Viel linkes Establishment und wenig Tenever

Die Menschen aus Tenever gestern bei der Kundgebung des sogenannten Bündnisses gegen Preiserhöhungen konnte man an einer Hand abzählen. Das Bündnis das wohl ausschließlich aus Mitgliedern der Linken besteht verspricht einen offenen Diskurs der aber je beendet wird wenn man am offenen Mikrophone Kritik an den offiziellen Rednern übt.

 

Man konnte es nicht unkommentiert lassen wenn der ehemalige Quartiersmanager Joachim Barloschky wenn auch wohl formuliert fordert unter anderem solle man die militärische Unterstützung der Ukraine stoppen. Auch seine Kritik an den 100 Milliarden für die Bundeswehr ist mir unverständlich in Zeiten eines Krieges der bedingt durch die politischen Verhältnisse in Europa ausufern kann ist mir unverständlich, denn selbst sozialistische Länder haben so gehandelt. Auch die Behauptung der anderen Redner das alleine der Kapitalismus schuld an der Inflation sei klang krude angesichts der Tatsache das durch die Pandemie und dem Krieg Lieferketten zusammen gebrochen sind. Keine Frage das es auch zu Verwerfungen durch die Verknappung von Rohstoffen führt in dem bisher nicht erschlossene Lieferketten zu höheren Preisen führen kann man nicht bestreiten. Mir fehlte die Kritik an einer Gesellschaft die ihre Markmacht nicht nutzt in dem sie ihr Konsumverhalten anpasst, so zum Beispiel in dem man Kraftfahrzeuge nachfragt mit geringeren Verbrauch. Es wäre konsequent gewesen wenn wir auf PKW`s umgestiegen wären die die Nachfrage nach Treibstoffen senkt, stattdessen haben sich Fahrzeuge etabliert die bis zu dem vierfachen vom 3 Literauto verbrauchen und damit die Nachfrage gesteigert. Auch fehlte Kritik an der Hamsterei der gehobenen Mittelschicht während der Corona-Krise deren Konsumverhalten die Verbraucherpreise auch in die Höhe getrieben hat. 

Es kam auch kein Hinweis darauf wie schwierig es die aktuelle Regierungskonstellation es macht fiskalpolitisch gegen zu steuern, denn durch einen Bruch der Koalition entsteht in Zeiten wie diesen die Gefahr von instabilen politischen Verhältnissen wie wir sie bereits in anderen europäischen Ländern beobachten. Jetzt müssen Bundesregierung und Senat endlich schnell handeln um den Preisverwerfungen entgegen zu wirken. Aber auch jeder einzelne von uns muss sein persönliches Konsumverhalten überprüfen und unsere Marktmacht nutzen um die Preise nach unten zu treiben.