl beeindruckensten Nachkriegspolitiker zu verschaffen.

 

Da am 26.Mai die Europawahl ansteht soll es dieses mal thematisch um die europäische Idee gehen, dazu habe ich die Bremer EU-Abgeordneten eingeladen die für einen Gedankenaustausch zur Verfügung stehen. Jetzt werden sich einige fragen warum Europa, aber was viele nicht über Wilhelm Kaisen wissen ist das er einer der Vordenker der europäischen Idee in seiner Partei war. Im Sommer 1951 fasste er es in folgende prägnante Formulierung: "Deutschland bleibt unsere Heimatland - Europa wird unser Vaterland." Damals wurden seine Ideen innerhalb der SPD kontrovers diskutiert, vieles was damals nicht denkbar war wurde erst durch Denker wie ihn möglich, so zum Beispiel das wir heute nicht mehr stundelang an den Grenzen innerhalb der EU stehen müssen. Klar ist aber auch das nicht alles auf Anhieb funktioniert wie es eigentlich funktionieren soll, aber an der Idee zu zweifeln erweist sich als fataler Fehler besonders aus Sicht wirtschaftlich starker Länder weil gerade sie vom Handel innerhalb Europas profitieren. Jetzt gilt es die Fehlentwicklungen innerhalb der EU und der Eurozone zu beseitigen, da rüber können Sie mit den EU-Abgeordneten diskutieren und ihnen Fragen stellen zur aktuellen EU-Politik. 

 

Jetzt hoffe ich das die Dokumentationsstätte meine Anregung annimmt und an diesem Tag einen speziellen Europatag ausrichtet. Auf jeden Fall werde ich ein paar Platten Butterkuchen und Kaffee spendieren. Während der Fahrt machen wir einen kurzen Halt an der Milchtankstelle Haltermann, dort besteht die Möglichkeit sich mit Milch und anderen Leckereien ein zu decken. Natürlich ist die Teilnahme kostenlos. Es wäre schön wenn sie sich anmelden würden, das allerding ist kein muss. Wer keine Lust hat mit dem Rad zu kommen kann an diesem Tag direkt dort hin kommen.

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Jetzt bewerben für den GO Star 2019

Nach dem großen Erfolg der letzten Jahre findet auch 2019 anlässlich der Gewerbeschau GO „Marktplatz der Ideen“ der Talentwettbewerb GO STAR statt. Gesucht werden junge Amateurmusiker im Alter von 8 bis 28 Jahren, welche um die begehrte Krone des GO STARs antreten wollen. Die Musikrichtung spielt dabei keine Rolle: ob Schlager oder Rock, Pop oder HipHop, beim GO STAR ist alles erlaubt!

 

Im letzten Jahr sang sich Maxima Victoria Clavey mit ihrer gefühlvollen und kraftvollen Stimme direkt in die Herzen der Jury und der Zuschauer. Ihre Interpretation von „Almost is never enough“ von Ariana Grande begeisterte auf ganzer Linie und riss die Jury vom Hocker. Auch Kim und Jannik Woelki können „ein Lied davon singen“, wie es sich anfühlt, GO STAR zu sein, denn das Geschwisterpaar gewann die erste Ausgabe in 2017.

 

In diesem Jahr gibt es eine neue Chance für alle Jungmusiker aus Bremen und umzu. Der Vorentscheid findet am 27. April 2019 statt. Eine unabhängige Jury wird die Finalisten direkt nach dem Wettbewerb bekannt geben.

Das Finale findet am Samstag, den 4. Mai 2019 im Rahmen der Gewerbeschau GO „Marktplatz der Ideen“  auf der Bühne vor dem Weserpark statt. Hier können alle Finalisten nochmals ihr Können unter Beweis stellen. Der Gewinner des Wettbewerbs darf sich schließlich „GO Star 2019“ nennen und gewinnt eine professionelle Produktion seines Songs.

Für die Teilnahme an dem Talentwettbewerb aller Musikrichtungen (einzelne Künstler oder im Duo, mit Instrument oder CD, Stick und DVD – keine Chöre, keine Bands) können sich junge Talente ab sofort mit nur wenigen Angaben anmelden. Nähere Informationen finden Interessierte auf www.aktiv-fuer-osterholz.de.

 

Rede des Ortsamtsleiters beim Neujahrsempfang

Ein Mond für die Prinzessin

Am 17. Februar 2019 um 16 Uhr im Haus im Park

 

Ein Schauspiel- und Objekt-Theaterstück mit Petra Jaeschke (Pina Luftikus) für Kinder ab 4 Jahren frei nach einer Erzählung von James Thurber.

 

Prinzessin Leonore hat Bauchweh, weil sie aus Langeweile zu viele Himbeertörtchen gegessen hat. Sie glaubt, dass nur der Mond sie wieder gesund machen könne. Ihr Vater, der König, ruft umgehend seine Minister, damit sie Leonore den Mond vom Himmel holen. Doch das klappt nicht. Da wird der König traurig, aber der Narr hat eine Idee ...

 

Spiel: Petra Jaeschke

Regie: Heike Klockmeier

Text: Hartmut Behrens

Bühne: Arne Bustorff

Figuren: Jürgen Maaßen

Kostüm: Birgit Hamann

Musik: Dietmar Staskowiak

4 € / 2,50 €

Karten: info@kulturambulanz.de

Tel.: 0421-408/1757 (Mo-Do/ 9-14 Uhr)

Wassergewöhnungsspaß für Kinder zwischen 2 und 4

Sozialer Arbeitsmarkt für sozialen Zusammenhalt

Wie so oft habe ich mir beim Thema sozialer Arbeitsmarkt so meine Gedanken gemacht, denn es ist illusorisch wenn auf 1000 Erwerbslose lediglich 100 freie Stellen kommen wie soll das funktionieren? Besonders schwierig wird es wenn man Langzeitarbeitslose die jahrelang von Maßnahme zu Maßnahme gechickt wurden das Selbstbewusstsein genommen wurde.

 

Deshalb liebäugele ich mit einen sozialen Arbeitsmarkt der den Zusammenhalt in den Quartieren dient, dort sollen besonders ältere Langzeitarbeitslose nach ihren Fähigkeiten dauerhaft beschäftigt werden. Hier gäbe es ausreichend Beschäftigungsmöglichkeiten jenseits von geldwerten Profiten die aber den Menschen in unserem Stadtteil einen Mehrwert an Lebensqualität bringen würde. So könnten über eine Bürgergenossenschaft die Nahversorgungslücken geschlossen werden, so könnte man kleine Grundversorgungsmärkte schaffen in denen ein schlankes Sortiment für das alltägliche verkauft werden. Dafür müsste ein Teil des Kostenrisikos vom Staat getragen werden, das allerdings nur dort wo sich aus wirtschaftlichen Gründen kein gewerblicher Grundversorger findet. Aber auch Projekte wie das Cafe Gabriely und das Cafe Blocksberg müssten Menschen eine dauerhafte Perspektive bieten, denn es gibt durchaus einen Bedarf an Treffpunkten für Bürger und Bürgerinnen in den Quartieren. Auch Spielplatzbetreuer/innen als Ansprechpersonen würden helfen das Kinder wieder deutlich mehr auf ihnen spielen ohne von Jugendlichen verdrängt zu werden. Arbeitslose aus handwerklichen Berufen könnten an den Schulen das Rüstzeug geben um später einmal in einen Beruf Fuß fassen zu können, leider fehlt Eltern in unserem Stadtteil leider häufig die Zeit dafür. Auch die beiden AMEB-Begegnungsstätten bräuchten eigentlich eine Vollzeitkraft die beide Begegnungsstätten betreut und gemeinsam mit ehrenamtlichen mit Leben füllt. Sicherlich würde sich auch die Geschichtswerkstatt freuen eine Stelle zu bekommen die ihre Dokumente und Bilder archiviert und digitalisiert. Auch bräuchte es ein bis zwei Stellen die für die Kommunikation im Stadtteil verantwortlich sind, diese sollen sich um die Öffentlichkeitsarbeit aller Aktivitäten in Osterholz kümmern. Pro Quartier könnten wir 2 bis 4 Nachbarschaftshelfer beschäftigen, die kleine Hilfen im Rahmen die früher als Nachbarschaftshilfe als selbstverständlich galten. Dieses und viele neue Projekte könnten Menschen die lange Arbeitslos waren Würde und Selbstbewusstsein zurück geben und das mehr als sie von einer befristeten Maßnahme zur nächsten zu schicken.

“… soll aber nicht so schlimm gewesen sein.“

Zeitzeugen berichten über ihre Erfahrungen als jugendliche Insassen des Ellener Hofes nach dem Zweiten Weltkrieg.

 

Die Missachtung aller Menschenwürde bei Personen in schwierigen Verhältnissen und bei anderen Hilfs- und Schutzbedürftigen ist keine Erfindung der Nationalsozialisten, mögen die das bis dahin schier Undenkbare sogar verwirklicht haben. Und leider sind mit ihnen institutionalisierte Rohheit und Sadismus aus unserem, so sorgsam aufgebauten Nachkriegs-Rechtsstaat ebenfalls nicht verschwunden. Wie diese Gewaltformen auch den Alltag in der Erziehungsanstalt für männliche Jugendliche auf dem „Ellener Hof“ bis weit in die 1970er Jahre hinein geprägt haben und was das für die Betroffenen bedeutet hat, sind Themen des Gesprächs.

Ort: Kultur-Aula im Stiftungsdorf Ellener Hof, Ludwig-Roselius-Allee 181

Eintritt frei

Lilienthaler Wintertheater: Momo

nach dem Roman von Michael Ende

für die Bühne bearbeitet von Vita Huberl

 

‚Zeit ist Leben und das Leben wohnt im Herzen.‘ Die Bewohner der Stadt, in der das rätselhafte kleine Mädchen Momo eines Tages auftaucht – niemand weiß, woher es kommt noch wie alt es ist – haben diese Wahrheit vergessen. Unter dem Einfluss der grauen Herren, die den Menschen einreden, sie müssten Zeit sparen – und damit auf alles ‚Überflüssige‘, was das Leben lebenswert macht, verzichten – , wird das Leben kalt und lieblos. Momo, deren besondere Fähigkeit darin liegt, den Menschen zuzuhören, bringt die grauen Herren dazu, ihr wohl gehütetes Geheimnis zu verraten: Nur der gesparten Zeit, die für die Menschen unwiederbringlich verloren ist, verdanken sie ihre Existenz.

Im Auftrag des geheimnisvollen Verwalters der Zeit, Meister Hora, nimmt Momo den Kampf gegen die grauen Herren auf. Begleitet und unterstützt wird sie dabei von der eigenwilligen Schildkröte Kassiopeia, die sich auch in brenzligen Situationen nicht aus der Ruhe bringen lässt …

Piratini Kindermarkt im Weserpark

Am Sonntag, den 10. Februar - von 10:00 bis 14:30 Uhr - findet der von Eltern für Eltern organisierte piratini-markt, Norddeutschlands großer Secondhand-Markt für alles „rund ums Kind“ im Weserpark statt. Auf diesem Flohmarkt können die Eltern an hunderten von Verkaufsständen die benötigte Kleidung und alles „rund ums Kind“ erwerben.  

Der piratini-markt wird zu einem Tag für die ganze Familie. Während sich die Gastronomie um das leibliche Wohl der Besucher kümmert, bietet die Spielcoolisse mit Hüpfburg, Kinderschminken, Glücksrad uvm. ein Programm für die kleinen Besucher an.

Der nächste Piratini-Markt findet am 19.05.2019 statt.

Workshop Gesundheitstreff Männer

Spielenachmittag in Blockdiek

242. Sitzung der Stadtteilgruppe Tenever

Newsletter des Ortsamtsleiters: Februar

Grüne: Wem gehört die Straße

Am 11. Februar um 19:00 Uhr in der ASB-Tagesförderungsstätte (Saal), Elisabeth-Selbert-Str. 3

Mit kompetenten Gästen diskutieren die Grünen mit Bürgern aktuelle Verkehrsprobleme im Stadtteil, beispielsweise über das Parken auf Fußwegen, fehlende Fahrradwege und die nicht umgesetzte Barrierefreiheit. Wir wollen gemeinsam anhand guter Beispiele nach Lösungsmöglichkeiten suchen. Gäste: Horst Frehe (Selbstbestimmt Leben), Verena Nölle (Schulexpress), Ralph Saxe (MdBB), Manuel Warrlich (Platzda), Nils Weiland (Referent für Strategische Verkehrsplanung)

 

Persönliche Anmerkungen:

 

Endlich kommt es bei diesem wichtigen Thema zu einer offenen Diskussion die schon alleine wegen des Sanierungsstaus bei Rad- und Fußwegen längst überfällig ist. Auch bräuchte es neuer Radwege und Verbindungen besonders für die unsicheren Radfahrenden und Familien. So müsste eine Radwege Verbindung von Tenever über Bultenweg, Blockdieksee zur Vahr geschaffen werden und die Anbindung der Geldener Straße zur Günther-Hafemann-Straße endlich umgesetzt werden. Alle Radwege unter 2,80 Meter Breite müssten richtungsbunden werden, denn immer öfter werden die Wege von Liege- und Lastenrädern so wie von Fahrrädern mit Anhängern genutzt. Auch die Parksituation rundum das Klinikum-Ost und um die Moschee im Soltend ist nicht zumutbar. Gemeinsam mit dem Beirat Oberneuland muss die Verkehrssituation im Bereich Rockwinkler Landstr./ Schevemoorer Landstr. entschärft werden. Sicherlich fallen ihnen noch viele weitere Themen ein die man an diesem Abend erörtern könnte.

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Einführung in den Obstbaumschnitt - Noch Plätze frei

Schnittkurs mit Max Eith, Landschaftsgärtner, bei der Umweltlernwerkstatt (ULE) Osterholz am am Samstag, den 09.03. 2019 von 11.00 bis 14.00 Uhr.

 

Mit einem Obstbaum im eigenen Garten, besitzt man auch ein kleines Stück Glück. Neben ökologischen Aspekten kann uns dieser auch mit eigenen Früchten versorgen. Doch Obstbäume brauchen Pflege…

Wer schon einmal vor einem solchen Baum gestanden hat, um diesen zu beschneiden, hat sich gewiss die Frage nach dem „Wie“ und „Warum“ gestellt. Das ein oder andere hat man ja schon mal gehört oder gelesen, aber in der Praxis sieht dies schon wieder ganz anders aus.

Daher möchte ich allen Interessierten die Möglichkeit bieten, sich mit den Grundlagen des richtigen, d.h. zweckmäßigen Schnitts auseinanderzusetzen und diesen auch anzuwenden. Denn ein guter Schnitt beginnt bereits vor dem Schneiden. Wir wollen uns gemeinsam mit verschiedenen Techniken des Schnitts von (Obst)-Gehölzen beschäftigen, den unterschiedlichen Schnittmethoden und auch mit dem richtigen Zeitraum. Die Wahl und Anwendung der jeweiligen Schnittwerkzeuge, aber auch die notwendige Arbeitssicherheit werden wir außerdem Aufmerksamkeit  schenken. Ein Schwerpunkt wird dabei auf dem Schnitt von Apfelbäumen liegen.

Ich bin Landschaftsgärtner aus Leidenschaft und schneide schon seit Jahren Obstbäume. Dabei versuche ich meine eigene Schnittmethode an den jeweiligen Baum, die örtlichen Gegebenheiten und allen weiteren Faktoren anzupassen. Mein Wissen gebe ich gerne weiter und sehe mich selbst niemals als ausgelernt an. Daher können wir auch gerne diskutieren, was das mit dem „geworfenen Hut“ so auf sich hat…

Dauer voraussichtlich 3 Stunden, Für Einsteiger und alle Interessierten                                    

Gebühr 12,00 €, eigenes Schnittwerkzeug nach Möglichkeit bitte selbst mitbringen. Für Heißgetränke ist gesorgt.

 

 

Anmeldung:

ULE Umwelt-Lernwerkstatt, Stiftungsweg 4, 28325 Bremen

Telefon 0421/277 54 91, Mail: umwelt-lernwerkstatt@stpetribremen.de 

www.ule-bremen.de

Blockdiek: Zu wenig Raum für die Jugend

Foto von Sergey Fediv auf Unsplash
Foto von Sergey Fediv auf Unsplash

Ein weiteres Thema auf der Beiratssitzung am Montag war die räumliche Situation des Jugendtreffs Blockdiek und des Martinshofes, dort bräuchte eigentlich der Martinshof das komplette Gebäude des ehemaligen Jugendfreizeitheim Blockdiek. Doch weder der Martinshof noch die Senatorin für Jugend und Soziales haben ein Interesse die Bremer Sportjugend vor die Tür zu setzen, trotzdem fehlt angesichts der wachsenden Zahl an Jugendlichen ausreichend Raum. Besonders ein Mehrzwecksaal den man sowohl für sportliche Aktivitäten als auch für allgemeine Veranstaltungen nutzen kann fehlt gänzlich.

 

Das alles war bereits absehbar als die senatorische Behörde entschieden hat das Freizeitheim in den neunziger Jahren zu schließen und in eine Werkstatt für Jugendliche um zu wandeln. Damals warnte ich noch selber als Juso Vorsitzender davor das Jugendprojekt ein zu stellen, ferner forderte ich die Erweiterung um eine Wochenendöffnung. Besonders für Jugendliche im Quartier Blockdiek/Ellener Feld wird recht wenig geboten. Deshalb bräuchte es eigentlich eines neuen Jugendhauses mit einer Werkstatt, einem Multifunktionsraum, einem Musikraum, einem PC Raum und anderen Räumen für Gruppenaktivitäten. Übergangsweise sollte man prüfen ob der Jugendtreff nachmittags die Aula der Grundschule Düsseldorfer Straße nutzen könnte. Da besonders Jugendliche in unserem Stadtteil wegen ihrer sozialen Lebenssituation unter einem Mangel an Selbstbewusstsein leiden sollten sie in Jugendeinrichtungen besonders gefördert werden, dafür würde es sich anbieten über eine gemeinsame Arbeit mit der Bremer Heimstiftung so wie den Einrichtungen für unbegleitete jugendliche Geflüchtete nach zu denken. So könnten Jugendliche Senioren bei bringen wie man mit modernen Medien umgeht und umgekehrt könnten Jugendliche von den Erfahrungen der Senioren profitieren. Schön wäre zum Beispiel ein Repair-Cafe in dem ehemalige Handwerker ihre Erfahrungen an die Jugendlichen weiter geben und umgekehrt. Es gäbe jede Menge Möglichkeiten auch über eine Jugendeinrichtung den Zusammenhalt im Stadtteil zu stärken und damit auch das Selbstbewusstsein der Jugendlichen. 

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Nahversorgung in Blockdiek bleibt schwierig

Am vergangenen Montag stellte Herr Springer die Pläne zur Entwicklung des Einkaufzentrums Blockdiek in einer öffentlichen Beiratssitzung vor. Die gute Nachricht ist das zunächst das Einkaufzentrum wohl längerfristig die geplante Nachtschließung aufgeschoben wird, denn es sind zunächst einige Umbau-Maßnahmen geplant. So möchte der Rewe-;Markt gerne seine Fläche erweitern und auch der Marktplatz soll neu gestaltet werden.

 

Auch für den ehemaligen Netto-Markt ist ein Nachmieter gefunden, dort zieht der holländische Non-Food-Discounter Action ein, europaweit gibt es bereits 1333 Märkte dieser Kette die der weit bekannteren Kette Tedi sehr ähnlich ist. In Bremen gibt es bereits zwei Märkte dieser Kette, eine in der Lindenhofstraße in Walle und eine in Aumund. Das Konzept sieht lediglich 20 % Stammartikel vor, die restlichen 80 % sind ständig wechselnde Artikel. Man mag es bedauern das sich angesichts der wachsenden Einwohnerzahl kein Discounter finden ließ, aber wer die flächenmäßige Entwicklung und die Erweiterungsmöglichkeiten des Einkaufzentrums Blockdiek. Da hätte selbst die erweiterte Fläche um Handy Klinikum und dem ehemaligen Schuh-Reparatur Geschäft wäre nicht attraktiv genug für große Discount-Ketten. Ich selber habe versucht mehrere private Supermarktbetreiber für Blockdiek zu gewinnen, denen war aber das Risiko angesichts der Einkommensstruktur zu groß das sich eine Expansion nach Blockdiek für sie rechnet. 

 

Bisher noch ungeklärt ist ob und wann die Postfiliale schließt, denn eigentlich sollte ende letzten Jahres Schluß sein. Doch bisher hat sich die Post gegenüber ihren Vermieter nicht geäußert. Positives bringt übrigens die Erweiterung von Rewe mit sich, denn das Ärztehaus soll endlich einen Fahrstuhl bekommen. Auf meinen Hinweis hin will sich der Beirat endlich um die Wegesicherheit rundum das Einkaufzentrum kümmern, besonders die schlechte Beleuchtung soll endlich in Angriff genommen werden. Weitere Informationen über den Non-Food Discounter Action finden Sie unten in einen Video-Beitrag von Galileo.

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Zukunft der Pflege. Zukunft des Klinikum Ost.

Am 28. Januar 2019 um 19:00 Uhr: im Haus im Park

 

Bundesweit fehlen Pflegekräfte, Stationen müssen mangels Personal geschlossen werden. Das macht auch vor Bremen keinen Halt. Gleichzeitig werden Kliniken von einem Krankenhaus zum anderen verschoben und man muss sich fragen, ob da noch ein Konzept zu erkennen ist. Wir wollen informieren und mit Ihnen gemeinsam diskutieren, welche Richtung unser Gesundheitswesen nehmen soll.

 

Gäste: Karoline Linnert (Bürgermeisterin), Ilona Osterkamp-Weber (Grüne Bremen), Judith Borsch (Direktorin des Klinikums Bremen Ost), Markus Rohdenburg (Betriebsratsvorsitzender des KBO)

Bürgersprechstunde mit Sahra Ryglewksi

Foto: www.sarah-ryglewski.de
Foto: www.sarah-ryglewski.de

Unsere Bundestagsabgeordnete Sahra Ryglewski ist mittlerweile ein Stammgast in unserem Stadtteil, besonders gerne kommt sie mit ihrer Bürgersprechstunde der rote Tisch nach Osterholz. Am 25.Januar 2019 kommt sie von 13.30 bis 14:30 Uhr ins OT-Zentrum in die erste Etage um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Immer mit einem offenen Ohr für die Sorgen und Nöte der Bürger/innen im Stadtteil.