Neues aus dem Ortsamt: Januar

Foto aus dem Newsletter
Foto aus dem Newsletter

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Leserinnen und Leser des Newsletters,

 

zunächst wünsche ich Ihnen noch ein frohes neues Jahr, muss mich auch gleichzeitig dafür

entschuldigen, dass Sie im Januar sehr verspätet den Newsletter erhalten. Hintergrund ist

der Umstand, dass Frau Dirksen nur noch mit einem Mini-Job bei uns tätig ist.

 

Nun aber zu den Ereignissen im vergangenen Dezember.

 

Gleich zu Beginn im Dezember gab es eine interessante Ausstellung der Stiftung Nordwest-

Natur im Weserpark. Zu der Eröffnung hatte mich Monika Mehrtens eingeladen. Ich finde

die Zusammenarbeit mit dieser naturnahen Stiftung sehr lobenswert und daher habe ich

mich sehr gefreut, bei der Eröffnung dabei sein zu dürfen.

 

Schon wenige Tage später war der Wirtschaftsempfang der Handelskammer Bremen, dies-

mal in der Privatuniversität in Bremen-Nord. Ich wollte unbedingt den Ministerpräsidenten

von NRW erleben, Herr Wüst. Ich muss im Nachhinein sagen, dass mir die Ansprache mit

seiner bürgernahen Art sehr gut gefallen hat. Ich denke, dass dieser Ministerpräsident noch

einiges im Land NRW, aber vielleicht auch im Bund bewirken kann.

 

Ebenfalls interessant war ein Gespräch mit der neuen Vorständin der Gewoba, Frau Pass-

lack, das gemeinsam mit unserem Beiratssprecher Wolfgang Haase im Ortsamt Osterholz

stattfand. Inhaltlich haben wir uns um Themen der Gewoba im Stadtteil Osterholz unter-

halten, waren auch auseinandergegangen mit der Zusage, uns künftig einmal jährlich zu

treffen, um die Themen gemeinsam zu erörtern.

 

Ein weiterer interessanter Termin war die Jubiläumsveranstaltung „50 Jahre Schimmelhof“,

des größten Reitvereins in Bremen. Während Kinder und Jugendliche insbesondere im Vol-

tigieren sportliche Höhepunkte präsentierten, waren verschiedene Vertreter der Politik

ebenfalls zur Feier erschienen. U. a. waren Bürgerschaftspräsident Frank Imhoff, aber auch

der Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion, Mustafa Güngör (MdBB), mit dabei wie der

Stadtteilabgeordnete Claas Rohmeyer (CDU, MdBB). Auch frühere Vorsitzende des Vereins

wie Herr Eickhoff waren ebenso dabei wie der langjährige Vorstand, Herr Donn, der auch

bereits auf eine lange Vereinszugehörigkeit zurückblicken kann.

 

Im Dezember hatten wir die Einwohnerversammlung in der Kultur-Aula hinsichtlich der

neuen Einrichtung für Geflüchtete. Leider sind die Vorschläge von Beirat und Ortsamt nicht

auf fruchtbaren Boden gestoßen, sondern Frau Kodré aus dem Sozialressort hatte bereits

vor der Einwohnerversammlung einen Vertrag über die Flüchtlingsunterkunft unterzeich-

net. Dies sorgte berechtigterweise für Unmut nicht nur in der anwesenden Bevölkerung.

 

Ähnlich bedauerlich ist auch das Ergebnis der Vorstandssitzung der GeNo, wonach nun

zwar die Lungen-Klinik am KBO verbleibt, aber trotzdem Teile bzw. die Thorax-Chirurgie

zum KBM verlagert wird.

 

Ich hatte auch in diesem Jahr die Einladung im Weserpark „Päckchen“ einzupacken und

habe dies gemeinsam mit Schwester Deodata getan. Anschließend gab Frau Mehrtens be-

kannt, dass sie die Einnahmen aus den „Trinkgeldern“ für das Pakete einpacken der Le-

bensmittelausgabe in Tenever spendet. Für diese großzügige Spende möchte ich mich an

dieser Stelle ausdrücklich bedanken.

 

Es gab eine kleine Verabschiedungsfeier von Frau Dirksen im Ortsamt mit Vertretern des

Beirates und der Polizei. Neben Kaffee und Kuchen gab es auch Musik eines lateinameri-

kanischen Musikers mit Gitarre und Panflöte (den „Kulturbeitrag“ hatte ich gespendet!).

 

Noch vor Weihnachten hatte ich einen Besuch der Ehefrau des langjährigen Bürgermeis-

ters, Frau Koschnick, in der Vahr. Ich habe mich sehr gefreut, gemeinsam mit Udo Richter

wieder die aktuellen Themen nicht nur aus dem Bremer Osten, sondern auch bundes- und

weltweit mit dieser sehr interessanten Persönlichkeit sprechen zu können. Frau Koschnick

auch für das Jahr 2023 alles Gute von mir!

 

Nun zu den Terminen im Januar:

 

Am 5. Januar war ich gemeinsam mit Frau Monika Mehrtens bei der Lebensmittelausgabe

der Raphael-Oase in Tenever.

 

Am 7. Januar habe ich teilgenommen an der Klausur-Tagung der CDU-Fraktion in Oster-

holz.

 

Am 10. Januar habe ich teilgenommen am Neujahrsempfang der Bremischen Bürgerschaft.

 

Am 11. Januar fand ein Gespräch mit Ali Eliş und Aykut Tasan im Büro vom ZIS-Verein

statt hinsichtlich Projekte mit Izmir-Gaziemir.

 

Am 11. Januar habe ich teilgenommen an der Stadtteilgruppensitzung in Tenever.

 

Am 13. Januar bin ich eingeladen zum Neujahrsempfang in der Stadt Bützow. Ich werde

hieran teilnehmen.

 

Am 16. Januar bin ich um 13.30 Uhr beim AK Schweizer Viertel.

 

Um 14.30 Uhr trifft sich der Runde Tisch Ellener Feld. Gäste sind willkommen.

 

Am 16. Januar tagt nicht öffentlich der Beirat zu einer Klausur-Tagung.

 

Am 17. Januar ist ein Treffen der Führungskräfte im Weserstadion auf Einladung vom Fi-

nanzsenator.

 

Am 18. Januar ist von 9 bis ca. 10.30 Uhr eine nicht öffentliche Sitzung zum kommunalen

Strukturaufbau im Bremer Osten. Eingeladen hat das Gesundheitsamt. Das Treffen findet

im Sitzungssaal statt (nicht öffentlich).

 

Um 11 Uhr nehme ich teil am Neujahrsempfang im Rathaus Bremen.

 

Am 19. Januar tagt von 18.30 bis ca. 19.45 Uhr öffentlich der Ausschuss Bau, Verkehr,

Umwelt, Klimaschutz und Stadtteilentwicklung im Sitzungssaal des Ortsamtes Osterholz,

u. a. mit folgenden Themen: Bürgerantrag „Zebrastreifen im Grenzwehr Höhe Fußweg zur

Waldorfschule“ und „Zebrastreifen in der Graubündener Straße Höhe Arosaer Straße“,

Bürgerantrag „Querungssicherung An der Kämenade Einmündung Uphuser Straße“ sowie

Bürgerantrag „Dringend erforderliche 30er-Zone im Bereich Schevemoorer Land-

straße/Lausanner Straße/Graubündener Straße“

 

Am 23. Januar tagt um 17 Uhr öffentlich der Ausschuss Inneres, Sicherheit und Prävention

im Sitzungssaal des Ortsamtes Osterholz. Themen werden nachgereicht. Bei Teilnahme

wird aufgrund der begrenzten Plätze um Anmeldung unter vanessa.klin@oaosterholz.bre-

men.de gebeten.

  

Am 26. Januar tagt um 17.30 Uhr der Ausschuss Kinder, Jugendliche, Bürgerbeteiligung,

Sport und Controlling-Ausschuss im Sitzungssaal des Ortsamtes Osterholz. Themen sind

u. a. die Vorstellung der Arbeit des Jugendbeirates sowie Strategieentwicklung zur Aktivie-

rung der Jungwähler:innen. Bei Teilnahme wird aufgrund der begrenzten Plätze um An-

meldung unter vanessa.klin@oaosterholz.bremen.de gebeten.

 

Am 27. Januar nehme ich teil an der Verabschiedung der Chefin der Protokollabteilung des

Rathauses Bremen (nicht öffentlich).

 

Am 30. Januar findet nicht öffentlich ein Vororttermin statt am Friedhof Osterholz hinsicht-

lich des möglichen Setzens eines ehemaligen Grenzpfahls der DDR-Grenze. Vertreter:innen

von Ortsamt, Umweltbetrieb und der Geschichtswerkstatt sowie des Landesamtes für

Denkmalpflege werden anwesend sein.

 

Nun noch einige Zeilen am Ende.

 

Wie in den vergangenen Jahren auch, habe ich den Weihnachtsmarkt in Bremen an der

Schlachte besucht. Ich kann nur sagen, dass dieser Weihnachtsmarkt an der Schlachte,

aber auch in der historischen Altstadt „ein Aushängeschild“ ist und insbesondere auch die

Gäste unserer nunmehr Stadtteilpartnerstadt Izmir-Gaziemir ganz positiv diese Weih-

nachtstradition in Bremen erlebt haben.

 

Wir hatten im vergangenen Dezember auch die nicht öffentliche Beiratssitzung im Weser-

park, in der wir über das vergangene Jahr im Weserpark gesprochen haben, aber auch

über das kommende Jahr. (Vielen Dank für die Einladung.)

 

Gleichzeitig hatte ich auch an der Weihnachtsfeier der Sozialausschüsse CDA im Tennis-

verein Ost teilgenommen, aber auch an der Weihnachtsfeier des örtlichen CDU-Stadtbe-

zirksverbandes.

 

Zu Weihnachten war ich am Heiligabend im Gottesdienst in der Kirche in Wasserhorst. Was

mich an diesem Gottesdienst besonders gereizt hat war der Posaunen-Chor, der die alten

Weihnachtslieder in der historischen Kirche gespielt hat (wunderschön anzuhören).

 

Ebenso war im Dezember der „Weihnachtsmann“ in Tenever. 100 Kinder haben Geschenke

vom „Weihnachtsmann“ bekommen, der vom Lions Club Oberneuland, dem Mütterzentrum

Tenever, dem Spielhaus Tenever und Ortsamt Osterholz unterstützt wurde!

 

Herausragendes Ereignis im Dezember war jedoch die Vertragsunterzeichnung zwischen

Bremen-Osterholz und dem Stadtteil Izmir-Gaziemir im Kaminsaal des Rathauses. Ich habe

mich besonders gefreut, dass der Oberbürgermeister aus Izmir, unser Bürgermeister, aber

auch der Alt-Bürgermeister Henning Scherf und Beiratssprecher Wolfgang Haase an diesem

Zeremoniell teilgenommen haben, ebenso wie viele aus beiden Stadtteilen. Insgesamt war

dies eingebettet in den Festabend „25 Jahre Städtepartnerschaft Izmir und Bremen“, so

dass dort eine Vielzahl von türkischstämmigen Mitbürgern im Rathaus dieses Jubiläum be-

gangen haben. Ich bin seit über 23 Jahren Ortsamtsleiter von Osterholz und habe daher

die Möglichkeit an diversen Einladungen auch im Oberen Rathaussaal teilzunehmen. Dies

tue ich, wenn es meine Zeit erlaubt sehr gerne. Ich kann mich aber nicht daran entsinnen,

an einem so schönen Abend in so freundlicher Atmosphäre eine Stimmung im Rathaus

erlebt zu haben.

 

Ich habe mich im Nachgang auch gefragt, woran hat dies eigentlich gelegen? Genau in

dieser Atmosphäre mit vielen Menschen und Mitbürgern mit Migrationsgeschichte, die sich

vielleicht nicht selbst immer so wichtig nehmen wie wir? Die Herzlichkeit und die Offenheit,

speziell auch der Delegation aus Izmir-Gaziemir, aber auch die Delegation, die ca. 3 Wo-

chen vorher bei uns war, hat mich begeistert und mein Bild von der Türkei auf den Kopf

gestellt!

 

Zwar war die Feierlichkeit in der Woche vor Weihnachten, aber ich hätte mir sowohl vom

Beirat, aber auch von den anderen Vertretern aus Bremen gewünscht, dass noch mehr an

dieser Feststunde teilgenommen hätten. Ich jedenfalls habe diesen Abend sehr genossen

und werde ihn in sehr gute Erinnerung behalten.

 

In diesem Zusammenhang möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass mich am letzten Frei-

tag eine Nachricht aus Izmir erreicht hat, dass der Bürgermeister aus Izmir-Gaziemir, Herr

Halil Arda, zu einer Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Die Verkündung des Urteils ist jedoch

ausgesetzt. Ich kann von dieser Stelle lediglich mitteilen, da ich die Gesamtumstände nicht

kenne, dass ich Halil Arda als einen liebenswürdigen, überaus großzügig denkenden De-

mokraten kennengelernt habe und hoffe, dass in dieser Angelegenheit noch nicht das letzte

Wort gesprochen ist. Demokratie lebt von der fairen Auseinandersetzung der unterschied-

lichen Meinungen und dies gilt nicht nur in Deutschland.

 

In diesem Sinne verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

  

gez. Ulrich Schlüter

Ortsamtsleiter