Wohnzimmergespräch mit Sarah Ryglewski

Die SPD präsentierte sich am vergangenen Dienstag mit einem eigenen Format dessen Kernthema Respekt war. Keine Frage wer nicht dabei war wird irritiert vom Grundthema sein, doch es ist durchaus ein breit gefächertes Thema den sich die SPD im Wahlkampf widmet. Schon mit den Kampf in der großen Koalition für die Grundrente zeigte in welche Richtung es gehen soll. 

 

Es mag sein das 900,--€ immer noch zu wenig sind aber man muss eine solche Mindestrente auch so gestalten das sie auch finanzierbar ist. Eines der Kernthemen des Abends war der viel zu niedrige Mindestlohn den man umgehend nach der Bundestagswahl auf 12,--€ erhöhen will. Sarah Ryglewski nannte dafür Beispiele aus ihrem sozialen Umfeld, auch leugnete sie nicht das mit einem solchen Sprung sich auch die Preise steigen würden. Gerade ärmere Abeitnehmende hätte die Corona-Krise stark wirtschaftlich belastet und denen müsste jetzt dringend geholfen werden. Auch ein Thema war die Schließung der Sparkassen Filiale war ein Thema, auch hier versprach die Kandidatin noch vor Wahl das Gespräch mit den Verantwortlichen zu suchen. Auch zur Finanzpolitik nahm sie Stellung, hier möchte sie das Steuersparmodelle künftig geprüft werden um ein Desaster wie bei den CUM-Ex Geschäften juristisch frühzeitig entgegen wirken zu können. 

 

Fazit: Es war eine lohnenswerte Veranstaltung mit einer empathievollen Bundestagskandidatin, die begriffen hat das es mehr als 21 Uhr Applaus braucht um hart arbeitenden Menschen Respekt zu zeigen. Das übrigens zeigte sie seit Beginn ihrer Amtszeit in dem sie mit ihren roten Tischen mindestens 3 mal im Jahr in jedem Quartier neben ihren offiziellen Stadtteilbesuchen ansprechbar war. Gerne steht sie auch für persönliche Termine zu wichtigen bundespolitischen Themen und Anregungen zur Verfügung, dafür muss man sich lediglich an ihr Bremer Büro wenden.